Verbesserung des Katastrophenrisikomanagements und der Ernährungssicherung zur Stärkung der Resilienz in Somaliland

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.1812.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Somalia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Voraussetzungen für eine gestärkte Resilienz der pastoralen und agro-pastoralen ländlichen Bevölkerung und Gemeinden sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Somaliländische Fachbehörde für Planung und Entwicklung

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:11 458 737 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    12.10.2020 - 30.11.2024
  • Aktuelles Projekt:01.10.2020 - 30.11.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43072 Programme zur Ernährungssicherung auf Haushaltsebene

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die ländliche Bevölkerung „Somalilands" leidet unter zunehmenden klimabedingten Extremereignissen wie Dürren, Wirbelstürmen und Überflutungen. Sie ist aufgrund der wenigen natürlichen Ressourcen, schwacher staatlicher Institutionen und häufiger gesellschaftlicher Konflikte besonders anfällig gegenüber klimabedingten Ereignissen und externen Schocks.

Im Jahr 2020 hat die COVID-19-Pandemie die Situation weiter verschärft und sich negativ auf die Wirtschaft und Gesellschaft der Region ausgewirkt. Das Gesundheitssystem ist zurzeit nicht in der Lage, Erkrankten in geeigneter Weise zu helfen und präventiv Strukturen aufzubauen, um gegenüber zukünftigen Pandemien besser gerüstet zu sein.

Ziel
Ländliche Bevölkerung und Gemeinden sind besser gegen Krisen gewappnet.

Vorgehensweise
Das Vorhaben stärkt die Fähigkeiten bundesstaatlicher Institutionen, Katastrophenrisiken vorzubeugen und diese zu bewältigen. Zudem fördert es den Informationsaustausch und die wirtschaftliche, politische und soziale Teilhabe von Frauen und jungen Menschen.

Das Vorhaben fördert den nationalen, regionalen und lokalen Katastrophenschutz. Dazu erarbeitet es neue Verfahren und Kompetenzen mit der zuständigen Behörde für Katastrophenschutz und Sicherung der Lebensmittelversorgung.
Es verbreitet neue Methoden zur Land- und Viehwirtschaft, die an die Klimaveränderung angepasst sind. Dadurch verbessert sich die Ernährungssicherung und -sicherheit der Bevölkerung in den drei Zielregionen.
Es erhöht die wirtschaftliche, politische und soziale Teilhabe von Frauen und jungen Menschen, um die Resilienz dieser stark benachteiligten Gruppen zu stärken.
Es unterstützt Maßnahmen, die der Pandemie vorbeugen, die Hygiene verbessern und Gesundheitsrisiken mindern.

Stand: August 2021 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The rural population of ‘Somaliland’ suffers from increasing climate-related extreme events such as droughts, cyclones and floods. It is particularly vulnerable to climate-related events and external shocks due to the lack of natural resources, weak state institutions and frequent social conflicts.

In 2020, the COVID-19 pandemic exacerbated the situation and had a negative impact on the region’s economy and society. The health system is currently unable to help patients in an appropriate manner and establish preventive structures to be better prepared for future pandemics.

Objective
The rural population and communities are better prepared for crises.

Approach
The project strengthens the capacity of state institutions to prevent and manage disaster risks. It also promotes the exchange of information and the economic, political and social participation of women and young people.

The project supports national, regional and local disaster prevention. To this end, it is developing new procedures and expertise with the competent authority for disaster prevention and food security.
It disseminates new methods for agriculture and livestock management, adapted to climate change. This improves food security for of the population in the three target regions.
It increases the economic, political and social participation of women and young people in order to strengthen the resilience of these severely disadvantaged groups.
It supports measures to mitigate the pandemic, improve hygiene and reduce health risks.

Last update: August 2021