SV Rohstoffe und Entwicklung III, GIZ-Modul
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2016.0
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Sektorvorhaben, Kongo Dem. Rep., Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit entwickelte Lösungsansätze zu Herausforderungen der Rohstoffgovernance sind in den nationalen und internationalen Politikdialog verstärkt aufgenommen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2018.2035.6
Rohstoffe und Entwicklung II - GIZ-Modul
Nachfolger-Projekt
2024.2145.1
Sektorvorhaben Rohstoffe und Entwicklung IV
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 27.02.2015 - 31.08.2027 - Aktuelles Projekt:01.09.2021 - 30.09.2024
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Handelsentwicklung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
32210 Bodenschätze / Bergbaupolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Bergbauindustrie ist entscheidend für die Wirtschaft vieler rohstoffreicher Länder des Globalen Südens, sowie um die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Angesichts des weltweit wachsenden Bedarfs an Rohstoffen für die Energie- und Verkehrswende stellt sich die Frage, wie Rohstofflieferketten unter Einhaltung von Sozial-, Governance- und Umweltstandards verantwortungsbewusst gestaltet werden können. Damit die Bergbauindustrie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann, müssen die Erträge auch der lokalen Bevölkerung zugutekommen – durch bessere Arbeitsmöglichkeiten, Steuerzahlungen und angemessene Löhne. Dabei muss der Rohstoffabbau im Sinne einer gerechten Transformation (Just Transition) sozialgerecht und klimaverträglich erfolgen.
Ziel
Die von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit entwickelten Lösungsansätze für die Bergbauindustrie prägen den internationalen politischen Dialog zunehmend.
Vorgehensweise
Gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) berät das Projekt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei der Gestaltung verantwortungsvoller Rohstofflieferketten. Dabei agiert es in drei Bereichen:
- Rohstoffgovernance: Damit ein ressourcenreiches Land vom Rohstoffabbau profitiert, braucht es gute Regierungsführung. Für mehr Transparenz kooperiert das Projekt mit der Extractive Industries Transparency Initiative und dem Natural Resource Governance Institute.
- Soziale Verantwortung: Menschenrechtsbasiert und gemäß einer feministischen Entwicklungspolitik handelt das Projekt zu Kleinbergbau, unternehmerischen Sorgfaltspflichten, Standards, Beschwerdemechanismen, Kinderarbeit und Geschlechtergerechtigkeit. Dabei arbeitet es mit CSR Europe, European Partnership for Responsible Minerals, Global Battery Alliance, Women’s Rights and Mining zusammen.
- Umwelt- und Klimaschutz: Entlang der Rohstofflieferkette gilt es den ökologischen Fußabdruck geringzuhalten. Für einen klimasensiblen Bergbau wurde deshalb gemeinsam mit der Weltbank die Climate Smart Mining Initiative entwickelt.