Regionaler Fonds für Dreieckskooperation Asien
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2216.8
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Mingming Wang mingming.wang@giz.de
- Partnerländer: China VR, Benin, Kamerun, Äthiopien, Ghana, Indien, Kenia, Kambodscha, Madagaskar, Mongolei, Malawi, Nigeria, Ruanda, Vietnam
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Modalität asiatisch-deutscher Dreieckskooperation zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ist gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein politischer Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 100 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 04.12.2020 - 30.11.2025 - Aktuelles Projekt:01.12.2020 - 30.11.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43010 Multisektorale Hilfe
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Zahlreiche asiatische Länder haben in den letzten Jahren als weltpolitische Akteure an Bedeutung gewonnen. Während Entwicklungszusammenarbeit früher vor allem durch westliche Geberländer gestaltet wurde, agieren nun auch immer mehr wirtschaftlich aufstrebende asiatische Länder als Geber.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) definiert diese Länder als „Globale Partner", mit denen es gemeinsam zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) beitragen möchte. Mit China, Indien, Indonesien und Vietnam befinden sich vier der acht „globalen Partner" in Asien.
Beginnend mit Indien und China pilotiert das Vorhaben Dreieckskooperationen. Das sind gemeinsam geplante, finanzierte und implementierte Projekte zwischen drei Ländern: einem Entwicklungsland, einem Hauptpartner und einem begünstigten Partner. Die Dreieckskooperation bildet dabei eine Brücke zwischen der Süd-Süd- und der Nord-Süd-Zusammenarbeit. So kombinieren deutsche Entwicklungszusammenarbeit und asiatische Geber ihre Stärken und erzielen etwa in der Armutsbekämpfung oder in der Abmilderung des Klimawandels bessere Entwicklungswirkungen.
Ziel
Dreieckskooperation mit neuen Geberländern Asiens trägt zu nachhaltiger Entwicklung bei.
Vorgehensweise
Das Vorhaben pilotiert Dreieckskooperation mit asiatischen Gebern und will diese Form der Zusammenarbeit langfristig etablieren. Dafür arbeitet es in drei Handlungsfeldern:
Es bereitet in einem transparenten und inklusiven Verfahren asiatisch-deutsche Dreieckskooperationen vor, um gemeinsam die globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Es etabliert politische Austauschformate zur Dreieckskooperation. Dort können die Beteiligten sich praxisnah zu Lernerfahrungen austauschen.
Es unterstützt Durchführungsorganisationen und entwicklungspolitische Institutionen in den beteiligten Ländern, komplexe Vorhaben zu planen und umzusetzen.
Indem Deutschland die Wirksamkeit der eigenen Ansätze praxisnah unter Beweis stellt, werden „globale Partner" zugleich an Standards guten Geberverhaltens herangeführt und Strukturen der Entwicklungszusammenarbeit gestärkt.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Numerous Asian countries have gained importance as global political actors in recent years. While development cooperation used to be shaped primarily by Western donor countries, more and more economically emerging Asian countries are now also acting as donors.
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) defines these countries as "Global Partners" with whom it would like to jointly contribute to the implementation of the Global Sustainability Goals (SDGs). With China, India, Indonesia and Vietnam, four of the eight "global partners" are located in Asia.
Starting with India and China, this project is piloting triangular cooperation. These are jointly planned, financed and implemented projects between three countries: a developing country, a main partner and a beneficiary partner. Triangular cooperation forms a bridge between South-South and North-South cooperation. In this way, German development cooperation and Asian donors combine their strengths and achieve better development impacts in areas such as poverty reduction or climate change mitigation.
Objective
Triangular cooperation with new donor countries in Asia contributes to sustainable development.
Approach
The project is piloting triangular cooperation with Asian donors and aims to establish this form of cooperation in the long term. To this end, it works in three fields of action:
It prepares Asian-German triangular cooperation in a transparent and inclusive process in order to jointly achieve the global sustainability goals.
It establishes political exchange formats for triangular cooperation, where participants can exchange learning experiences in a practical way.
It supports implementing organisations and development institutions in the participating countries in planning and implementing complex projects.
By demonstrating the effectiveness of its own approaches in practice, Germany also introduces the "global partners" to standards of good donor behaviour and strengthens development cooperation structures.