Sektorvorhaben Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2265.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G410 Global Policy
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Mexiko
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) spielt eine strategische Rolle bei der Umsetzung der Post 2015 Agenda im internationalen Kontext und in Deutschland.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 699 287 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2015.2166.5
Sektorvorhaben Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
Nachfolger-Projekt
2021.2004.6
Sektorvorhaben Agenda 2030, Armut und Ungleichheit
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 10.09.2012 - 31.08.2027 - Aktuelles Projekt:01.03.2019 - 30.06.2021
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43010 Multisektorale Hilfe
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen (Sustainable Development Goals, SDGs) wurde in einem historischen Konsens im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und den ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Die Agenda 2030 stellt die politische Orientierung für nachhaltige Entwicklung in allen Politikfeldern dar und bildet den Rahmen für die internationale Zusammenarbeit. Die Agenda zielt auf eine „Transformation unserer Welt": Extreme Armut und Hunger sollen bis zum Jahr 2030 beseitigt, die natürlichen Lebensgrundlagen geschützt und Entwicklungschancen für alle Menschen gleichermaßen geschaffen sein. Armutsbekämpfung und Klimaschutz werden in der Agenda 2030 in einem internationalen Abkommen erstmals als Faktoren betrachtet, die einander bedingen. Nun gilt es, die Agenda 2030 in allen Ländern umzusetzen.
Ziel
Akteure der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) haben Impulse für eine Transformation hin zu einer ambitionierten Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland, mit Partnerländern und auf internationaler Ebene gesetzt.
Vorgehensweise
Das Sektorvorhaben Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bei der Umsetzung der Agenda 2030. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Umsetzung in Deutschland, die Unterstützung der deutschen Partnerländer und die Positionierung des BMZ auf internationaler Ebene.
Bei der Umsetzung in Deutschland unterstützt das Sektorvorhaben das BMZ bei der Positionierung zu Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit. Zu den Aktivitäten gehören beispielsweise die Umsetzung und Fortschreibung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie oder die Steigerung der Bekanntheit der Agenda 2030 durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen. Außerdem wird Bundespräsident a.D. Horst Köhler als Mitglied des „High Level Panel of Eminent Persons on the Post-2015 Development Agenda" unterstützt.
In 26 Partnerländern und drei Regionalorganisationen wird die Umsetzung der Agenda 2030 durch das Initiativprogramm Agenda 2030 mit rund 58 Millionen Euro gefördert. Dabei wird auf strukturelle und transformative Ansätze in den drei Bereichen Politik, Finanzierung und Überprüfung gesetzt. Zusätzlich werden durch den Transformationsfonds Maßnahmen mit einem geringen Umfang und zur kurzfristigen Umsetzung gefördert. Außerdem unterstützt das Sektorvorhaben das BMZ dabei, Projekte, Länder- und Sektorstrategien an der Agenda 2030 auszurichten.
Auf internationaler Ebene setzt sich Deutschland für einen robusten Überprüfungsmechanismus und für die Stärkung des High-Level Political Forum (HLPF) als zentrale Institution zur Überprüfung der Agenda 2030 ein. Das Sektorvorhaben leistet dabei einen Beitrag zur Einbringung der BMZ-Position in Prozesse auf internationaler Ebene.
Wirkungen
-Bisherige Erfahrungen zur Umsetzung der Agenda 2030 fließen in die Weiter- oder Neuentwicklung von Projekten und Initiativen der internationalen Zusammenarbeit ein und verstärken deren Wirkungen zu mehr Nachhaltigkeit.
-Durch die strategisch-konzeptionelle Beratung des BMZ wurde die Agenda 2030 national und international hochrangig verortet.
-Im Rahmen einer Werkstatt des Initiativprogramms ist eine Community of Practice unter Agenda-2030-Umsetzern entstanden. Dadurch findet Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der Agenda 2030 im jeweiligen Länderkontext statt.
-Die Ergebnisse des Sektorvorhabens machen das deutsche Engagement in den Partnerländern sichtbar.
Projektbeschreibung (EN)
Context
In a historic consensus in September 2015, all Member States of the United Nations adopted the 2030 Agenda for Sustainable Development with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs). It forms the basis for reconciling global economic progress and social justice, while respecting the Earth’s environmental limits. The 2030 Agenda provides political guidance for sustainable development in all policy areas and is the framework for international cooperation. The Agenda aims to ‘transform our world’ by eradicating extreme poverty and hunger by 2030, protecting natural resources and creating equal development opportunities for all. The 2030 Agenda is the first international agreement to treat poverty reduction and climate change as interrelated. The task now is to implement the 2030 Agenda in all countries.
Objective
German development cooperation stakeholders have given impetus to the ambitious implementation of the 2030 Agenda in Germany, with partner countries and at international level.
Approach
The Sector Project "2030 Agenda for Sustainable Development" advises the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) on implementing the 2030 Agenda. Activities here focus on the implementation in Germany, support for German partner countries and positioning BMZ at international level.
With regard to the implementation in Germany, the sector project supports BMZ in positioning itself in relation to sustainability-related issues. Activities include, for example, implementing and updating the German Sustainable Development Strategy and taking measures to increase awareness of the 2030 Agenda. The project also supports Horst Köhler, a former President of the Federal Republic of Germany, as a member of the High Level Panel of Eminent Persons on the Post-2015 Development Agenda.
In 26 partner countries and three regional organisations, the 2030 Implementation Initiative provides funds of around EUR 58 million to support the implementation of the 2030 Agenda, based on structural and transformative approaches in the three areas of policy, financing and monitoring/review. The Transformation Fund additionally promotes short-term, small-scale measures to foster the implementation of the 2030 Agenda. Moreover, the sector project supports BMZ in aligning projects, country strategies and sector strategies with the 2030 Agenda.
At international level, Germany is committed to establishing a sound review mechanism and to strengthening the High-Level Political Forum (HLPF) as a central institution for reviewing the 2030 Agenda. Here, the sector project helps to feed BMZ’s position into processes at international level.
Results
-The lessons learned in implementing the 2030 Agenda are fed into the development or extension of international cooperation projects and initiatives, strengthening their impact in helping achieve greater sustainability.
-Thanks to the strategic and conceptual advisory services for BMZ, the 2030 Agenda is highly visible at both national and international level.
-A workshop organised for members of the 2030 Implementation Initiative has given rise to a Community of Practice, in which practitioners share their experience of implementing the 2030 Agenda in the respective national contexts.
-The results of the sector project provide visibility to the German involvement in the partner countries.