Offener Regionalfonds SOE - Modernisierung kommunaler Dienste
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2061.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Felicitas Siek felicitas.siek@giz.de
- Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzungen für Kommunalentwicklung und lokale Wirtschaftsentwicklung in den sechs Ländern des Westbalkans (WB6-Länder) sind im Einklang mit den Anforderungen an einen EU-Beitritt verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:14 323 719 Euro
Kombifinanzierung
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 6 800 000Euro
Vorgänger-Projekt
2016.2096.2
Offener Regionalfonds SOE - Modernisierung kommunaler Dienste
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 12.10.2006 - 31.03.2028 - Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 31.03.2028
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Reformen zur Modernisierung von Dienstleistungen sind wichtig, um die Aussichten der sechs Staaten des Westbalkans (WB6) auf einen EU-Beitritt zu verbessern. Die Lebensbedingungen für die Bürger*innen müssen durch die Schaffung von Beschäftigung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auf lokaler Ebene verbessert werden, damit die Kommunen der WB6-Staaten wirtschaftlich so leistungsfähig werden, dass sie die EU-Anforderungen erfüllen. Das bedeutet, dass die Kommunalverwaltungen und kommunalen Organisationen in ihrer Fähigkeit gestärkt werden, die großen administrativen und finanziellen Herausforderungen zu bewältigen, die mit der nachhaltigen lokalen Entwicklung sowie der Modernisierung der kommunalen Dienstleistungen einhergehen.
Ziel
Städte und Gemeinden in den Ländern des Westbalkans verbessern die Voraussetzungen für eine lokale Wirtschaftsentwicklung entsprechend den Anforderungen der EU.
Vorgehensweise
Das Projekt konsolidiert die regionale Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen staatlichen Institutionen, Zivilgesellschaft und der privaten Wirtschaft auf kommunaler, nationaler und regionaler Ebene. Dabei umfasst das Projekt drei Säulen:
• Innovative Ansätze entwickeln und bewährte Methoden zur Förderung der kommunalen Entwicklung und des lokalen Wirtschaftswachstums anwenden. Der Wissenstransfer erfolgt über lokale, sektorspezifische Netzwerke sowie strategische Partnerschaften mit deutschen bzw. EU-Institutionen.
• Reformprozesse in der lokalen Wirtschaftsentwicklung und der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen unterstützen. Zusätzlich zur Bewertung der kommunalen Entwicklungsbedarfe und Einreichung von Reformvorschlägen werden auch bewährte Methoden wie ein elektronisches Registrierungssystem für Saisonarbeiter*innen von Serbien auf andere WB6-Staaten übertragen.
• Vermitteln, wie die Kommunen Instrumente und Werkzeuge zur Förderung der lokalen Wirtschaftsentwicklung und Verbesserung des Geschäftsklimas am besten einsetzen können. Dies umfasst die Beantragung von Projektdrittmitteln, die Förderung der Digitalisierung sowie eine stärkere Einbindung von gefährdeten Bevölkerungsgruppen im Sinne des Grundsatzes „Niemanden zurücklassen".
Projektbeschreibung (EN)
Context
Reforms that improve municipal services play a significant role in increasing the perspectives of the six Western Balkan countries (WB6) for EU accession. Living conditions for citizens must be improved with better employment opportunities and business competitiveness at local level, bringing municipal economies and administrations in the WB6 countries more in line with EU requirements. This means improving the ability of municipal administrations and organisations to master the huge administrative and financial challenges linked to sustainable local economic development and the modernisation of municipal services.
Objective
Cities and municipalities in the Western Balkan countries are improving conditions for local economic development in line with EU requirements.
Approach
The project consolidates regional cooperation and the knowledge transfer between governmental institutions, civil society and the private sector at local, national and regional level. It has three main pillars.
• developing innovative approaches and applying best practices for municipal development and local economic growth. The knowledge transfer takes place through local sector-specific networks as well as strategic partnerships with German or EU institutions.
• supporting reform processes in local economic development and intermunicipal cooperation. In addition to assessing municipal development needs and submitting concrete reform proposals, best practices such as an e-registration system for seasonal work will be transferred from Serbia to other WB6 countries.
• local governments will be shown how to use instruments and tools for fostering local economic development and improving the business climate. This will include applying for third-party project funds, promotion of the digital transformation and more inclusiveness for vulnerable population groups following the principle "Leave no one behind".