Abfallmanagement Jordanien
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2028.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Levent Toprak levent.toprak@giz.de
- Partnerländer: Jordanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzung für eine nachhaltige integrierte Abfallkreislaufwirtschaft in Jordanien sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Local Administration, MoLA
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:16 000 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 6 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 09.07.2021 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:09.07.2021 - 31.12.2026
Sonstige Beteiligte
- ARGE BlackForest Solutions GmbH-
- CDM Smith SE
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14050 Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Seit zehn Jahren steigt die Abfallmenge in Jordanien deutlich. In den nächsten 15 Jahren wird sie sich voraussichtlich verdoppeln. Als zweitgrößte Emissionsquelle trägt die Abfallwirtschaft erheblich zur Treibhausgasbelastung des Landes bei.
So erzeugt Jordanien etwa 2,7 Millionen Tonnen kommunaler Abfälle jährlich, wovon die Hälfte aus der Hauptstadt Amman kommt. Die steigende Abfallmenge ist vor allem auf das Bevölkerungswachstum infolge des Zustroms syrischer Geflüchteter sowie auf verbesserte Lebensbedingungen in Jordanien zurückzuführen.
Es fehlt ein systematischer Ansatz zur Abfallbewirtschaftung. Hierdurch enden Abfälle, auch Sondermüll, auf Deponien. Verschiedene Ministerien müssen zusammenarbeiten, um Recyclingsysteme so zu entwickeln, dass die Privatwirtschaft sich am Abfallmanagement beteiligt, wodurch wiederum Arbeitsplätze entstehen.
Ziel
Die institutionellen und technischen Bedingungen des jordanischen Abfallmanagements sind verbessert, wobei der Schwerpunkt auf dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft liegt.
Vorgehensweise
Das Projekt setzt folgende Maßnahmen um:
• Es unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Ministerien durch Dialogformate.
• Es fördert kommunale Kompetenzen, indem es Abfallmanagementpläne entwickelt.
• Es verbessert die Zusammenarbeit und die Einführung unterstützender Abfallsortierpraktiken.
• Es baut Systeme zur Datenerhebung sowie zur Überwachung von Abfallmengen und Emissionen auf.
• Es entwickelt nationale Strategien für Sonderabfälle und den integrierten Ansatz für Abfallmanagement.
Um seine Ziele zu erreichen, nutzt das Projekt den Ansatz der Innovative Problem Driven Iterative Adaptation (PDIA) und arbeitet eng mit der Technischen Universität Darmstadt zusammen – sowohl bei der Konzeption als auch bei der Implementierung.
Projektbeschreibung (EN)
Context
There has been a surge in waste volumes in Jordan over the past ten years. They are expected to double in the next fifteen years. Jordan’s waste management sector is the second-largest contributor to its greenhouse gas emissions.
The country generates around 2.7 million tonnes of municipal waste annually, half of it in the capital, Amman. The increase in waste is mainly due to population growth as a result of the influx of Syrian refugees, as well as improved living conditions in Jordan.
There is no systematic approach to waste management. This results in waste, including hazardous waste, being sent to landfills. Various ministries need to work together to develop recycling systems which involve the private sector in waste management, which will create jobs.
Objective
The institutional and technical conditions of Jordan’s waste management sector have improved, with a focus on transitioning towards a circular economy.
Approach
The project is implementing the following measures:
• It is supporting interministerial cooperation through dialogue formats.
• It is strengthening municipal capacities by developing waste management plans.
• It is improving cooperation and the introduction of supportive waste sorting practices.
• It is establishing systems to collect data and monitor waste volumes and emissions.
• It is developing national hazardous waste strategies and a holistic waste management approach.
To achieve its objectives, the project uses the innovative Problem Driven Iterative Adaptation (PDIA) approach, and collaborates closely with the Technical University of Darmstadt on both conceptualisation and implementation.