Hochschulprogramm zu erneuerbarer Energie und Energieeffizienz III (PESEREE III)

Programme d'Enseignement Supérieur pour les Energies Renouverables et l'Efficacité Energétique (PESEREE III)

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2103.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Dr. Ulrike Wiegelmann 
  • Partnerländer: Senegal

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Aus- und Fortbildung von Fachkräften in erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Senegal ist hinsichtlich Qualität, Quantität, Beschäftigungsorientierung und der Förderung unternehmerischer Kompetenzen verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de l'Enseignement Supérieur et de la Recherche

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 085 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2018.2

    Hochschulprogramm zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz II (PESEREE II)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.09.2015 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11420 Hochschulbildung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Für eine grüne Transformation auf breiter gesellschaftlicher Basis bedarf es gebildeter Fachkräfte, die sich neuen Herausforderungen in der Energiebranche stellen und die Nutzung von erneuerbaren Energien (ER) und der Energieeffizienz (EnEff) vorantreiben.

Einige Hochschulen in Senegal bieten dafür bereits relevante Studiengänge an. Diese müssen jedoch stärker am Arbeitsmarkt ausgerichtet werden, um Absolvent*innen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern und die Jugendbeschäftigung zu fördern.

Das Hochschulministerium hat bereits Reformen angestoßen und dezentral neue praxisnahe Ausbildungseinrichtungen gegründet, die berufliche und universitäre Bildung vereinen: die sogenannten „Instituts Supérieurs d’Enseignement Professionnel (ISEP)".

Ziel
Die Aus- und Fortbildung von Fachkräften im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz in Senegal ist verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt die senegalesische Regierung in drei Handlungsfeldern:

Gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt das Vorhaben den Aufbau eines sechsten ISEP als Modell-Ausbildungsinstitution im Themenfeld ER/EnEff/Umwelt in Mbacké (Region Diourbel). Während die KfW den Bau des „grünen Campus" begleitet, berät das Vorhaben beim Aufbau der fachlichen und administrativen Kompetenzen.
Das Vorhaben berät die bestehenden ISEPs dabei, ihre Aus- und Fortbildungsangebote beschäftigungsorientierter zu gestalten. Dazu gehören zweijährige Studiengänge zur Ausbildung von Höheren Techniker*innen sowie Kurzzeitfortbildungen zur produktiven Nutzung von regenerativen Energien.
Das Vorhaben versetzt Universitäten und ISEPs in die Lage, vielversprechende Geschäftsideen von Studierenden und Absolvent*innen zu unterstützen. Es baut einen institutionenübergreifenden Pool an qualifizierten "Coaches" auf, der Unternehmergeist und entsprechende Kompetenzen an den Hochschuleinrichtungen langfristig etabliert. Strategien zur Förderung von Innovationen helfen, weibliche Unternehmerinnen voranzubringen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Achieving a green transformation that is as socially inclusive as possible requires highly qualified experts who can take on new challenges in the energy industry and promote both energy efficiency and the use of renewable energies.

A number of universities in Senegal already offer corresponding courses of study. However, these need to be better oriented towards the labour market in order to make it easier for graduates to find adequate jobs and to promote youth employment.

The Ministry for Higher Education, Research and Innovation has already initiated reforms and founded new, decentralised, practice-oriented training institutions that combine vocational and university education. These are called Instituts Supérieurs d’Enseignement Professionnel (ISEP).

Objective
The education and training of experts in renewable energies and energy efficiency in Senegal has improved in terms of quality, quantity, employment orientation and the promotion of entrepreneurial skills.

Approach
The project assists the Government of Senegal in three fields of action:

Together with KfW, the project is supporting the establishment of a sixth ISEP that is to serve as a model institution for training in renewables, energy efficiency and the environment in Mbacké (Diourbel region). With KfW providing assistance on the construction of the institution's green campus, the project provides advisory services on the development of technical and administrative skills.
The project is advising the existing ISEPs on enhancing the employment orientation of their education and training courses. These include two-year courses for specialised technicians in relevant fields and short training courses on the productive use of renewable energies.
The project is enabling the ISEPs and other universities to support promising business ideas put forward by students and graduates. It is developing a cross-institutional pool of qualified coaches to establish the entrepreneurial spirit and corresponding skills at these universities in the long term. In addition, strategies to promote innovations support the advancement of women entrepreneurs.