Verbesserung guter (lokaler) Regierungsführung in Sudan
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2106.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Alexander Neubauer alexander.neubauer@giz.de
- Partnerländer: Sudan
Zusammenfassung
- Ziele:
Strukturen der Selbstorganisation von SudanesInnen inner- und außerhalb Sudans, insb. benachteiligter Gruppen, sind hinsichtlich ihrer gleichberechtigten politisch-ökonomischen Teilhabemöglichkeiten gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Finance and Economic Planning
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:12 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 21.03.2024 - 30.04.2028 - Aktuelles Projekt:16.07.2024 - 30.04.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15150 Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Der Sudan ist seit 2023 in einer schweren politischen und humanitären Krise. Die Bevölkerung leidet unter massiven Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen und Hunger. Die Grundversorgung und öffentliche Dienstleistungen sind an vielen Orten zusammengebrochen.
Lokale zivilgesellschaftliche Initiativen im Sudan sowie Sudanes*innen im Ausland leisten wichtige Nothilfe wie durch Hilfsgüter. Sie setzen sich zudem dafür ein, den Konflikt friedlich beizulegen und sozialen Zusammenhalt auszubauen. Neben großem Engagement und lokalem Wissen sind es fachliche und organisatorische Kompetenzen, die sie für ihre Arbeit mitbringen müssen. Zudem ist die Vernetzung untereinander wichtig, um sich optimal aufzustellen und politisch einzubringen.
Ziel:
Zivilgesellschaftliche Initiativen sind in der Lage, zu einer friedlichen und inklusiven Entwicklung im Sudan beizutragen.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben unterstützt zivilgesellschaftliche Vertreter*innen und Sudanes*innen im Ausland dabei, ihre Fähigkeiten auszubauen. Dazu berät das Projekt sie fachlich und organisatorisch – besonders Organisationen, die von Frauen und jungen Menschen geführten werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist es, lokale Initiativen finanziell zu fördern, die in ihren Gemeinden zu Frieden beitragen. Solche Initiativen arbeiten beispielsweise an Traumaarbeit, Kampagnen gegen Hassrede oder Dialogformaten. Ergänzend fördert das Projekt durch Beratung und Finanzierung die Vernetzung und Entwicklung von Strategien lokaler Initiativen und Organisationen. Das unterstützt sie auch darin, sich in die
Friedensprozesse einzubringen und sich für eine inklusive Regierungsführung einsetzen.
Das Vorhaben legt großen Wert auf konfliktsensibles Vorgehen. Es passt die Aktivitäten fortlaufend an die unbeständige Situation im Sudan an. Durch die kontinuierliche Analyse der lokalen und internationalen Kontexte sichert es zudem, dass die Maßnahmen wirksam und langfristig helfen.
Projektbeschreibung (EN)
Situation:
Sudan has been in a severe political and humanitarian crisis since 2023. The population is suffering from massive human rights violations, displacement and hunger. Basic and public services have collapsed in many places.
Local civil society initiatives in Sudan and in the diaspora are providing important emergency assistance to civilians such as relief supplies. They are committed to resolving the conflict peacefully and to strengthening social cohesion. Besides a strong commitment and local knowledge, they require special technical and organisational skills to succeed in their work. Networking amongst like-minded partners is crucial to strengthen their position in political processes.
Objective:
Civil society initiatives are able to contribute to peaceful and inclusive development in Sudan.
Approach:
The project supports civil society representatives in Sudan and in the diaspora in advancing their expertise and skills. As part of this, the project provides them with technical and organisational advice – particularly organisations led by women and youth.
Additionally, the project provides financial support to local initiatives that contribute to peace in their communities. Such initiatives are committed to help with overcoming trauma, to organise campaigns against hate speech or community dialogues. The project also provides advice and funding to support networking and for the development of strategies of local initiatives and organisations. This supports them in participating in peace processes and working for inclusive governance.
The project places great importance on conflict-sensitive approaches. It adapts its activities to the volatile situation in Sudan on an ongoing basis. Furthermore, ongoing analysis of local and international contexts ensures that the measures provide effective, long-term support.