Transparenz und Nachhaltigkeit in Lieferketten in Amazonien

Transparência e sustentabilidade nas cadeias produtivas na Amazônia

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2030.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Maria-Olatz del Rosario Cases Vega 
  • Partnerländer: Brasilien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Nachhaltigkeit und Transparenz der landwirtschaftlichen Lieferketten in Amazonien sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministério de Agricultura, Pecuária e Abastecimento

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    01.12.2022 - 31.03.2027
  • Aktuelles Projekt:01.04.2023 - 31.03.2027

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Brasilien hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2025 um 37 Prozent gegenüber 2005 zu senken, um den Klimawandel einzudämmen. Ein erheblicher Teil der Emissionen wird durch eine geänderte Landnutzung verursacht. So werden etwa 90 Prozent der abgeholzten Flächen im Amazonasgebiet für die extensive Viehzucht und andere Formen der landwirtschaftlichen Produktion genutzt.
Durch die Anwendung von umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Praktiken kann es gelingen, die Effizienz der Flächennutzung zu erhöhen und die Treibhausgasemissionen zu verringern. Transparente Lieferketten würden es Käufer*innen und Verbraucher*innen ermöglichen, sich über die Herkunft der Produkte zu informieren. Dies würde eine umweltfreundlichere Agrarproduktion aufwerten und fördern. Da die Transparenz in vielen Lieferketten jedoch noch immer unzureichend ist, haben die Erzeuger*innen Schwierigkeiten, sich Zugang zu differenzierten Märkten zu verschaffen. Außerdem haben Kleinerzeuger*innen im Amazonasgebiet Schwierigkeiten, ihre Produktionssysteme klimafreundlicher zu gestalten, weil entsprechende staatliche Fördermaßnahmen nicht zugänglich sind oder gänzlich fehlen.

Ziel
Die landwirtschaftlichen Lieferketten im Amazonasgebiet sind umweltfreundlicher und transparenter.

Vorgehensweise
Das Vorhaben setzt sich dafür ein, dass umweltfreundliche und transparente landwirtschaftliche Lieferketten stärker in den Fokus der öffentlichen Politik rücken. Darüber hinaus möchte das Vorhaben Anreize setzen und ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Vorteile es bietet, im Amazonasgebiet eine klimaschonende Landwirtschaft auf breiter Basis einzuführen.
In der Pilotregion Porto Velho (RO) sollen Anreize und Maßnahmen zur Förderung der Transparenz getestet und die Erzeuger*innen bei der Einführung ökologischer Praktiken unterstützt werden. Das Vorhaben verfolgt einen integrierten Landschaftsansatz und fördert partnerschaftliche Planungsprozesse zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Organisationen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
Brazil has committed to reducing greenhouse gas emissions by 37 per cent by 2025 – compared to 2005 – in order to mitigate climate change. A significant part of emissions is caused by land-use changes. About 90 per cent of the deforested area in the Amazon is used for extensive cattle ranching and agricultural production.
Applying environmentally friendly agricultural practices could potentially increase land-use efficiency and reduce greenhouse gas emissions. Transparency in supply chains enables buyers and consumers to know the origin of products, which encourages the valorisation of environmentally friendly agricultural production. As there is still insufficient transparency in many supply chains, producers have difficulties in accessing differentiated markets. Furthermore, due to the lack of dissemination and accessibility of public policies for environmentally friendly agriculture, small producers in the Amazon region have difficulty making their production systems more climate sensitive.

Objective
The project aims to make agricultural supply chains in the Amazon biome more environmentally friendly and more transparent.

Approach
The project works to create a stronger focus on environmentally friendly and transparent agricultural supply chains in public policies. It also provides incentives and raises awareness about the benefits of a wide adoption of climate-sensitive practices in the Amazon region.
In the pilot region, Porto Velho (RO), it aims to test incentive and transparency mechanisms and support producers in the implementation of more ecological practices. The project will follow an integrated landscape approach and encourages joint planning in partnerships between public, private and civil sector organisations.