Stärkung inklusiver lokaler Regierungsführung

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2116.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3A00 Naher und Mittlerer Osten 2
  • Ansprechpartner: Karina Frainer 
  • Partnerländer: Irak

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Effizienz inklusiver öffentlicher Dienstleistungen auf lokaler Ebene ist in ausgewählten irakischen Provinzen erhöht.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Planning

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:19 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2028.3

    Förderung von Dezentralisierung und subnationaler Entwicklung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.11.2017 - 28.02.2026
  • Aktuelles Projekt:01.03.2022 - 28.02.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Nachdem die irakische Regierung das Land 2017 als befreit vom sogenannten Islamischen Staat erklärt hat, steht sie nun vor der Herausforderung, den Irak politisch und wirtschaftlich zu stabilisieren. Die Bevölkerung ist unzufrieden mit Dienstleistungen, die der Staat bisher nur unzureichend erbringt. Das zeigt sich unter anderem in zahlreichen provinzübergreifenden Protestbewegungen.

Die Verfassung von 2005 und Gesetz 21 (Gesetz über Provinzen, die nicht in eine Region eingegliedert sind) legen fest, dass der Irak zunehmend dezentralisiert wird. Aufgaben und Personal sollen schrittweise von sieben Ministerien an die 15 Provinzen des Zentraliraks übertragen werden. Dadurch gehen Dienstleistungen in die Verantwortung von lokalen Behörden über.

Die Provinzverwaltungen sind bis dato jedoch nur unzureichend in der Lage, Leistungen für die Bevölkerung effizient und inklusiv zu erbringen. Verwaltungsprozesse innerhalb der Provinzen sind nur mangelhaft organisiert. Dienstleistungsangebote sind nicht auf die Bedarfe der Bevölkerung, besonders von Frauen und Randgruppen, ausgerichtet. Es fehlt an Wissen und geeigneten Ansätzen, um das zu ändern.

Ziel
Ausgewählte irakische Provinzverwaltungen erbringen Dienstleistungen effizienter und inklusiver.

Vorgehensweise
Das Vorhaben berät Direktorate in ausgewählten Provinzen des Zentraliraks mit dem Ziel, Verwaltungsabläufe zu verbessern und stärker an den Bedürfnissen der Bürger*innen zu orientieren.

Das Vorhaben entwickelt Beteiligungsformate für Bürger*innen weiter. Diese fokussieren sich, je nach Provinz, etwa auf die Planung, Durchführung und Überwachung von Dienstleistungen. Der Fokus liegt darauf, die Bedarfe von Gruppen am Rand der Gesellschaft zu berücksichtigen, die erschwerten Zugang zu Dienstleistungen haben.

Um die vertikale und horizontale Kooperation zwischen nationalen Verwaltungen und den Provinzen zu verbessern, fördert das Vorhaben den Erfahrungsaustausch zwischen den Institutionen. Außerdem werden die Bedürfnisse der Provinzen bei der effizienten Bereitstellung von Dienstleistungen bei der Umsetzung des Gesetzes 21 berücksichtigt. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
After declaring the country liberated from the so-called Islamic State in 2017, the Iraqi government now faces the challenge of establishing political and economic stability in Iraq. The population is dissatisfied with public services, provision of which by the state has so far been inadequate. This is reflected not least in the numerous cross-provincial protest movements.

The constitution of 2005 and Law 21 (Law of Governorates Not Incorporated into a Region) stipulate that Iraq is to become increasingly decentralised. Tasks and staff are to be gradually transferred from seven ministries to the 15 governorates of central Iraq. As a result, responsibility for services will be transferred to local authorities.

However, provincial administrations have not so far been in a position to provide services to the population in an efficient and inclusive manner. Administrative processes within the provinces are poorly organised. Services are not geared to the needs of the population, and especially not for women and marginalised groups. The knowledge and suitable approaches to change this are lacking.

Objective
Selected Iraqi provincial administrations are delivering services more efficiently and more inclusively.

Approach
The project advises directorates in selected governorates of central Iraq with the aim of improving administrative processes and aligning them more closely with the needs of citizens.

The project is developing participation formats for citizens. Depending on the governorate, these formats focus on the planning, implementation and monitoring of services. In particular, they take into account the needs of groups at the margins of society whose access to services is limited.

To improve vertical and horizontal cooperation between national administrations and the governorates, the project promotes the exchange of experience between institutions. In addition, the needs of the governorates in the efficient provision of services will be addressed in the implementation of Law 21.