Gesundheitssystemstärkung - Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte II

Projet de Renforcement du Système sanitaire au Togo

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2343.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Togo

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Qualität und Nutzung von Gesundheitsdienstleistungen, insbesondere im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit (SRGR), sind in der Zielregion gestiegen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Planministerium (Ministère de la planification du développement et de la coopération)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:15 640 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2143.2

    Gesundheitssystemstärkung - Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2016.8

    Gesundheitssystemstärkung - Sexuelle und Reproduktive Gesundheit und Rechte III

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    11.09.2017 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.11.2020 - 30.01.2024

Sonstige Beteiligte

  • GFA Consulting Group GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    13020 Förderung reproduktiver Gesundheit

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Das togoische Gesundheitssystem ist unterfinanziert und es mangelt an adäquater Infrastruktur und qualifiziertem Personal. Dadurch haben Mütter ein 57-fach höheres Risiko bei der Geburt zu sterben als in Deutschland. Faktoren wie der Klimawandel oder die COVID-19-Pandemie schwächen die Gesundheitsversorgung zusätzlich.

Ziel
Die Qualität und Nutzung von Gesundheitsdienstleistungen, vor allem in der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, sind in der Region Kara und Zentralregion gestiegen.

Vorgehensweise
Um die Qualität der Gesundheitsdienstleistungen zu verbessern, hat das Projekt mit den togoischen Partnern ein nationales Qualitätsmanagementsystem entwickelt. Inzwischen setzen über 100 Einrichtungen den Ansatz in der Region Kara und der Zentralregion um. Schwerpunkte sind dabei:

- Kompetenzaufbau: Medizinisches Personal wird systematisch zu Themen wie Qualitätsmanagement, reproduktiver Gesundheit, sexuellen Rechten sowie Infektionsprävention und -kontrolle geschult. Das Vorhaben unterstützt zudem Hebammen- und Geburtshelferschulen bei der Grundausbildung.
- Kommunikation: Damit mehr Menschen Gesundheitsdienstleistungen nutzen, müssen sie davon erfahren. In einer umfangreichen Kommunikationsstrategie setzt das Vorhaben sowohl auf Change Agents wie Mütter- und Väterclubs oder Gemeindeführer, als auch auf Massenkommunikation während Kulturveranstaltungen, Filmvorführungen und durch Medienkanäle.
- Steuerung: Um zu gewährleisten, dass die Maßnahmen langfristig wirken, wird das Gesundheitsministerium (MSHPAUS) bei der Organisation, Konzeption und Umsetzung begleitet. Zudem unterstützt das Projekt dabei, die Beantragung von Klimageldern für die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten.
- Reaktion: Um die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie einzudämmen, fördert das Vorhaben die Reaktionsfähigkeit des Gesundheitssystems. Dafür verbessert es diagnostische Fähigkeiten, unterstützt Kommunikationskampagnen und versucht eine ausreichende Durchimpfungsrate zu erreichen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Togolese health system is underfunded and there is a lack of suitable infrastructure and qualified staff. As a result, mothers have a 57-fold higher risk of dying in childbirth than in Germany. Factors such as climate change and the COVID-19 pandemic have a further detrimental effect on healthcare.

Objective
The quality and use of health services, especially for sexual and reproductive health, have improved in Kara and Centrale regions.

Approach
To improve the quality of the health services, the project has developed a national quality management system in collaboration with its Togolese partners. More than 100 health facilities in Kara and Central regions are now implementing this approach. It focuses on:

- Capacity building: Medical staff are systematically trained in subjects such as quality management, reproductive health, sexual rights and infection prevention and control. In addition, the project supports basic training at schools for midwives and birth attendants.
- Communication: to encourage more people to use health services, information must be available. The project implements an extensive communication strategy based on change agents, mothers and fathers’ clubs or community leaders, as well as on mass communications at cultural events and film screenings, and via the social media.
- Steering capacities: To foster long-term change, the project supports the Health Ministry (MSHPAUS) in the organisation, design and implementation of its actions. In addition, the project supports the applications for climate funding to address the effects of climate change.
- Response: To contain the spread of COVID-19, the project is increasing the health system’s response capacity. To this end, it improves the diagnostic skills, supports communication campaigns and strives to achieve sufficient vaccination coverage.