COVID-19 Soforthilfe für Wildhegegebiete in der Maasai Mara Region in Kenia
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2292.9
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Kenia
Zusammenfassung
- Ziele:
Wildhegegebiete sind als Landnutzungsmodell in der Maasai Mara Region aus der COVID-19-Krise nachhaltiger, resilienter und repräsentativer hervorgegangen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Tourism and Wildlife
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 19.04.2021 - 03.10.2023 - Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 03.10.2023
Sonstige Beteiligte
- ARGE Ambero Consulting-NIRAS IP
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Das Ökosystem des Naturschutzgebiets Maasai Mara beheimatet rund ein Viertel der gesamten Wildtierpopulation Kenias. Es ist weltbekannt als eine der wichtigsten Destinationen des Safaritourismus. Etwa 70 Prozent der Wildtiere leben allerdings zeitweise auch außerhalb des Maasai-Mara-Nationalreservats. Damit es fortbestehen kann, ist es daher wichtig, das angrenzende Land schutzorientiert zu bewirtschaften. Dieses Land befindet sich im Besitz lokaler Landbesitzer*innen, die sich organisiert haben und ihre Grundstücke freiwillig gegen Pachtzahlungen zur Verfügung stellen. So bildeten sie 17 Wildhegegebiete.
Das Geschäftsmodell basiert in erster Linie auf Tourismuseinnahmen. Mit Ausbruch der COVID-19-Pandemie ist der Tourismus jedoch zu über 90 Prozent eingebrochen. Dadurch sind die Pachtzahlungen nicht mehr möglich.
Ziel
Die Wildhegegebiete als Landnutzungsmodell in der Maasai-Mara-Region sind gesichert und gehen nachhaltiger, resilienter und repräsentativer aus der COVID-19-Krise hervor.
Vorgehensweise
Über die Dachorganisation Maasai Mara Wildlife Conservancies Association (MMWCA) unterstützt das Vorhaben sechs Wildhegegebiete direkt: Es übernimmt zeitlich begrenzt Pachtzahlungen oder Operationskosten für das Management von Wildhegegebieten.
Die Soforthilfe geht mit einem Wandel für einen besseren Wiederaufbau einher, um Wildhegegebiete fit für die Zukunft zu machen („building back better"). Hierzu zählt, die Führung der Wildhegegebiete zu verbessern und deren Geschäftsmodell durch zusätzliche Einkommensmöglichkeiten breiter aufzustellen.
National unterstützt das Vorhaben gemeinsam mit Kenias Ministerium für Tourismus und Wildtiere sowie der zuständigen Wildtierbehörde die neue Wildtierpolitik. Es trägt dazu bei, basierend auf einer gesamtheitlichen Raumplanung notwendige Wildtierkorridore zu erhalten und auszuweisen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The ecosystem of the Maasai Mara Nature Reserve is home to about a quarter of Kenya’s total wildlife population. It is world-renowned as one of the most important destinations for safari tourism. However, about 70 per cent of the wildlife lives outside the Maasai Mara for limited periods. In order for the Mara to survive, the adjacent land must be managed in a conservation-oriented manner. This land is owned by local landowners who have joined forces and voluntarily made their land available in exchange for lease payments, enabling 17 game preserves to be formed.
The business model is based primarily on tourism revenues. However, with the outbreak of the COVID-19 pandemic, tourism has plummeted by over 90 per cent – and lease payments can no longer be met as a result.
Objective
Wildlife sanctuaries in the Maasai Mara region are secured as a model for land use and are emerging from the COVID-19 crisis as more sustainable, resilient and representative than before.
Approach
The project directly supports six wildlife sanctuaries through the Maasai Mara Wildlife Conservancies Association (MMWCA) umbrella organisation, offering short-term coverage of lease payments or operating costs for the management of wildlife sanctuaries.
Emergency aid is accompanied by a ‘building back better’ approach to make wildlife sanctuaries more fit for the future. This includes improving the management of wildlife refuges and broadening their business models through additional revenue opportunities.
The project is working with Kenya’s Ministry of Tourism and Wildlife and the relevant wildlife authority to provide national support for the new wildlife policy. It also helps to maintain and designate necessary wildlife corridors based on holistic spatial planning.