Stärkung der Gesundheitsarchitektur der Afrikanischen Union
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2040.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
- Ansprechpartner: Ibraheem Sanusi ibraheem.sanusi@giz.de
- Partnerländer: Afrikanische Union
Zusammenfassung
- Ziele:
Die institutionelle Resilienz des Africa Centres for Disease Control (A-CDC) ist gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Afrikanische Union
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:23 909 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 5 989 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 16.12.2021 - 28.02.2028 - Aktuelles Projekt:01.12.2021 - 28.02.2028
Sonstige Beteiligte
- GOPA Worldwide Consultants GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Gesundheitsstrategie für Afrika (Africa Health Strategy) 2016 – 2030 verfolgt das Ziel eines integrierten, inklusiven, wirtschaftlich erfolgreichen und von Krankheiten befreiten afrikanischen Kontinents. Bei der Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen misst die Afrikanische Union (AU) der Schaffung wirkungsvoller Vorgehensweisen, die aus Afrika heraus betrieben werden, große Bedeutung bei. Durch die Covid-19-Pandemie ist der Bedarf an starken, funktionierenden afrikanischen Institutionen in allen Verwaltungsbereichen noch deutlicher geworden.
Pandemien und Public-Health-Herausforderungen beeinflussen die Umsetzung der afrikanischen Entwicklungsziele erheblich. Verstärkt wird dies noch durch Probleme in Führung und Governance, im Informationsbereich, beim Impfen und in der Technik, bei der Finanzierung der Gesundheitsfürsorge und beim Zugang sowie der Durchführung der zugehörigen Leistungen.
Die Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) haben eine Vorreiterrolle dabei, wie Afrika den Gefahren durch Krankheiten und Krankheitsausbrüchen begegnet. Seit ihrer Gründung spielen sie eine wichtige Rolle dabei, den Herausforderungen für Public Health auf dem ganzen Kontinent in wirkungsvoller Weise zu begegnen. Deutlich geworden ist dies bei den Ebola- und Lassa Fieber-Ausbrüchen und durch die Covid-19-Pandemie.
Ziel
Das Projekt hat die Africa Centres for Disease Control and Prevention widerstandsfähiger gemacht. Sie sind besser auf die zukünftigen Herausforderungen für die Gesundheit vorbereitet.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt die Africa CDC und ihre regionalen Mitwirkungszentren dabei, die Public-Health-Initiativen der Mitgliedstaaten zu fördern. Außerdem sollen ihre jeweilgen Public-Health-Institutionen besser in der Lage sein, Risiken durch Krankheiten zu erkennen und zu vermeiden, sie zu kontrollieren und schnell und wirksam zu reagieren. Das Projekt erweitert die Arbeit der Africa CDC in zwei größer angelegten Kategorien:
Organisationsentwicklung und Projektmanagement verbessern
Das Management der Zusammenarbeit mit Partnern verbessern
Das Vorhaben unterstützt die Umsetzung der Initiative COVID-19 Vaccination Bingwa der Afrikanischen Union. Ziel ist es, die Anzahl der Impfungen zu erhöhen. Auch ist das Projekt die interne Koordinierungsstelle für alle von der GIZ in Zusammenarbeit mit den Africa CDC in verschiedenen technischen Bereichen finanzierten Projekten. Hierzu gehören Impfstoffherstellung und One-Health-Ansatz.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The Africa Health Strategy 2016 – 2030 envisions an integrated, inclusive and prosperous Africa, free from disease. The African Union (AU) has prioritised the building of an effective African-driven response to address these challenges. The COVID-19 pandemic has further highlighted the need for strong, effective and capable African institutions at all administrative levels.
Pandemics and public health challenges have a tremendous impact on realising Africa’s transformation goals. This is further exacerbated by challenges in leadership and governance, information, vaccines and technologies, health financing, access and service delivery.
The Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC) has been at the forefront of Africa’s response to the threats of diseases and outbreaks. As witnessed with outbreaks such as Ebola, Lassa Fever and the COVID-19 pandemic, the Africa CDC has played an important role in ensuring effective continental approaches and responses to public health challenges since its inception.
Objective
The project has made the Africa CDC more resilient and better prepared for future health challenges.
Approach
The project supports Africa CDC and its regional collaborating centres (RCC) in Supporting public health initiatives of Member States and improving the ability of their public health institutions to detect, prevent, control and respond quickly and effectively to disease threats. The project enhances the work of the Africa CDC in two broad areas:
Improving organisational development and project management
Improving partnership management
The project supports the implementation of the AU COVID-19 Vaccination Bingwa Initiative which aims to increase vaccinations. It also serves as the internal coordination hub for all GIZ-funded projects with Africa CDC in various technical areas including vaccine manufacturing, the One Health approach and others.