Globalvorhaben CONNEX Support Unit II
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2031.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Dr. Brigitte Klein brigitte.klein@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Afghanistan, Argentinien, Kongo Dem. Rep., Ecuador, Äthiopien, Jordanien, Liberia, Mongolei, Mauretanien, Montserrat, Malawi, Panama, Philippinen, Ruanda, Senegal, Usbekistan, Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die multigeberfinanzierte CONNEX Support Unit ist besser in der Lage, Entwicklungs- und Schwellenländer darin zu unterstützen, den entwicklungspolitischen Nutzen von Investitionen zu erhöhen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:16 542 592 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 2 500 000Euro
Norwegian Agency for Developement Cooperation (NORAD): 1 615 990Euro
FCDO - Foreign, Commonwealth & Development Office (alt DFID): 952 288Euro
Vorgänger-Projekt
2017.2123.2
Globalvorhaben CONNEX Support Unit
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 03.08.2017 - 30.04.2026 - Aktuelles Projekt:01.03.2021 - 30.04.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
32210 Bodenschätze / Bergbaupolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Rohstoffförderung bietet große Chancen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung rohstoffreicher Länder. Die Regierungen dieser Länder stehen dabei in Bezug auf Rohstoffe, Infrastruktur und erneuerbare Energie vor Herausforderungen. Es gilt, den Nutzen für den Staat zu maximieren, die Interessen der Bevölkerung zu wahren und gleichzeitig Investitionen zu ermöglichen.
In den letzten Jahren hat sich vermehrt gezeigt, dass sozial und ökologisch verantwortungsvolle Bergbau-, Energie- und Infrastrukturprojekte für Investoren besonders attraktiv sind. Lückenhafte Gesetzgebungen und -implementierung erschweren jedoch die Verhandlungen über Investitionsverträge.
Häufig fehlen den Ländern die erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen, um mit Investoren auf Augenhöhe verhandeln zu können. Oft werden dadurch Verträge abgeschlossen, die dem wirtschaftlichen Potenzial nicht gerecht werden, finanzielle Nachteile erzeugen, wenig Entwicklungswirkung entfalten und Defizite in der Umsetzung nach sich ziehen.
Ziel
Entwicklungs- und Schwellenländer können faire und stabile Investitionsverträge in den Bereichen Bergbau, Infrastruktur und erneuerbare Energien abschließen und deren entwicklungspolitischen Nutzen erhöhen.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt bereits erfolgreich bei Vertragsverhandlungen mit dem Ziel langfristig institutionelle Strukturen zu verbessern. Mit der Weiterentwicklung des Leistungsangebot auf die Bereiche Infrastruktur und erneuerbare Energien, fokussiert es sich nun vermehrt auf die Ausweitung der Unterstützungsmaßnahmen.
Regierungen können Unterstützung anfragen, woraufhin das Vorhaben Expert*innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen vermittelt, die den lokalen Verhandlungsteams kurzfristig bei der Aushandlung von Investitionsverträgen zur Seite stehen. Auf diesem Weg verankert das Vorhaben Prozesse, Strukturen und Strategien für koordinierte Verhandlungen und einen erfolgreichen Abschluss in den jeweiligen Regierungen.
Stand: Juli 2024
Projektbeschreibung (EN)
Context
The extractive sector offers major opportunities for the economic and social development of resource-rich countries. However, the governments of these countries face challenges with regard to natural resources, infrastructure and renewable energy. The objective is to maximise the benefits for the state, safeguard the interests of the population and at the same time enable investment.
In recent years it has become increasingly evident that socially and ecologically responsible mining, energy and infrastructure projects are particularly attractive to investors. However, inadequate legislation and regulatory framework implementation inhibit the negotiation of investment contracts.
Countries often do not have the necessary capacities and resources to negotiate with investors on an equal footing. In many cases contracts are concluded that fail to realise the economic potential, cause financial disadvantages, have little development impact and show deficits in implementation.
Objective
Developing countries and emerging economies are able to conclude fair and stable investment contracts in the areas of mining, infrastructure and renewable energy, and increase the associated developmental benefits.
Approach
The project is already successfully supporting contract negotiations with the goal of sustainably improving institutional structures. It is now focusing increasingly on expanding its support measures by further developing its range of services to include the areas of infrastructure and renewable energy.
In response to requests from governments, the project provides experts from multiple disciplines who support local negotiation teams on a short-term basis in the negotiation of investment contracts. In this way, the project anchors procedures, structures and strategies for coordinated negotiations with a successful outcome in the respective governments.
Last update: July 2024