Wasserpolitik - Innovationen für Resilienz (WaPo-RE)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2147.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G310 Energie, Wasser, Verkehr
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben, Kongo Dem. Rep., Deutschland, Ägypten, Mali, Malawi, Niger, Ruanda, Tschad, Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ansätze der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zum Thema Wassersicherheit sind in der Öffentlichkeit und der politischen Debatte verankert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:35 303 662 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 8 811 895Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2027.5

    Nachhaltige Wasserpolitik

Nachfolger-Projekt

  • 2024.2135.2

    Water and Sanitation Policy – Innovations for Resilience (InnoBlue)

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    27.10.2008 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2020 - 31.07.2024

Sonstige Beteiligte

  • AHT GROUP GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Ein klimaresilientes Wassermanagement, der sichere Zugang zu Trinkwasser sowie eine zuverlässige Hygiene- und Sanitärversorgung bilden die Basis für Klimaanpassung und-Minderung, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Frieden sowie widerstandsfähige Ökosysteme und Gesellschaften.
Laut der Vereinten Nationen (UN) haben weltweit zwei Milliarden Menschen keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser und dreieinhalb Milliarden Menschen keine angemessene Sanitärversorgung. Bevölkerungswachstum und die Auswirkungen des Klimawandels belasten die Wasserverfügbarkeit und -qualität, während Verstädterung, industrielle und wirtschaftliche Entwicklungen sowie Landnutzungsänderung die Situation zusätzlich verschärfen.

Ziel

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt seine integrierten Ansätze erfolgreich um und verbessert damit die Wassersicherheit als Grundlage für Menschen, Ökosysteme und langfristige Wirtschaftsentwicklung.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt das BMZ durch Fachberatung, Konzeptentwicklung, Innovationen und Finanzierung. Die erarbeiteten Ansätze fließen über deutsche und internationale Organisationen in Politikdokumente, Entwicklungsstrategien, Vorhabenplanungen und Investitionen ein.
Neben einer sicheren Versorgung mit Trinkwasser und Sanitärsystemen, die Mensch und Umwelt schützen, will das Vorhaben die Verfügbarkeit von Wasserressourcen verbessern. Hierfür fördert es naturbasierte Lösungen für Klimawandelanpassung und -minderung sowie Biodiversität. Das Konzept der guten Regierungsführung und die Beteiligung und systematische Stärkung von Frauen und Mädchen im Wasserbereich steht dabei im Fokus. So unterstützt das Vorhaben beispielsweise Konzepte zur Menstruationsgesundheit und -hygiene sowie die globale Vernetzung zentraler Akteure zu nachhaltiger Sanitärversorgung.
Durch gezielte Ansätze trägt das Vorhaben zur Lösung von grenzüberschreitenden Ressourcenkonflikten bei und unterstützt Partnerschaften mit privaten Akteuren, der Zivilgesellschaft sowie internationalen Allianzen mit Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UN) sowie der Europäischen Union (EU), um die Wassersicherheit weltweit zu steigern.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Climate-resilient water management, safe access to drinking water and reliable hygiene and sanitation are the foundation for climate adaptation and mitigation, health, food security, peace and resilient ecosystems and societies.
According to the United Nations (UN), two billion people worldwide do not have access to reliable clean drinking water, and three and a half billion people do not have adequate sanitation. Population growth and the impacts of climate change are putting pressure on water availability and quality, while urbanisation, industrial and economic development and land use change are further exacerbating the situation.


Objective

The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) is successfully implementing its integrated approaches and thus improving water security as a basis for people, ecosystems and long-term economic development.

Approach

The project supports BMZ with expert advice, concept development, innovations and financing. The approaches developed are incorporated into policy documents, development strategies, project planning and investments via German and international organisations.
In addition to a safe drinking water supply and sanitation services that protect people and the environment, the project aims to improve the availability of water resources. It promotes nature-based solutions for climate change adaptation and mitigation as well as biodiversity. There is a focus on good governance and the participation and systematic empowerment of women and girls in the water sector. For example, the project supports concepts for menstrual health and hygiene as well as the global networking of key players for sustainable sanitation.
Through targeted approaches, the project contributes to resolving transboundary resource conflicts and supports partnerships with private actors and civil society and international alliances with member states of the United Nations (UN) and the European Union (EU) in order to increase water security worldwide.