Panafrikanische E-Commerce Initiative
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2336.6
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1730 Digitale Transformation in Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Afrika NA, Ghana, Kenia, Ruanda, Tansania
Zusammenfassung
- Ziele:
Rahmenbedingungen und Kompetenzen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und E-Commerce werden zur Produktentwicklung und Steigerung des Umsatzes in zwei auszuwählenden BMZ-Reformpartnerländern genutzt, um als Vorreiter panafrikanisches Skalierungseffekte aufzuzeigen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ausgewählte Initiativen in den jeweiligen Partnerländern
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 725 144 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2022.2206.5
Panafrikanische E-Commerce Initiative
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 30.12.2019 - 30.06.2028 - Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 30.01.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
25010 Geschäftspolitik und -verwaltung
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der elektronische Handel, auch E-Commerce genannt, wird ein zunehmend wichtiger Beschaffungs- und Vertriebskanal in aufstrebenden afrikanischen Wirtschaften. Allerdings sind wesentliche Voraussetzungen nicht erfüllt, damit afrikanische Unternehmen am grenzüberschreitenden elektronischen Handel teilnehmen können. Hierzu zählen sichere und erschwingliche elektronische Zahlungssysteme, das Vertrauen von Konsument*innen und Unternehmen in den E-Commerce, digitale Kompetenzen von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie förderliche regulatorische Rahmenbedingungen.
Ziel
Die Voraussetzungen für Unternehmen in ausgewählten afrikanischen Ländern zur Teilnahme am grenzüberschreitenden E-Commerce sind verbessert.
Vorgehensweise
Der Schwerpunkt des Vorhabens liegt auf der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den E-Commerce. Dazu berät es die Ostafrikanische Gemeinschaft bei der Entwicklung einer regionalen E-Commerce-Strategie. Das Smart Africa-Sekretariat wurde dabei unterstützt, ein Umsetzungskonzept (Blueprint) zur Verbesserung elektronischer Zahlungssysteme für den digitalen Handel zu erarbeiten, das nun in afrikanischen Ländern erprobt wird.
Das Vorhaben hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen, am E-Commerce teilzunehmen. Hierfür werden in Partnerschaft mit privaten Unternehmen in Ghana, Kenia und Ruanda praxisorientierte Schulungen durchgeführt – mit besonderem Fokus auf von Frauen geführten Unternehmen. In Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren wird außerdem die Digitalisierung der Lederwertschöpfungskette in Ostafrika durch den Aufbau einer regionalen B2B-Plattform gefördert. In Ruanda berät das Vorhaben die Kammer für Informations- und Kommunikationstechnologie bei der Einführung eines Vertrauenssiegels für E-Commerce-Unternehmen mit dem Ziel, das Vertrauen von Konsument*innen und Händler*innen in den elektronischen Handel zu erhöhen. Außerdem unterstützt das Vorhaben E-Commerce-Verbände und fördert deren Integration in panafrikanische Netzwerke und Strukturen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Electronic commerce, also known as e-Commerce, is an increasingly important procurement and sales channel in emerging African economies. However, the prerequisites that would enable African companies to participate in cross-border e-Commerce are not yet in place. These include safe and affordable electronic payment systems, consumers’ and companies’ trust in e-Commerce, digital capability of small and medium-sized enterprises, and supportive regulatory frameworks.
Objective
The preconditions for companies to participate in cross-border e-Commerce have improved in selected African countries.
Approach
The project focusses on strengthening the framework conditions for e-Commerce. To this end, it is advising the East African Community on developing a regional e-Commerce strategy. The Smart Africa Secretariat was supported in the creation of a Blueprint for improving electronic payment systems for digital trade, which is being piloted in African countries. The project supports small and medium-sized enterprises to participate in e-Commerce. To achieve this, it is forming partnerships with private companies to deliver practice-oriented training courses in Ghana, Kenya and Rwanda – with a particular focus on women-led enterprises. In cooperation with relevant stakeholders, it is also facilitating the digitisation of the leather value chain in East Africa through supporting the development of a regional Business-to-Business platform. In Rwanda, the project is advising the ICT Chamber on establishing a trust seal for e-Commerce companies, with the aim of increasing consumers’ and retailers’ trust in electronic business. It is also supporting e-Commerce associations and promoting their integration into Pan-African networks and structures.