Partnerschaften zur Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen im südlichen Afrika II (PfP II)

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2026.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Begona Castro Vazquez 
  • Partnerländer: Afrika NA, Lesotho, Namibia, Südafrika, Sambia, Simbabwe

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Evidenzinformierte Leuchtturmmaßnahmen zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt werden gemeinsam von regionalen, nationalen und subnationalen Akteur_innen in Gemeinschaften im südlichen Afrika sektorübergreifend umgesetzt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Kein übergreifender Regionaler Politischer Träger.

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:17 015 145 Euro

Kombifinanzierung

  • Ford Foundation (ab 01.01.2012): 515 145Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2161.2

    Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen im südlichen Afrika

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.12.2017 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.12.2021 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • Syspons GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15180 Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Geschlechtsspezifische Gewalt (Gender-based Violence, GBV) ist eine weit verbreitete Menschenrechtsverletzung. Im südlichen Afrika kommt GBV besonders häufig vor, speziell Gewalt in Paarbeziehungen. Sie hat, wie alle Formen von GBV, ihre Wurzeln in Geschlechterungleichheit sowie sozialen Normen und Praktiken. Die institutionellen und individuellen Fähigkeiten müssen ausgebaut werden, um Maßnahmen umzusetzen und zu koordinieren, die GBV verhindern. Darüber hinaus braucht es mehr regionalen Austausch zwischen den Verantwortlichen, um Erfahrungen zu bewährten Praktiken und Methoden zu teilen.

Ziel
Wissenschaftlich fundierte Leuchtturmprojekte, um geschlechtsspezifische Gewalt vorzubeugen, werden gemeinsam von regionalen und nationalen Verantwortlichen in Gemeinden im südlichen Afrika umgesetzt.

Herangehensweise
Das Projekt arbeitet gesamtgesellschaftlich, um geschlechtsspezifische Gewalt in großem Umfang anzugehen. Es unterstützt den Austausch zwischen Regierungen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft, um Partnerschaften zwischen verschiedenen Interessensgruppen zu fördern. Dabei setzt das Projekt mit lokalen Partnern wissenschaftlich fundierte Leuchtturmprojekte um, die es nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kontexts entwickelt hat. Die Initiativen, beispielsweise zu mentaler Gesundheit oder dem Verbot von Kinderehen, sollen jede geschlechtsspezifische Gewalt, besonders Gewalt in Paarbeziehungen, in Südafrika, Lesotho, Sambia, Simbabwe und Namibia vorbeugen. Das Projekt arbeitet auch regional gemeinsam mit dem Sekretariat der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC), um bewährte Praktiken gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu verbreiten. Durch Austauschformate fördert es einen länderübergreifenden Lernprozess. Dabei sollen auch Daten zu GBV in der Region verfügbarer und besser werden. Die „Ford Foundation" unterstützt die regionalen Aktivitäten des Projekts finanziell.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Gender-based violence (GBV) is a widespread human rights violation. GBV is particularly prevalent in Southern Africa, especially intimate partner violence. Like all forms of GBV, such violence has its roots in gender inequality and social norms and practices.
Institutional and individual capacities must be strengthened to implement and coordinate measures that prevent GBV. In addition, there needs to be more regional dialogue between those responsible, so that best practices and methods can be shared.

Objective
Evidence informed Gender Based Violence prevention flagships are jointly implemented by regional, national and sub-national stakeholders across sectors in Southern African communities.

Approach
The project works across society as a whole to tackle gender-based violence on a broad scale. It supports dialogue between governments, the private sector and civil society with a view to promoting partnerships between different stakeholders. The project works with local partners to implement scientifically sound flagship projects that it has developed in line with the needs of each individual context. The aim of the initiatives, such as those on mental health or the prohibition of child marriage, is to prevent all gender-based violence, particularly intimate partner violence, in South Africa, Lesotho, Zambia, Zimbabwe and Namibia.
The project also works regionally with the Secretariat of the Southern African Development Community (SADC) to disseminate best practices against gender-based violence. It promotes a cross-border learning process through dialogue formats. This is also designed to make better data on GBV more available in the region. The project’s regional activities receive financial support from the Ford Foundation.