Youth Employment Promotion through local economic Development and TVET
Project details
- Project number:2020.2105.3
- Status:Projekt beendet
- Responsible Organisational unit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Contact address: Transparency team transparenz@giz.de
- Partner countries: Sierra Leone
Summary
- Objectives:
Vocational skills and employment opportunities for youth are improved.
- Client:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Project partner:
Ministry of Planning and Economic Development
- Financing organisation:
not available
Volume of commission
- Financial commitment for the actual implementation phase:26 400 000 Euro
Cofinancing
Europäische Union (EU): 13 000 000Euro
Previous project
2015.2218.4
Jugendbeschäftigungsförderung durch lokale Wirtschaftsentwicklung
Follow-on project
2023.2065.3
Sozial-ökologische Wirtschafstransformation in ausgewählten ländlichen Wertschöpfungsketten
Term
- Entire project:
(including all previous, current and following project implementation phases, if existing) 31.10.2005 - 31.12.2027 - Actual project implementation phase:01.08.2020 - 30.04.2025
other participants
- ARGE AFC-GOPA Worldwide-GOPA
Further information
- Project websitesnot available
Policy markers
- Gender Equality
Significant (secondary) policy objective
- Democratic and inclusive governance
Significant (secondary) policy objective
- Climate Change: Adaptation
Significant (secondary) policy objective
CRS code
11330 Vocational training
Project description (DE)
Ausgangssituation
Sierra Leones Wirtschaft ist insgesamt schwach und sehr anfällig für externe Erschütterungen wie Ebola- oder Covid-19-Krisen. Eine weitere Bürde für das Land ist die extrem hohe Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. 60 bis 70 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung gelten als erwerbstätige Arme. Besonders betroffen sind Jugendliche und Frauen in den ländlichen Gebieten.
55 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und 70 Prozent der Beschäftigung entfallen auf die Landwirtschaft. Diese dient jedoch beispielsweise wegen geringer Produktivität oft nur zur Selbstversorgung. Sie erwirtschaftet also keine Überschüsse.
Ziel
Berufliche Fähigkeiten und Jobchancen von Jugendlichen sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben bringt öffentliche und private Akteur*innen zusammen, damit Jugendliche den Anforderungen des Arbeitsmarkts besser entsprechen und es mehr Jobs für sie gibt. Es gliedert sich in drei wesentliche Handlungsfelder:
1. Kompetenzen:
11.000 junge Menschen, die Hälfte davon Frauen, erhalten bedarfsorientierte Ausbildungsangebote in beruflichen und unternehmerischen Kompetenzen. Zusätzlich fördert das Vorhaben 4.000 Landwirte*innen durch Ausbildungsangebote, um ihr Einkommen zu steigern.
2. Berufliche Bildung:
Das Vorhaben trägt dazu bei, eine nationale Richtlinie zu Berufsbildung zu entwickeln und umzusetzen. Zudem renoviert und erweitert es vier Berufsbildungseinrichtungen und integriert praktische Arbeitserfahrung in die Ausbildung (duale Ausbildung).
3. Privatwirtschaft:
Damit es mehr Jobs für Jugendliche gibt, unterstützt das Vorhaben Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU), beispielsweise durch ein finanzielles Förderprogramm oder kaufmännische Fortbildungen. Zudem baut es Dienstleistungen zur Unternehmensentwicklung auf.
Die Europäische Union (EU) stellt zusätzliche finanzielle Mittel für das Vorhaben bereit.
Stand: März 2025