Jugendaustausch im Westbalkan
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2235.8
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Jasmin Valjevac jasmin.valjevac@giz.de
- Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo
Zusammenfassung
- Ziele:
Die institutionellen und personellen Voraussetzungen für den regionalen Schülerinnen-Schüler und Jugendaustausch in den 6 Ländern des Westbalkans sind verbessert
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Regional Youth Cooperation Council
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:11 500 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 9 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 25.11.2020 - 31.01.2027 - Aktuelles Projekt:25.11.2020 - 31.01.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11110 Bildungspolitik und Verwaltung im Bildungswesen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Westbalkanländer teilen sowohl ein komplexes historisches Erbe als auch zahlreiche aktuelle Herausforderungen. Jedoch sind Misstrauen, Vorurteile und Intoleranz zwischen den Ethnien immer noch weit verbreitet und schwächen die regionale Zusammenarbeit und das gemeinsame Handeln. Mehr Verständnis, Toleranz und Solidarität sind nötig, um das zu ändern.
Besonders wichtig, um das friedliche Zusammenleben in der Region zu fördern, ist der Austausch zwischen Jugendlichen. Das 2016 gegründete regionale Jugendwerk (Regional Youth Cooperation Office, RYCO) fördert daher Versöhnung und Zusammenarbeit durch Austauschprogramme.
Mit Unterstützung der nationalen Ministerien ermöglicht RYCO es Schulen, miteinander zu kooperieren und Jugendaustauschprogramme durchzuführen. Die institutionelle Verankerung eröffnet eine langfristige Versöhnungsperspektive.
Ziel
Die institutionellen und operativen Kompetenzen von RYCO sind verbessert, so dass es regionale Kooperationsprojekte und erfolgreiche Jugendaustauschprogramm zwischen den westlichen Balkanstaaten besser verwalten kann.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt RYCO dabei, seine institutionellen und operativen Fähigkeiten zu verbessern, indem es verschiedene Schulungen anbietet, strategische Dokumente ausarbeitet und einer Abteilung für Forschung, Evaluierung und Lernen einrichtet.
Zudem fördert das Projekt die Rolle von RYCO, Geberkooperationen und Koordinierungstreffen einzuberufen und zu vermitteln. Das Projekt berät RYCO auch dazu, regionale Schüleraustauschprogramme – RYCO Superschools – zu entwickeln und umzusetzen. In diesen Programmen gehen Schulen aus der Region Partnerschaften ein, beantragen gemeinsam technische und finanzielle Mittel und erhalten weitere Unterstützung vor, während und nach dem Austausch.
Die Europäische Union (EU) beteiligt sich finanziell an dem Projekt.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The societies of the Western Balkans share a complex historical legacy and have many current challenges in common. However, distrust, prejudice and intolerance between the different ethnic groups remains widespread and undermines regional cooperation and joint action. In order to change this, greater understanding, tolerance and solidarity are needed.
The exchanges between young people are particularly important to encourage peaceful coexistence in the region. The Regional Youth Cooperation Office (RYCO), founded in 2016, therefore promotes reconciliation and cooperation through exchange programmes.
With support from relevant ministries, RYCO enables schools to collaborate and run youth exchange programmes. The institutional dimension to this opens up long-term prospects for reconciliation.
Objective
The institutional and operational expertise of RYCO has improved, enabling it to better manage regional cooperation projects and successful youth exchange programmes between the Western Balkans societies.
Approach
The project supports RYCO in improving its institutional and operational expertise by providing various training measures, preparing strategic documents and setting up a department for research, evaluation and learning.
Furthermore, the project promotes RYCO’s role in convening and facilitating donor cooperation and coordination meetings. The project also advises RYCO on developing and implementing regional school exchange programme – RYCO Superschools. In this programme, schools from the region enter partnerships, jointly apply for funding and receive further support before, during and after exchanges.
The project is co-funded by the European Union (EU).