Förderung des Aufbaus einer Wasserstoff-Wirtschaft für Südafrika

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2230.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Rebekka Hilz-D'bichi 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen für den Aufbau einer grünen WasserstoffPower-to-X-Wirtschaft in Südafrika sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Präsidialamt

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:15 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.06.2021 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.03.2021 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-
  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-DNA
  • ARGE GFA-Navitas-Meridian-CSIR
  • NIRAS Germany GmbH
  • UPGRADE.organisationsentwicklungspartner

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Südafrika besitzt alle Voraussetzungen, um sich als Produzent von grünem Wasserstoff (aus erneuerbaren Energien) und Folgeprodukten international zu positionieren. Dazu gehören herausragende Wind- und Solarpotenziale sowie große nutzbare Flächen. Zudem verfügt das Land über Produktionsanlagen für synthetische Kraftstoffe, die heute noch mit Kohle betrieben werden, sowie das weltweit größte Vorkommen an Platin, das auch für den Bau von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen benötigt wird.
Neben der Chance als Exporteur aufzutreten, gibt es auch in der eigenen, größtenteils kohlebasierten Industrie ein erhebliches Potenzial, um Kohlenstoffdioxid durch den Einsatz von Wasserstoff zu reduzieren. Für Arbeitnehmer*innen in der Kohleindustrie könnten sich durch die Wasserstoffwirtschaft alternative Beschäftigungen ergeben.

Ziel
Die strategischen, regulatorischen und fachlichen Voraussetzungen, um eine grüne Wasserstoffwirtschaft in Südafrika aufzubauen, sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt in folgenden Bereichen:

Es berät zu den Rahmenbedingungen und Strategien, sodass Produkte aus grünem Wasserstoff schneller entwickelt und vermarktet werden können. Langfristig sollen attraktive Investitionsbedingungen und Arbeitsplätze entstehen, welche die nationale Industrie stärken.
Gleichzeitig baut es Kompetenzen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung auf. Es fördert innovative technische Lösungen und Pilotprojekte, um grünen Wasserstoff zu produzieren und in verschiedenen Industrien zu verwenden. Trainings stärken dabei das Fachwissen von Verantwortlichen in ausgewählten Institutionen, damit sie technisch-wirtschaftliche Chancen und Grenzen besser einschätzen können.

Überdies fördert das Vorhaben die Entwicklung von Kriterien und Prozessen, sodass ein umwelt- und sozialverträglicher Aufbau der Wasserstoffwirtschaft und der damit verbundenen Solar- und Windkraftwerke gewährleistet ist. Dies soll die Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien und von Wasserstoffprojekten verbessern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
South Africa has everything necessary to position itself internationally as a producer of green hydrogen (from renewable energies) and derived products, including exceptional potential for wind and solar energy as well as large usable areas. Furthermore, the country has production facilities for synthetic fuels, which for now are still running on coal, as well as the world’s largest deposit of platinum, which is also a component required in the construction of electrolysers and fuel cells.
In addition to the possibility for export, there is also considerable potential in its domestic (largely coal-based) industry to reduce carbon dioxide through the use of hydrogen. For workers in the coal industry, the hydrogen economy could mean alternative employment options.

Objective
South Africa has improved strategic, regulatory and technical requirements for building a green hydrogen economy.

Approach
The project provides support in the following areas:

It advises on the framework conditions and strategies necessary for accelerating the development and marketing of products made using green hydrogen. In the long term, this should give rise to attractive investment conditions and jobs that strengthen the national industry.
At the same time, it builds up skills in governmental structures, as well as in the private sector, science and research. It promotes innovative technical solutions and pilot projects not only for producing green hydrogen, but also for using it in various industries. Training measures further strengthen the expertise of those responsible in selected institutions so that they can better assess opportunities and limits, in both technical and economic terms.

In addition, the project promotes the development of criteria and processes to ensure that the hydrogen economy and the associated solar and wind power plants are built in an environmentally and socially acceptable manner. The aim is to improve acceptance for the expansion of renewable energies and hydrogen projects.