Stärkung der Resilienz im Umgang mit Krisen und Konflikten in der Provinz Ninewa

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.1800.0
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3A00 Naher und Mittlerer Osten 2
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Irak

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Resilienz der Bevölkerung Ninewas ist gestärkt

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Planning

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:71 843 190 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.1869.3

    Stabilisierung der Lebensgrundlagen für Rückkehrer und die lokale Bevölkerung in Ninewa, Nord-Irak

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    01.07.2016 - 30.09.2025
  • Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 30.09.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE AMBERO Consulting Gesellschaft mbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    73010 Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Auch Jahre nach der Befreiung vom sogenannten Islamischen Staat kämpft Ninewa mit den verheerenden Folgen des bewaffneten Konfliktes. Viele Binnenvertriebene können noch immer nicht nach Hause zurückkehren. Zwischen den verschiedenen ethnischen und religiösen Bevölkerungsgruppen bestehen erhebliche Spannungen und großes Misstrauen. Die Bevölkerung hat zudem kein Vertrauen, dass der Staat für Sicherheit sorgen kann. Besonders junge Menschen haben nur eingeschränkte Möglichkeiten, Geld zu verdienen und die lokale Verwaltung kann Sozialleistungen nicht in ausreichendem Umfang anbieten. Ein großer Teil der Infrastruktur ist zerstört, was den Zugang zu staatlichen Leistungen wie Bildung oder Trinkwasserversorgung stark einschränkt. Vor Ort oder international gibt es keine Pläne zum Wiederaufbau der Stadt. Dies bedeutet Hürden für eine Rückkehr.

Ziel
Die Bevölkerung von Ninewa in Irak ist resilienter im Umgang mit Krisen und Konflikten.

Vorgehensweise
Ein geringes Maß an Spannungen und eine vertrauensvolle Umgebung sind Voraussetzung für eine sichere Rückkehr in Würde. Das Vorhaben fördert den sozialen Zusammenhalt, indem es vor Ort eine Friedensinfrastruktur aufbaut und Menschen in die Lage versetzt, Konflikte friedlich zu lösen.

Das Vorhaben unterstützt die Bevölkerung, insbesondere junge Erwachsene, auf der Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verbessern. Haushalte haben hierdurch ein besseres Einkommen und können aktiv am wirtschaftlichen Leben vor Ort teilhaben.

Für Resilienz sind Bildung und der Zugang zu Sozialleistungen erforderlich. Aus diesem Grund baut das Vorhaben die öffentliche soziale Infrastruktur wieder auf und erweitert sie. Dies verbessert die Lebenssituation in der Region erheblich und ermöglicht Binnenvertriebenen die Rückkehr nach Hause.

Durch die Kombination aus sozialem Zusammenhalt, besserem Lebensunterhalt und Wiederaufbau geht das Vorhaben gleichzeitig auf die unterschiedlichen Krisen ein. Insgesamt verbessern die Maßnahmen die Resilienz der Bevölkerung vor Ort. Dazu gehören Binnenvertriebene und Rückkehrer*innen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Years after liberation from the so-called Islamic State, Nineveh continues to struggle with the devastating consequences of the armed conflict. Many internally displaced people still cannot return to their homes. Tensions and mistrust between different ethno-religious population groups are high and trust in the state to provide security is low. There are limited income opportunities, especially for young people, and local administrations cannot provide sufficient social services. Large parts of the infrastructure are destroyed, resulting in limited access to public social services like schools or water systems. There are no strategic plans to rebuild the city, either locally or internationally, which causes barriers to returning home.

Objective
The population of Nineveh in Iraq has become more resilient towards crises and conflicts.

Approach
A low level of tension and an environment of trust is a precondition for safe and dignified returns. The Strengthening Resilience in Dealing with Crises and Conflicts in Nineveh (SRN) project promotes social cohesion by building local peace structures and enabling people to solve disputes peacefully.

To strengthen livelihoods, the project supports people, especially young adults, in finding new prospects for employment. This provides households with a better income and allows them to actively take part in the local economy.

Being resilient requires access to education and public services. Therefore, SRN builds and rehabilitates social public infrastructure, which significantly improves the living conditions in the area and allows internally displaced persons to return home.

The combination of social cohesion, better livelihoods and reconstruction addresses the multiple crises in Nineveh at the same time. On the whole, the actions will strengthen the resilience of the local population including internally displaced people (IDPs) and returnees.