BACKUP Gesundheit - Globalvorhaben Gesundheitssystemstärkung
BACKUP Health
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2155.8
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G110 Gesundheit, Bildung, Soziales
- Ansprechpartner: Damien Bishop damien.bishop@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Kamerun, Äthiopien, Kirgistan, Kambodscha, Malawi, Mosambik, Nigeria, Tschad, Tadschikistan, Tansania, Uganda, Usbekistan, Südafrika, Simbabwe
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Fähigkeiten staatlicher und zivilgesellschaftlicher Organisationen ausgewählter Länder, globale Finanzierungen gesundheitssystemstärkend einzusetzen, sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:85 383 854 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 3 300 000Euro
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 7 272 285Euro
FCDO - Foreign, Commonwealth & Development Office (alt DFID): 22 860 227Euro
Expertise France: 488 984Euro
Vorgänger-Projekt
2015.2032.9
Deutsche BACKUP Initiative - Programm zur Unterstützung von Partnerländern im Umgang mit globaler Finanzierung im Gesundheitssektor
Nachfolger-Projekt
2025.2086.4
Globalvorhaben Backup Gesundheit - Gesundheitssystemstärkung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.07.2006 - 31.12.2028 - Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 30.06.2026
Sonstige Beteiligte
- ARGE Heidelberg University Hospitals-
- ARGE management4health GmbH-Ginger
- management4health AG
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Noch immer verursachen Infektionskrankheiten wie das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), Tuberkulose und Malaria jährlich mehrere Millionen Todesfälle und eine hohe Krankheitslast in den ärmsten Ländern. Fast 100 Millionen Menschen verarmen jährlich in Folge von Krankheit: Dies resultiert aus unzureichend ausgebauten und unterfinanzierten Gesundheitssystemen. Auch die COVID-19 Pandemie hat verdeutlicht, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitswesen ist.
Der Auf- und Ausbau widerstandsfähiger Gesundheitssysteme ist ein wichtiger Schlüssel, um das nachhaltige Entwicklungsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen" der Vereinten Nationen zu erreichen. Daher sollen die Mittel von globalen und zwischenstaatlichen Initiativen – wie des „Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria" (GFATM) und des Netzwerks „Providing for Health" (P4H) – verstärkt eingesetzt werden, um Gesundheitssysteme zu fördern.
Ziel
Die Kooperationspartner setzen die Mittel von globalen und zwischenstaatlichen Initiativen effizient für den Auf- und Ausbau der Gesundheitssysteme ein.
Vorgehensweise
Das Vorhaben wird in drei Komponenten umgesetzt:
Es berät Empfängerländer des GFATM dabei, die Finanzierungen mit nationalen Prioritäten in Einklang zu bringen und die Mittel einzusetzen, um Gesundheitssysteme zu stärken.
Es fördert zudem eine bessere Koordination von Geldgebern des P4H-Netzwerks und die Umsetzung von nationalen Reformen hin zu einer langfristigen und gerechten Gesundheitsfinanzierung.
Darüber hinaus setzt es sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für den Aufbau einer lokalen Impfstoffproduktion in Afrika zu verbessern. Dies unterstützt das Ziel der Afrikanischen Union, den Anteil auf dem Kontinent produzierter Impfstoffe bis 2040 von einem auf 60 Prozent zu erhöhen.
Das Vorhaben legt ein besonderes Augenmerk darauf, Geschlechtergerechtigkeit sowie die Einbindung der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung zu fördern.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Infectious diseases such as human immunodeficiency virus (HIV), tuberculosis and malaria still cause several million deaths each year and are responsible for a high burden of disease in the world’s poorest countries. Almost 100 million people fall into poverty each year due to illness: this is the result of insufficiently developed and underfinanced health systems. The COVID-19 pandemic has also highlighted the importance of a functioning health system.
Developing and expanding resilient health systems is one important key to achieving UN Sustainable Development Goal 3 "Good Health and Well-Being". To this end, greater use is to be made of funding from global and intergovernmental initiatives – such as the Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria (GFATM) and the Providing for Health (P4H) network – to strengthen health systems.
Objective
Cooperation partners make efficient use of resources provided by global and intergovernmental initiatives to strengthen health systems.
Approach
The project is being implemented in three components:
It advises GFATM recipient countries on aligning the financing with national priorities and using the resources to strengthen their health systems.
It also facilitates better coordination among donors in the P4H network and encourages the implementation of national reforms to ensure long-term, equitable health financing.
In addition, it seeks to enhance the conditions for expanding local vaccine production in Africa. This supports the African Union’s target of increasing the share of vaccines produced on the continent from 1 per cent to 60 per cent by 2040.
Promoting gender equality and civil-society involvement is a particular priority for the project.