Inclusive Business Action Network III (IBAN III)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2164.0
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Internat. Zusammenarbeit mit Regionen für Nachhalt, Kambodscha, Nigeria, Sambia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen für die Skalierung und Replizierung von breitenwirksamen Geschäftsmodellen sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 203 841 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 1 203 841Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.6256.0

    IBAN Inclusive Business Action Network

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.11.2013 - 30.01.2023
  • Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 30.01.2023

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    25030 Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Die Bedeutung von breitenwirksamen Geschäftsmodellen, auch als Inclusive Business bekannt, hat weltweit zugenommen. Breitenwirksame Geschäftsmodelle sind profitabel und verbessern gleichzeitig die Lebensbedingungen von Menschen, die von weniger als acht Dollar pro Tag leben. Denn sie bieten ihnen Zugang zu essenziellen Dienstleistungen und Produkten oder zu neuen Einkommensmöglichkeiten. Davon profitieren besonders Frauen, da sie stärker von Armut und ihren Folgen betroffen sind.

Trotz der Vorteile von Inclusive Business gibt es nur vereinzelte Beispiele für Anwendungen, die sich bewährt haben. Dies ist auf eine Reihe systemischer Barrieren zurückzuführen.

Ziel

Die Voraussetzungen für eine Erweiterung von Inclusive Business haben sich verbessert und Unternehmen setzen zunehmend breitenwirksame Geschäftsmodelle um.

Vorgehensweise

Um Unternehmen direkt zu fördern, entwickelt und vermittelt das Vorhaben Lernangebote. Zusammen mit Impact Capital Africa in Sambia und Impact Investment Foundation in Nigeria hat es zwischen 2019 und 2021 61 Inclusive-Business-Unternehmen dabei unterstützt, ihre Geschäftsmodelle potenziellen Investor*innen vorzustellen und dadurch ihren Zugang zu Kapital zu verbessern. Darüber hinaus tragen zwei Online-Kurse das Wissen in die Breite.

Weiterhin unterstützt das Vorhaben Regierungen in Kooperationsländern dabei, bessere Rahmenbedingungen und geeignete Anreizsysteme für Inclusive Business zu entwickeln. Besonders Kambodscha hat sich mit der Unterstützung zu einem Vorreiter entwickelt. Daneben fördert das Vorhaben einen Süd-Süd-Dialog zwischen asiatischen und afrikanischen Kooperationspartner*innen. Hierdurch entstehen systemische Veränderungen, die langfristig wirken.

Das Vorhaben verbessert zudem den Zugang zu digitalen Informations-, Wissens- und Trainingsangeboten. Ein zentraler Bestandteil dabei ist die größte globale Wissensplattform zu Inclusive Business Inclusivebusiness.net, die unter anderem das Online-Magazin CLUED-iN, eine Datenbank für Investoren und technische Unterstützung sowie audiovisuelle Wirkungsgeschichten anbietet.



 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

The importance of inclusive business has increased worldwide. Inclusive business models are not only profitable, but also simultaneously improve the lives of people surviving on less than eight dollars per day, since they provide them with access to essential products and services or to new income opportunities. Women in particular benefit from this, as they are more greatly affected by poverty and its impact.

Despite the advantages of inclusive business, there are only a few isolated examples of applications that have proven successful. This is due to a series of systemic barriers.

Objective

The preconditions for expanding inclusive business have improved and companies are increasingly implementing inclusive business models.

Approach

In order to assist companies directly, the project develops training courses and cooperates with partners to make them accessible. Between 2019 and 2021, together with Impact Capital Africa in Zambia and Impact Investment Foundation in Nigeria, it helped 61 inclusive business companies to present their business models to potential investors and improve their access to capital as a result. Two online courses also share the knowledge with a wider audience.

In addition, the project supports governments in partner countries in improving framework conditions and developing appropriate incentive systems for inclusive business. Cambodia, in particular, has become a pioneer thanks to this assistance. The project also promotes South–South dialogue between African and Asian cooperation partners, bringing about systemic changes with a long-term impact.

The project also improves access to a range of digital information, knowledge and training solutions. One central component of this is inclusivebusiness.net, the largest global knowledge platform on inclusive business offering content such as the online magazine CLUED-iN, an investor and technical assistance database, and audiovisual impact stories.