Globale Initiative Katastrophenrisikomanagement III (GIKRM III)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2161.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G220 Frieden und Sicherheit
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Botsuana, Kolumbien, Georgien, Indien, Lesotho

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Verbesserung Risikokompetenzen von EntscheidungsträgerInnen und regionaler Organisationen und Initiativen im südlichen Afrika, in Asien und in Lateinamerika zur Anwendung von RID unter Berücksichtigung von kontextspezifischen Fragilitätsaspekten

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Es handelt sich um ein überregionales Sektorvorhaben

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 821 070 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.6252.3

    Globale Initiative Katastrophenrisikomangement - GIKRM

Nachfolger-Projekt

  • 2023.2164.4

    Globale Initiative Katastrophenrisikomanagement IV (GIKRM IV)

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    23.01.2013 - 31.10.2026
  • Aktuelles Projekt:23.10.2020 - 30.11.2023

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43060 Reduzierung von Katastrophenrisiken

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Katastrophen hebeln langjährige Entwicklungserfolge aus und mindern die Entwicklungschancen der betroffenen Länder. Komplexe Risiken bedrohen weltweit Menschenleben und Basisinfrastrukturen wie Gesundheits- oder Wasserversorgung. Doch werden sie bei Entwicklungsentscheidungen nicht immer angemessen berücksichtigt. Resilienz wird durch aufeinanderfolgende oder kaskadierende Katastrophen untergraben. Derzeitig verfolgte Ansätze betrachten oft nur jeweils eine Bedrohung, meist eine Naturgefahr – anstatt mehrere, gleichzeitig auftretende oder neue globale Gefahren. Klimawandel, Urbanisierung, mangelnde Gesundheitsversorgung, fragile Staatlichkeit und gewaltsame Konflikte verschärfen Risiken zusätzlich.
Ziel
Ausgewählte Entscheidungsträger*innen sowie regionale Organisationen und Initiativen sind befähigt, risikoinformierte Entwicklung unter Berücksichtigung von kontextspezifischen Fragilitätsaspekten zu fördern.
Vorgehensweise
Risikoinformierte Entwicklung bezieht vielfältige, voneinander abhängige, dynamische, grenzüberschreitende und gleichzeitige Risiken in die Planung und Umsetzung von Entwicklungsmaßnahmen ein. Dafür müssen (Worst-Case-)Szenarien entwickelt und komplexe, sich verändernde Risiken kontinuierlich berücksichtigt werden. Unsicherheiten müssen einkalkuliert und Entwicklungsprozesse entsprechend flexibel gestaltet und angepasst werden. Dafür bedarf es einer koordinierten Kooperation zwischen verschiedenen Ressorts sowie nationalen, regionalen und lokalen Institutionen.

Um die Kompetenzen im Umgang mit Mehrfachrisiken, systemischen und unbekannten Risiken zu stärken, kooperiert das Vorhaben mit regionalen Netzwerken in Afrika, Lateinamerika und Asien sowie ausgewählten Mitgliedsstaaten. Der Austausch zwischen staatlichen, zivilgesellschaftlichen und privatwirtschaftlichen Entscheidungsträger*innen sowie Wissenschaftler*innen wird gefördert, sodass ein internationaler Wissenstransfer zu risikoinformierter Entwicklung entsteht.

Stand: November 2021 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Disasters wipe out many years of development achievements and reduce the development opportunities of the affected countries. Around the globe, complex risks endanger human lives and basic infrastructure services such as health care or the water supply. Nevertheless, development decisions do not always take adequate account of these risks. Consecutive and cascading disasters undermine resilience. Current approaches often address just one threat at a time – usually a natural hazard – rather than looking at several simultaneously occurring or new global hazards. Climate change, urbanisation, insufficient health care, state fragility and violent conflicts further exacerbate the risks.
Objective
Selected decision-makers along with regional organisations and initiatives are enabled to promote risk-informed development under consideration of context-specific fragility aspects.

Approach
Risk-informed development incorporates diverse, interdependent, dynamic, cross-border and simultaneous risks into the planning and implementation of development measures. To this end, it is necessary to elaborate (worst-case) scenarios, take account of a changing risk landscape at all times, factor in uncertainties and design and adapt development processes to be correspondingly flexible. This requires coordinated cooperation between various government departments and national, regional and local institutions.

Aiming to strengthen the capacities for dealing with multiple, systemic and unknown risks, the project cooperates with regional networks in Africa, Latin America and Asia and selected member states. It promotes exchange between state, civil society and private sector decision-makers and experts from the scientific and research communities in order to foster the transfer of knowledge regarding risk-informed development at international level.

Last update: November 2021