Bevölkerungsdynamik, Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte
Projektdetails
- Projektnummer:2021.2015.2
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G110 Gesundheit, Bildung, Soziales
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Sektorvorhaben
Zusammenfassung
- Ziele:
Der Beitrag des BMZ und seiner Durchführungsorganisationen zur Verwirklichung der Agenda 2030 zu Bevölkerungsdynamik und sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte ist international und national gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:8 860 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2018.2025.7
Bevölkerungsdynamik, sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte
Nachfolger-Projekt
2024.2140.2
Bevölkerungsdynamik, Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 20.11.1997 - 31.08.2028 - Aktuelles Projekt:01.07.2021 - 30.09.2024
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Hauptziel
CRS-Schlüssel
13010 Bevölkerungspolitik und -statistik
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangsituation
Im Jahr 2050 leben weltweit voraussichtlich zwei Milliarden Menschen mehr als heute. Ob es mehr oder auch weniger sein werden, hängt direkt mit dem Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte (SRGR) zusammen. Wenn Frauen selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden können, erhöht das ihre Chance auf Bildung und Beschäftigung. Meist bekommen sie dann später und weniger Kinder. Diese demografischen Veränderungen wirken sich unmittelbar auf Armutsreduzierung, Ernährungssicherung, Versorgung mit Infrastruktur oder den Umwelt- und Klimaschutz aus.
Ziel
Die internationale Zusammenarbeit verbessert SRGR von Frauen und jungen Menschen und fördert die entwicklungspolitische Berücksichtigung von Bevölkerungsdynamiken.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei der Konzeption und Umsetzung einer Entwicklungspolitik, die SRGR fördert und Trends in der demografischen Entwicklung berücksichtigt.
Zu den Schwerpunkten der Beratung zählen:
- sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen und anderen vulnerablen Gruppen voranbringen
- selbstbestimmte Familienplanung fördern
- das Angebot von und Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten verbessern
In Kooperation mit dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung betrachtet das Vorhaben Wechselwirkungen zwischen Bevölkerungsdynamiken und Themen wie soziale Sicherung, Bildung oder Ernährungssicherung.
Das Vorhaben sammelt Praxiserfahrungen aus Projekten, bringt diese in die Beratung ein und zeigt, wo und inwiefern die internationale Zusammenarbeit ihren Beitrag für SRGR noch ausbauen kann.
Zudem unterstützt das Vorhaben das BMZ dabei, seine Positionen in internationalen Verhandlungen und Prozessen zu vertreten. Wichtige Kooperationspartner sind der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), die Internationale Föderation für geplante Elternschaft (IPPF) sowie die Global Financing Facility for Women, Children and Adolescents (GFF).
Projektbeschreibung (EN)
Content
By 2050, the world’s population is expected to increase by two billion. Whether the actual figure turns out to be higher or lower is directly linked to access to sexual and reproductive health and rights (SRHR). When women can decide freely about their lives, it increases their opportunities for education and employment. They usually then have fewer children and wait longer to have them. Such demographic changes have a direct impact on poverty reduction, food security, the provision of infrastructure, environmental protection and climate change mitigation.
Objective
International cooperation improves the SRHR of women and young people and promotes a development policy that considers population dynamics.
Approach
The project supports the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) in designing and implementing development policies that promote SRHR and take demographic trends into account.
The priority areas of advisory services include:
- Advancing the sexual and reproductive rights of women and other vulnerable groups
- Promoting rights-based family planning
- Improving the range of, and access to, sexual and reproductive health services
In cooperation with the Berlin Institute for Population and Development, the project looks at correlations between population dynamics and issues such as social protection, education and food security.
The project gathers practical experience from projects, feeds this into its advisory services and demonstrates how and to what extent international cooperation can further increase its contribution to SRHR.
Moreover, the project supports BMZ in representing its positions in international negotiations and processes. Important cooperation partners include the United Nations Population Fund (UNFPA), the International Planned Parenthood Federation (IPPF) and the Global Financing Facility for Women, Children and Adolescents (GFF).