Sektorvorhaben Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter

Promotion de l'égalité entre les sexes

Projektdetails

  • Projektnummer:2021.2014.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben, Kolumbien, Ägypten, Serbien, Uganda

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Durch seine Beratungsleistungen trägt das SV dazu bei, die Kluft zwischen strategischen Vorgaben und ihrer Umsetzung in der entwicklungspoli und internationalen Prozessen einzubringen

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:11 580 628 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2003.4

    Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechten

Nachfolger-Projekt

  • 2023.2156.0

    Sektorvorhaben Feministische Entwicklungspolitik und Gleichstellung der Geschlechter

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.10.2006 - 28.02.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 24.04.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15160 Menschenrechte

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

In jedem Land erfahren Menschen geschlechtsspezifische Diskriminierungen. Weltweit gibt es immer noch deutliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtergruppen. Abhängig vom Geschlecht von Personen, ihrer sozialen und ethnischen Zugehörigkeit, ihrem Alter, den körperlichen und mentalen Fähigkeiten oder der sexuellen Orientierung unterscheidet sich der Zugang zu ihren Rechten und Dienstleistungen. Die verschiedenen Diskriminierungen wirken meist zusammen, bedingen sich und können sich verstärken (Intersektionalität). Globale Krisen, wie Klimawandel, gewaltsame Konflikte, Armut und die COVID-19 Pandemie wirken sich besonders negativ auf die Situation von Frauen und Mädchen aus. Für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ist die Gleichberechtigung der Geschlechter Qualitätsmerkmal und explizites Ziel: Das Qualitätsmerkmal „Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung und Inklusion" ist in allen EZ-Vorhaben verankert.
Die Umsetzung erfolgt in drei Handlungsfeldern:
1. Strategische Positionierung und gezieltes Agenda-Setting in internationalen, nationalen und BMZ-internen Prozessen
2. Kompetenzentwicklung im BMZ und seinen Durchführungsorganisationen
3. Erarbeitung von Umfeld- und Trendanalysen sowie von Methoden und Konzepten

Die deutsche EZ hat in einschlägigen nationalen und internationalen Prozessen zur Überwindung geschlechtsspezifischer Diskriminierungen und Stärkung von Frauenrechten beigetragen. Auf nationaler Ebene wurde während des Vorgängermoduls der zweite GAP (2016– 2020) mit den damit verbundenen jährlichen Road Maps gestaltet.
Erfolgreiche Ansätze wie der Generationendialog wurden pilotiert und für ein Scaling up auf-bereitet. Impulse für innovative Ansätze und Maßnahmenwurden durch einen Wettbewerb zum Empowerment von Frauen durch digitale Lösungen geschaffen. Durch die Entwicklung von GG1-Qualitätskriterienwurde die Effektivität der Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter in GG1-Vorhaben erhöht.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

People experience gender-specific discrimination in every country. There are still clear inequalities between gender groups worldwide. Access to rights and services differs depending on a person's gender, social and ethnic background, age, physical and mental abilities or sexual orientation. The various forms of discrimination usually interact, are interdependent and can reinforce each other (intersectionality). Global crises such as climate change, violent conflicts, poverty and the COVID-19 pandemic have a particularly negative impact on the situation of women and girls. For German development cooperation, gender equality is a quality feature and explicit goal: the quality feature "human rights, gender equality and inclusion" is anchored in all development cooperation projects.
Implementation takes place in three fields of action:
1. Strategic positioning and targeted agenda-setting in international, national and internal BMZ processes
2. Capacity development in the BMZ and its implementing organizations
3. Development of environment and trend analyses as well as methods and concepts

German development cooperation has contributed to overcoming gender-specific discrimination and strengthening women's rights in relevant national and international processes. At national level, the second GAP (2016-2020) and the associated annual road maps were designed during the predecessor module.
Successful approaches such as the intergenerational dialog were piloted and prepared for scaling up. Stimuli for innovative approaches and measures were created through a competition for the empowerment of women through digital solutions. The development of GG1 quality criteria increased the effectiveness of the promotion of gender equality in GG1 projects.