Programm Nachhaltige Agrarlieferketten und Standards

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2352.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G510 Agrarsysteme und Agrarlieferketten
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben, Brasilien, Côte d'Ivoire, Ecuador, Äthiopien, Honduras, Kenia, Ruanda, Uganda

Zusammenfassung

  • Ziele:

    In globalen Agrarlieferketten nutzen ausgewählte Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Lösungsansätze, um die Nachhaltigkeit zu erhöhen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:58 449 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Verein Forum nachhaltiger Kakao e.V.: 3 140 000Euro

  • Verein Forum Nachhaltiges Palmöl e.V.: 930 000Euro

  • REWE Group Buying GmbH (alt: REWE-Zentral-AG): 268 000Euro

  • LIDL Stiftung & Co KG (ab 01.01.2022): 160 000Euro

  • KAUFLAND Stiftung & Co. KG: 268 000Euro

  • dm-drogerie markt GmbH & Co. KG: 97 000Euro

  • HOFER KG (for ALDI South Group): 268 000Euro

  • ALDI Nord Einkauf SE & Co. KG: 268 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2190.3

    Programm Nachhaltige Agrarlieferketten und Standards

Nachfolger-Projekt

  • 2024.2141.0

    Sektorvorhaben Nachhaltige Agrarlieferketten

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    17.09.2012 - 31.08.2027
  • Aktuelles Projekt:01.11.2020 - 30.11.2024

Sonstige Beteiligte

  • EDELWEISS72 GmbH
  • GS1 Germany GmbH
  • GUD.berlin GmbH
  • Kapellmann und Partner
  • earnesto GmbH
  • init Aktiengesellschaft für digitale

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31162 Anbau zur industriellen Weiterverarbeitung/ exportbestimmter Anbau

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Agrarrohstoffe werden oft von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern angebaut, die damit den Anfang einer langen Lieferkette bilden. Doch die Kleinbäuerinnen und Kleinbauer können in der Regel nicht von ihrer Arbeit leben.

Vor allem der Anbau von Soja, Palmöl, Kakao, Kaffee und Naturkautschuk trägt dazu bei, dass Menschen weltweit Wälder und Ökosysteme zerstören. Dies verschärft den Klimawandel und damit die Anbaubedingungen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.

Deutschland hat Lieferketten, die Wälder schützen sowie existenzsichernde Einkommen und Löhne im Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verankert. Auch in der Europäischen Union (EU) engagiert sich die Bundesregierung für umweltfreundliche und faire Agrarlieferketten.

Ziel
Kleinbäuerinnen und Kleinbauern können von ihrem Einkommen und ihren Löhnen gut leben. Agrarprodukte werden zudem umweltfreundlich produziert und fair gehandelt.

Vorgehensweise
Die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) ist eine offene Plattform von Akteur*innen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Sie bietet Veranstaltungen, um Lieferketten fair und umweltfreundlich zu gestalten und Wissen auszutauschen.

In den Kooperationsländern setzt die Initiative Maßnahmen entlang der Lieferketten um: von der Landwirtschaft über die Weiterverarbeitung bis hin zum Handel. Dabei setzt sie auch auf digitale Lösungen, um Produzent*innen und Transparenz zu unterstützen. Ein Beispiel ist das digitale System INATRACE, mit dem über einen QR-Code, der sich am Produkt befindet, die Lieferkette transparent wird.

Die Initiative berät darüber hinaus deutsche und europäische Institutionen zur Regulierung von Lieferketten. Außerdem beraten Spezialist*innen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu Strategien, Konzepten und aktuellen regulatorischen Entwicklungen.

Das Vorhaben erhält Finanzierungen in Höhe von insgesamt 4,57 Millionen Euro. Diese stammen von den Vereinen „Forum Nachhaltiger Kakao e.V." und „Forum Nachhaltiges Palmöl e.V." sowie REWE Group, Kaufland Stiftung, Hofer, Aldi, der LIDL Stiftung und dm-Drogeriemarkt. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Agricultural commodities are often cultivated by smallholder farmers, who are at the beginning of a long supply chain. However, their work usually does not provide for a decent living.

In particular, the cultivation of soy, palm oil, cocoa, coffee and natural rubber is creating a situation whereby people across the globe are destroying forests and ecosystems. This is aggravating climate change and worsens growing conditions for small farmers.

Germany has mainstreamed supply chains that protect forests together with living incomes and wages in the Supply Chain Due Diligence Act (LkSG). Within the European Union (EU), the German Government is also committed to environmentally friendly and fair agricultural supply chains.

Objective
Smallholder farmers are able to live well on their incomes and wages. Moreover, agricultural products are produced in an environmentally friendly manner and traded fairly.

Approach
The Initiative for Sustainable Agricultural Supply Chains (INA) is an open platform comprising actors from the private sector, civil society and policy. It organises events with the aim of making supply chains fair and environmentally friendly and exchanging knowledge.

In its cooperation countries, the initiative implements measures along supply chains – from agriculture to further processing and trade. The focus is on digital solutions that support producers and increase transparency. One example is the digital INATRACE system, which uses a QR code on a product toenhance traceability and transparency.

The initiative also advises German and European institutions on the regulation of supply chains. specialists advise the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) on strategies, concepts and the latest regulatory developments.

The project receives financing worth a total of EUR 4.57 million. This comes from the German Initiative on Sustainable Cocoa and Forum for Sustainable Palm Oil, the REWE Group, the Kaufland Foundation, Hofer, Aldi, the LIDL Foundation and dm-Drogeriemarkt.