Förderung effizienter und transparenter lokaler Regierungsführung in Sambia
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2095.6
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Umsetzungskapazitäten, insbesondere die finanzielle Handlungsfähigkeit, des sambischen Lokalregierungssystems sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Cabinet Office: Management Development Division (MDD), (Unit: Decentralisation Secretariat DS)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 754 531 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2016.2214.1
Programm zur Unterstützung des sambischen Dezentralisierungsprozesses III
Nachfolger-Projekt
2024.2042.0
Gerechte, klimaresiliente Stadtentwicklung und Dezentralisierung in Sambia
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 30.01.2012 - 31.03.2029 - Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 30.04.2025
Sonstige Beteiligte
- GFA Consulting Group GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Einkommen und wirtschaftliches Wachstum sind in Sambia ungleich verteilt: mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben in Armut. Gleichzeitig ziehen immer mehr Menschen in Städte, wodurch sich vermehrt informelle Siedlungen am Rand von Klein- und Mittelstädten bilden. Zugang zu funktionierenden kommunalen Dienstleistungen könnte das Leben der Menschen dort spürbar verbessern.
Im Jahr 2016 wurde daher Dezentralisierung durch Devolution in der sambischen Verfassung verankert. Das bedeutet, dass einige staatliche Aufgaben und Ressourcen an die Lokalverwaltungen übertragen werden, die dadurch mehr Handlungsspielraum erhalten. Seitdem wurden Gesetze angepasst und ein Instrument zur Finanzierung der Lokalverwaltungen eingeführt. Ab 2017 verlangsamte sich der Reformprozess jedoch und bekam erst mit dem Regierungswechsel im August 2021 erneuten Aufschwung.
Zu den aktuellen Herausforderungen der Reformen zählen: komplizierte und unklare gesetzliche und administrative Rahmenbedingungen, eine unzureichende Koordinierung, mangelnde technische Fähigkeiten und die hohe Komplexität.
Ziel
Die Verantwortlichen der Lokalverwaltungen sind in der Lage, die Dezentralisierungsreformen umzusetzen.
Vorgehensweise
Das Vorhaben befähigt die sambische Regierung dazu, die Dezentralisierungsreform umzusetzen und das Wissensmanagement zu optimieren. Außerdem unterstützt es neue Lehrpläne für lokale Regierungsbeamte, die die Umsetzung der Dezentralisierungsreformen begleiten und die Gleichstellung der Geschlechter verbessern.
Mit lokalen Verwaltungen arbeitet das Vorhaben zudem in folgenden Bereichen zusammen:
• Integrierte Entwicklungspläne (IDPs) entwickeln und umsetzen;
• die kommunalen Eigeneinnahmen systematisch steigern;
• Bürger*innen stärker an der jährlichen Budgetplanung beteiligen, damit kommunale Dienstleistungen bürgerfreundlicher werden.
Die GFA Consulting Group unterstützte das Vorhaben bis Herbst 2023 bei der Umsetzung.
Stand: November 2023
Projektbeschreibung (EN)
Context
Income and economic growth are unevenly distributed in Zambia: more than two thirds of the population live in poverty. At the same time, more and more people are moving to cities, leading to an increase in informal settlements on the outskirts of small and medium-sized towns. Access to functioning municipal services could noticeably improve people’s lives there.
Decentralisation through devolution was therefore enshrined in the Zambian constitution in 2016. This means that some state tasks and resources are transferred to the local administrations, which are given more scope for action as a result. Since then, laws have been modified and an instrument for financing local administrations has been introduced. However, the reform process slowed starting in 2017 and only regained momentum with the change of government in August 2021.
The reforms currently face challenges such as: complicated and unclear legal and administrative framework conditions, insufficient coordination, a lack of technical skills and the high level of complexity.
Objective
Local administrations are in a position to implement the decentralisation reforms.
Approach
The project supports the Zambian Government in its efforts to implement the decentralisation reform and optimise knowledge management. It also supports new training content for local government officials to accompany the implementation of decentralisation reforms and improve gender equality.
The project also works with local administrations in the following areas:
• Developing and implementing integrated development plans (IDPs)
• Systematically increasing municipal revenue
• Strengthening citizen involvement in annual budget planning to make municipal services more citizen-friendly
The GFA Consulting Group supported the implementation of the project until autumn 2023.
Last update: November 2023