Local Governance und Stärkung des friedlichen Zusammenlebens in Südsudan

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2108.5
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Johannes Fritzen 
  • Partnerländer: Südsudan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Schlüsselpersonen tragen zu konstruktiven Staat-Gesellschaft-Beziehungen auf lokaler Ebene bei.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Local Government Board des südsudanesischen Office of the President (Präsidialamt)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:11 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 5 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.10.2022 - 31.03.2027
  • Aktuelles Projekt:01.08.2022 - 31.03.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In Südsudan lebt 80 Prozent der Bevölkerung im ländlichen Raum. Lokale Verwaltungen sind jedoch oft nicht in der Lage, öffentliche Dienstleistungen zu erbringen, weil Qualifizierungsmöglichkeiten für das Personal fehlen. Zudem hat die ländliche Bevölkerung kaum Möglichkeiten, sich an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen – vor allem Frauen und junge Erwachsene.
Viele junge Männer können ihre Rolle als Versorger der Familie nicht erfüllen, da es eine hohe Arbeitslosigkeit gibt. Häufig greifen sie zu bewaffneter Kriminalität und haben ein höheres Risiko von Machtinhabern manipuliert und zu Unruhe angestiftet zu werden. Kriegshandlungen und Menschenrechtsverletzungen bleiben zudem weitgehend ungestraft.

Ziel
Ausgewählte Personen aus Lokalverwaltung und Zivilgesellschaft tragen in Gemeinden zu einem konstruktiven Verhältnis zwischen Staat und Gesellschaft bei.

Vorgehensweise
Das Vorhaben berät ausgewählte Landkreise in Südsudan, damit sie Dienstleistungen besser und bedarfsorientierter für die ländliche Bevölkerung erbringen können sowie Bürgerbeteiligung ausweiten.

Es arbeitet dafür in folgenden Bereichen:

Das Vorhaben bekräftigt junge Erwachsene und Frauen zur friedlichen Entwicklung und Gewaltprävention beizutragen. Zusätzlich setzt es kleine Projekte mit ausgewählten Organisationen um, die für diese Gruppen Einkommen schaffen und steigern.

Außerdem baut es die Weiterbildungen für Mitarbeiter*innen lokaler Verwaltungen und zivilgesellschaftlicher Organisationen aus. Ein Fokus liegt darauf, öffentliche Finanzen transparenter zu verwalten. Es unterstützt zudem, allen Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit zu geben, ihre Bedarfe und Interessen einzubringen und durch eine inklusive Entwicklungsplanung ausgewählte Maßnahmen umzusetzen.

Darüber hinaus baut es die Kompetenzen von Jugend-, Sport-und Frauenorganisationen aus, um sportpädagogische Aktivitäten in einem Pilotlandkreis durchzuführen. Dabei werden Ansätze eingeführt, die Geschlechterungleichheiten und Gewalt vorbeugen sollen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In South Sudan, 80 per cent of the population lives in rural areas. However, local administrations are often unable to provide public services due to a lack of training opportunities for staff. Moreover, the rural population has very limited opportunities to participate in local decision-making – especially women and young adults.
Many young men cannot fulfil the role of provider for the family due to a high unemployment rate. They frequently resort to armed crime and have a higher risk of being manipulated by people who hold power and incited to unrest. In addition, acts of war and human rights violations largely go unpunished. Sexualised and gender-based violence against women and girls is also widespread.

Objective
Selected individuals from local administration and civil society contribute in communities to a constructive relationship between state and society.

Approach
The project advises selected administrative countries in South Sudan on improving the provision of services for the rural population, taking a needs-based approach and expanding citizen participation.

It works in the following areas:

The project supports young adults and women in contributing to peaceful development and violence prevention. It also implements small-scale projects with selected organisations that create and increase income for these groups.

Moreover, it is expanding further training for staff in local administrations and civil society organisations. There is a focus on managing public finances more transparently. It also provides support to give all population groups the opportunity to voice their needs and interests and implement selected measures through inclusive development planning.

In addition, it develops the skills of youth, sport and women’s organisations in order to run physical education activities in a pilot district. It implements approaches designed to prevent gender inequality and violence. (This field of activity is not cofinanced by the European Union.)