Unterstützung der Transformation des südafrikanischen Energiesektors (SAGEN 4)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2108.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Nicole Taeumel 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Nutzung foerderlicher Rahmenbedingungen für erneuerbare Energie und Energieeffizienz in Suedafrika hat sich verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Department of Electricity and Energy

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:16 856 192 Euro

Kombifinanzierung

  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 1 356 192Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2218.2

    Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (SAGEN 3)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.06.2011 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2022 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-
  • Moeller & Poeller Engineering

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23210 Energieerzeugung, erneuerbare Quellen – verschiedene Technologien

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Südafrika verfügt nicht über ausreichende Stromerzeugungskapazitäten und die vorhandenen Kohlekraftwerke des Landes sind ebenso unzuverlässig wie CO2-intensiv. Gleichzeitig sieht das Land zunehmend die Chancen, die in einer kostengünstigen und klimafreundlichen Stromerzeugung liegen, und hat deshalb mit einem grundlegenden Umbau seines Stromsektors begonnen. Südafrika muss seinen Strommix dringend umwelt- und klimafreundlicher gestalten und diversifizieren. Im Zuge der Reform des Stromsektors soll der staatliche Energieversorger Eskom in drei verschiedene Unternehmen aufgespalten werden, von denen eines die Stromerzeugung, das zweite die Stromübertragung und das dritte die Stromverteilung übernimmt. Die Stromerzeugung soll künftig verstärkt dezentral erfolgen. Gleichzeitig soll der Wettbewerb auf den Strommärkten gefördert werden. Der geplante schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert technische Unterstützung in Bezug auf Netzzugang und Netzstabilität. So gilt es insbesondere, die Kommunen bei der Einbindung ihrer eigenen Stromerzeugungskapazitäten in ihre Stromverteilnetze sowie beim Energiemanagement zu begleiten. Das Hauptanliegen von SAGEN besteht darin, die Regierung sowie die privaten Projektpartner bei der Bewältigung der hier skizzierten Herausforderungen zu unterstützen und damit zu einer gerechten und nachhaltigen Energiewende in Südafrika beizutragen.

Ziel

Der größte Teil des südafrikanischen Stromverbrauchs wird aus erneuerbaren Energien gedeckt. Die Energieeffizienz der südafrikanischen Kommunen ist verbessert.

Vorgehensweise

SAGEN hat das Ziel, die südafrikanische Energiewende auf folgenden Ebenen zu unterstützen:
- Das Projekt begleitet die verantwortlichen Stakeholder bei der Gestaltung und Umsetzung der Reform des Stromsektors.
- Das Projekt unterstützt Eskom und andere Stakeholder dabei, die Leistungsfähigkeit des Stromversorgungssystems zu gewährleisten.
- Das Projekt hilft den Kommunen, die Voraussetzungen für die Einbindung der lokalen Stromversorgung in die Stromverteilnetze zu verbessern.
- Das Programm fördert die Realisierung von kommunalen Energiemanagementsystemen, die Entwicklung von kommunalen Energiesparplänen (MEEAP) sowie die Umsetzung entsprechender Pilotvorhaben. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Due to insufficient capacities for electricity generation, an unreliable and carbon intense coal-power plant fleet, increasing energy prices and with an eye on the potential of low-cost and clean energy generation in mind, South Africa has initiated a fundamental transformation of its power sector. The country urgently needs to shift to a cleaner and more diverse electricity mix. During the current power sector reform the electricity utility Eskom will be unbundled into generation, transmission and distribution units. The generation of electricity will increasingly be decentralised and more competitive electricity markets will be established. The planned rapid expansion of renewable energy generation will require technical support on grid access and grid stability. Municipalities specifically need to be accompanied to integrate the embedded generation of electricity into their distribution grids and their energy management. SAGEN’s main intention is to support government and private partners that respond to these highlighted challenges and to contribute to a just and sustainable energy transition in South Africa.

Objective

More of the electricity in South Africa comes from renewable sources. Energy efficiency in South African municipalities has improved.

Approach

SAGEN aims to support the South African energy transition on the following levels.
- Responsible stakeholders receive support to accompany the shaping and implemention of the power sector reform.
- Eskom and other stakeholders receive support in ensuring the performance of the power system.
- Municipalities receive support in improving the conditions for the integration of embedded generation in distribution networks.
- The programme assists municipalities to implement municipal energy management systems, develop Municipal Energy Efficiency Action Plans (MEEAP) and in taking pilot measures to improve energy efficiency.