Stärkung der Steuerungs- u. Managementkapazitäten der AU-Kommission (AUK)

-

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2008.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Afrikanische Union, Angola, Burkina Faso, Burundi, Benin, Botsuana, Kongo Dem. Rep., Zentralafrikanische Republik, Kongo Republik, Côte d'Ivoire, Kamerun, Kap Verde, Dschibuti, Algerien, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Gabun, Ghana, Gambia, Guinea, Äquator.-Guinea, Guinea-Bissau, Kenia, Komoren, Liberia, Lesotho, Libyen, Marokko, Madagaskar, Mali, Mauretanien, Mauritius, Malawi, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, Sudan, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha (V/K), Sierra Leone, Senegal, Somalia, Südsudan, Sao Tomé und Principe, Eswatini, Tschad, Togo, Tunesien, Tansania, Uganda, Südafrika, Sambia, Simbabwe

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Steuerungs- und Managementkapazitäten der Kommission der Afrikanischen Union (AUK) sind gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Afrikanische Union

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2125.9

    Stärkung der Steuerungs- u. Managementkapazitäten der AU-Kommission - Phase IV

Nachfolger-Projekt

  • 2023.2009.1

    Stärkung der institutionellen Managementfähigkeiten der Afrikanischen Union

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    11.11.2013 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 30.01.2024

Sonstige Beteiligte

  • WINS Global Consult GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In der Agenda 2063 formulieren die 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union (AU) die Vision eines „integrierten, wirtschaftlich erfolgreichen und friedlichen Afrikas, in dem die eigene Bevölkerung die Entscheidungen trifft." Bei diesen Landesgrenzen übergreifenden Reformbestrebungen erhält die Kommission der Afrikanischen Union eine koordinierende Rolle. Bei ihr laufen administrative Aufgaben zusammen, insbesondere die Verwaltung des Haushalts der AU.

Im Jahr 2016 verabschiedeten die Mitgliedstaaten eine umfangreiche Reform, um eine wirksame Leitungskompetenz zu schaffen. Dabei gab es Änderungen hinsichtlich der Zuständigkeiten zahlreicher AU-Institutionen, unter anderem bei der Kommission. Um die Eigenverantwortung der Kommission zu stärken, hat sich ein Teil der Geber*innen von Finanzmitteln in einem gemeinsamen Finanzabkommen (Joint Financial Arrangement, JFA) zusammengeschlossen. Dies verschafft der Kommission mehr Planungssicherheit, erfordert aber auch ein direkt auf die Aufgaben ausgelegtes und einheitlicheres Berichts- und Prüfungswesen.

Dem Kompetenzaufbau bei der AU-Kommission wird eine erhebliche institutionenübergreifende Bedeutung zugewiesen, er wirkt sich also positiv auf die Handlungsfähigkeit anderer AU-Institutionen aus.

Ziel
Die Abteilungen der AU-Kommission, die am gemeinsamen Finanzabkommen (JFA) teilhaben, können Planungs-, Begleit- und Evaluierungsprozesse sowie die Budgetierung wirkungsvoller, zukunftsorientierter und unter einer stärkeren Berücksichtigung von Genderaspekten vornehmen.

Vorgehensweise
Das Projekt legt seinen Schwerpunkt darauf, die Effizienz, Wirksamkeit und Transparenz in den folgend gennannten zwei Handlungsfeldern zu fördern:

Das Projekt fördert die Optimierung des Prozessmanagements und berücksichtigt dabei wesentliche Qualitätskriterien wie Handlungsorientierung, die jährliche Wiederholung und die Berücksichtigung von Genderaspekten. Planung, Budgetierung und Beaufsichtigung werden koordiniert, Zuständigkeiten werden klar definiert und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen wird aufgebaut.

Mitarbeiter*innen werden durch breitangelegte berufliche Weiterbildung und individuelle Unterstützungsmaßnahmen dazu befähigt, die oben genannten Qualitätskriterien zu berücksichtigen. So unterstützt das Projekt beispielsweise, dass online Kurse angeboten, Informationsstellen eingerichtet und Mitarbeiter*innen so weitergebildet werden, dass die erworbenen Kenntnisse weitergegeben werden.

Die Geschlechtergleichstellung wird zu einem allgemeinen Kriterium im Prozessmanagement der AU-Kommission. Dabei wird die Genderstrategie der Afrikanischen Union berücksichtigt. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Bedarfe der Geschlechter ab einem frühen Zeitpunkt berücksichtigt werden. Zusätzlich sollen proportional mehr Frauen von dem Weiterbildungsangebot profitieren. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In the Agenda 2063, the 55 Member States of the African Union formulate a vision of an "integrated, prosperous and peaceful Africa, driven by its own citizens." The AU Commission (AUC) takes on a coordinating role in this pan-African reform effort. It bundles executive and administrative functions, in particular managing the AU budget.

In 2016, the AU member states adopted a comprehensive reform to build an effective management capacity, adjusting the role and mandate of numerous AU Organs and Institutions, including the AUC. To strengthen the AUC's ownership in this regard, part of the donor community is pooling its contributions in a Joint Financial Arrangement (JFA). This provides the AUC with increased planning certainty, but also requires streamlined and more uniform reporting and auditing.

Institutional capacity building is considered a fundamental cross-cutting issue within the AUC and, in this respect, has positive effects on the performance of other departments.

Objective
The AUC departments involved in the JFA are enabled to organise planning, budgeting, monitoring and evaluation more impact-oriented, forward-looking and gender-sensitive.

Approach
The project focuses on fostering operational efficiency, effectiveness and transparency in the following two areas of action:

The project supports the optimisation of process management, taking into account mandatory quality criteria such as impact orientation, multi-annuality and gender sensitivity. Planning, budgeting, monitoring and evaluation procedures are coordinated, responsibilities are clearly defined and cooperation between departments is established.

Through broad-based professional training and individual support services, employees are capacitated to take the above-mentioned quality criteria into account. For example, the project supports the offer of virtual courses, the establishment of help desks and the training of multipliers.

Gender equality will be established as a standard criterion in the process management of the AUC, taking into account the AU gender strategy. This is to ensure that the different needs of the genders are taken into account at an early stage. In addition, more women are to benefit proportionately from the training measures offered.