Förderung von Unternehmens- und Finanzdienstleistungen in Namibia
ProBATS
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2093.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Christoph Oldenburg christoph.oldenburg@giz.de
- Partnerländer: Namibia
Zusammenfassung
- Ziele:
Kleine-, Kleinst- und mittlere Unternehmen sind befähigt am wirtschaftlichen Aufschwung teilzuhaben.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Finance and Public Enterprises (MFPE)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 520 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2017.2063.0
Förderung von Unternehmens- und Finanzdienstleistungen
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 24.02.2014 - 31.12.2025 - Aktuelles Projekt:01.01.2023 - 31.12.2025
Sonstige Beteiligte
- ARGE CEFE International GmbH-NIFA
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
25010 Geschäftspolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die namibische Wirtschaft ist von Rohstoffexporten und Tourismuseinnahmen abhängig und starken Schwankungen unterworfen. Das Wirtschaftswachstum ist seit 2015 überwiegend rückläufig und wurde durch die Corona-Pandemie zusätzlich gebremst. Das hat vor allem kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) getroffen, die Arbeitsplätze abbauen mussten.
Für einen inklusiven wirtschaftlichen Aufschwung bedarf es tiefgreifender struktureller Veränderungen sowie einer höheren Produktivität und Innovationsfähigkeit. Zu diesem Zweck muss ein Umfeld geschaffen werden, in dem die Privatwirtschaft gedeihen und zum Wachstum beitragen kann.
Mit Blick auf die wichtige Rolle von KKMU hat die Regierung daher den nationalen Entwicklungsplan (2016 bis 2022) auf den Weg gebracht. Das Ziel ist, Wertschöpfungsketten aufzubauen, um den Export von Rohstoffen zu reduzieren und KKMU an der Verarbeitung im Land zu beteiligen.
Ziel
Kleinste, kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von der wirtschaftlichen Erholung.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet zum einen direkt mit KKMU und kommerziellen Finanzdienstleistern zusammen. Zum anderen befähigt es Wirtschaftsverbände und bestehende Programme dazu, Unternehmen bedarfsgerecht zu unterstützen. Darüber hinaus setzt es sich für einen angemessenen institutionellen und regulatorischen Rahmen ein. Dazu arbeitet es in zwei Komponenten:
1. Privatwirtschaftsförderung schärft die strategische Ausrichtung von Unternehmensverbänden und passt ihre Unternehmensdienstleistungen an die Bedürfnisse von KKMU an. Im Fokus stehen optimierte Produktionsprozesse und niedrigere Produktionskosten.
2. Finanzsystementwicklung verbessert den Zugang zu Finanzdienstleistungen für KKMU und begleitet Finanzdienstleister dabei, ihr Angebot weiterzuentwickeln. Die verbesserten Dienstleistungen werden zusammen mit Schulungen für KKMU angeboten, um Investitionen und integratives Wachstum zu fördern.
In beiden Komponenten finden Trainings statt, um die unternehmerischen und finanziellen Kompetenzen von KKMU in Namibia zu fördern.
Stand: November 2023
Projektbeschreibung (EN)
Content
Namibia’s economy is dependent on raw material exports and tourism revenue and is subject to strong fluctuations. Economic growth has been declining for the most part since 2015 and has been further slowed by the coronavirus pandemic. This has mainly affected micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs), which have had to cut jobs.
An inclusive economic upturn requires far-reaching structural changes as well as greater productivity and innovative capacity. It is therefore necessary to create an environment in which the private sector can thrive and contribute to growth.
Given the important role of MSMEs, the government launched the national development plan (2016 to 2022). The aim is to establish value chains in order to reduce raw material exports and involve MSMEs in processing in the country.
Objective
Micro, small and medium-sized companies are benefiting from economic recovery.
Approach
The project works directly with MSMEs and commercial financial service providers and also enables business associations and existing programmes to provide companies with needs-based support. Furthermore, it is committed to ensuring that a suitable institutional and regulatory framework is in place. It operates in two fields of action:
1. Private sector promotion sharpens the strategic focus of business associations and adapts their business services to the needs of MSMEs. The focus is on optimised production processes and lower production costs.
2. Financial sector development improves access to financial services for MSMEs and supports financial service providers in developing their services. The improved services are offered together with training courses for MSMEs to promote investment and inclusive growth.
In both components, training courses are held to promote the entrepreneurial and financial skills of MSMEs in Namibia.
Last update: November 2023