Offener Regionalfonds für Südosteuropa - Energie, Verkehr und Klimaschutz

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2209.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Dubravka Bosnjak 
  • Partnerländer: Westbalkan/Östliche Partnerschaft n.a., Albanien, Bosnien und Herzegovina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Kosovo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Relevante politische und zivilgesellschaftliche Akteure der Länder SOEs nutzen im Prozess der Umsetzung klimaschutzrelevanter EU-Vorgaben zunehmend regionale Netzwerke.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Sekretariat des Regionalen Kooperationsrats

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:10 348 242 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 5 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2026.7

    Offener Regionalfonds für Südosteuropa - Energieeffizienz (ORF-EE)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.06.2008 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.08.2020 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Länder des Westbalkans streben eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) an und müssen deshalb ihre Rechtsvorschriften und politischen Zielsetzungen in mehreren Politikfeldern an die entsprechenden EU-Standards angleichen, darunter die Bereiche Energie, Verkehr und Klimaschutz. Das bedeutet, dass die Länder des Westbalkans die Energie- und Klimaziele der EU übernehmen und erreichen müssen.

Zwar haben einige Städte in der Region bereits entsprechende Pläne ausgearbeitet, doch fehlt es noch an den für die Umsetzung erforderlichen Kapazitäten. Es ist jedoch entscheidend, dass die Länder aktiv einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten und gleichzeitig ihre Kompetenzen in den Bereichen Städtebau, Klimaresilienz, Katastrophenschutz, Mobilität und Energie verbessern. Mehrere Institutionen und Initiativen – staatliche und nichtstaatliche – arbeiten bereits an Maßnahmen, die deutliche Fortschritte versprechen.

Ziel
Die regionale Zusammenarbeit in den Ländern des Westbalkans verbessert die Umsetzung von Energie-, Verkehrs- und Klimaschutzmaßnahmen in der Region gemäß den EU-Standards.

Vorgehensweise
Der Offene Regionalfonds für Südosteuropa – Energie, Verkehr und Klimaschutz (ORF-ETC) konzentriert sich darauf, die für die Planung und Umsetzung von Dekarbonisierungsmaßnahmen in den Bereichen Energie, Klima und Verkehr benötigten Kapazitäten in der Region aufzubauen. Das Projekt wird von der Europäischen Union und dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziert. Unter dem Titel „EU4Energy Transition: Covenant of Mayors in the Western Balkans and Turkey" fördert die Europäische Union seit 2021 die Umsetzung des ORF-ETC in den Ländern des Westbalkans mit fünf Millionen Euro. Mit diesen Mitteln werden im Rahmen des weltweit agierenden Konvents der Bürgermeister verschiedene Maßnahmen ausgeweitet, um die Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Energie- und Klimaplänen stärker zu unterstützen. In der Türkei wird das Projekt „EU4Energy Transition" von der EU finanziert und von der litauischen Central Project Management Agency (CPMA) durchgeführt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The countries of the Western Balkans seek membership in the European Union (EU), which requires them to harmonise their legislation and policies with those of the EU in several sectors, including energy, transport and climate protection. This obliges these countries to achieve the EU energy and climate goals.

While some cities in the region have already drawn up plans to this end, there is still a lack of the capabilities required for implementation. Yet, it is vital that these countries actively contribute towards achieving climate targets, while also becoming more proficient in urban design, climate resilience and disaster preparedness, mobility and energy. Several institutions and initiatives – governmental and non-governmental – are already making significant improvements.

Objective
Regional cooperation in the Western Balkans is improving the implementation of energy, transport and climate-protection measures in the region in line with EU standards.

Approach
The Open Regional Fund for South-East Europe – Energy, Transport and Climate Protection (ORF-ETC) focuses on developing regional capabilities in planning and implementing decarbonisation measures in the energy, climate and transport sectors. The project is co-funded by the European Union and the Federal German Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). Under the name "EU4Energy Transition: Covenant of Mayors in the Western Balkans and Turkey", the European Union has been co-funding the ORF-ETC since 2021 with five million Euros to support its implementation in the Western Balkans. This funding is used to expand on activities that support municipalities in developing and putting into practice sustainable energy and climate-action plans locally as part of the globally active Covenant of Mayors initiative. In Turkey, the "EU4Energy Transition" project is funded by the EU and implemented by the Lithuanian Central Project Management Agency (CPMA).