Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung in ländlichen Gebieten Südosteuropas

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2244.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Dina Klingmann 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaftsentwicklung in ländlichen Gebieten der sechs Westbalkanländer (WB-6) sind gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) of South Eastern Europe

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 004 519 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2080.2

    Förderung der wirtschaftlichen Diversifizierung in ländlichen Gebieten Südosteuropas (SEDRA)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.12.2014 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.09.2021 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • PEM Consult GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43040 Ländliche Entwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Fast die Hälfte der Bevölkerung der sechs südosteuropäischen Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien lebt in ländlichen Gebieten. Ihnen kommt daher große Bedeutung zu. Sie stehen jedoch auch erheblichen Problemen gegenüber. Dazu zählen die zunehmende Überalterung der Bevölkerung, die Abwanderung junger Menschen und die hohe Arbeitslosigkeit.
Ziel
Die Beschäftigungs- und Einkommenslage in den ländlichen Gebieten Südosteuropas ist verbessert und entspricht den Anforderungen für den Annäherungsprozess an die Europäische Union (EU) sowie der Erklärung von Sofia.
Vorgehensweise
SEDRA II arbeitet eng mit der Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) für Südosteuropa zusammen, die für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und der Entwicklung des ländlichen Raums zuständig ist.
SEDRA II ist in drei Bereichen tätig:
1. Förderung von themenspezifischen politischen Dialogen und Bereitstellung von technischem Fachwissen über die Diversifizierung der Wirtschaft im ländlichen Raum. Erreicht wird dies durch einen regionalen Dialog zu politischen Themen und Maßnahmen, die Verbesserung der regionalen Kompetenzen und des Fachwissens in Bezug auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die grüne Agenda der EU sowie die Anpassung der jeweiligen nationalen Politiken.
2. Konsolidierung der bestehenden regionalen und nationalen Kooperationsstrukturen für die ländliche Entwicklung. Dazu gehört die Einrichtung von thematischen Zentren zur Förderung des gemeinsamen Lernens und Austauschs. Zudem soll die Reichweite von Netzwerken für die ländliche Entwicklung verbessert werden.
3. Förderung der regionalen Wertschöpfung und der lokalen Resilienz. Dies kann die sozioökonomischen Entscheidungen der Menschen in ländlichen Gebieten beeinflussen und dazu führen, dass sie vor Ort bessere Perspektiven für sich und ihre Familien sehen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
As they are home to almost half the population, rural areas are of great importance for the six Southeast European (SEE) countries Albania, Bosnia and Herzegovina, Kosovo, Montenegro, North Macedonia and Serbia. However, they face continuous population ageing, youth emigration and high unemployment.
Objective
Employment and incomes in the rural areas of the SEE countries are improved and in line with the approximation process to the European Union (EU) and the Sofia Declaration.
Approach
SEDRA II cooperates closely with the Regional Rural Development Standing Working Group (SWG) of South Eastern Europe, which is responsible for cross-border cooperation in agriculture and rural development.
SEDRA II operates in three areas:
1. Facilitating theme-specific policy dialogues and providing technical expertise on rural economic diversification. It achieves this by encouraging regional political and policy dialogue, improving regional competencies and expertise on the Common Agricultural Policy (CAP) and the Green Agenda of the EU and aligning the national policies.
2. Consolidating existing regional and national cooperation structures for rural development. This includes establishing thematic hubs to promote shared learning and exchange and improve the reach of rural development networks.
3. Promoting regional value creation and local resilience. This can change the socio-economic decisions taken by the rural population leading them to see better prospects for themselves and their families at home.