Unterstützung von Wirtschaftsreformen und einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Regionen Usbekistans

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2259.0
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Beate Schoreit 
  • Partnerländer: Usbekistan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Im Rahmen der Umsetzung von Wirtschaftsreformen ist die lokale Wirtschaftsentwicklung in Regionen Usbekistans mit Schwerpunkt auf Karakalpakstan, Fergana, Namangan und Andijan gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Wirtschafts- und Finanzministerium der Republik Usbekistan

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:13 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2013.2206.4

    Inklusive und ökologische Wirtschaftsförderung in ausgewählten ländlichen Regionen in Usbekistan

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    08.12.2004 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE AFC Agriculture and Finance
  • ARGE Helvetas Intercooperation gGmbH-
  • COFAD Beratungsgesellschaft für
  • GOPA AFC GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43040 Ländliche Entwicklung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Seit seiner Unabhängigkeit 1991 hat Usbekistan bedeutende Strukturreformen umgesetzt und sich zum dynamischsten Land in Zentralasien entwickelt. Der Wandel hat sich positiv auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ausgewirkt.

Seit dem Beschluss der nationalen Aktionsstrategie 2017 bis 2021 haben sich die Reformen nochmal beschleunigt. Das Land hat dabei nicht nur das Investitionsklima erheblich verbessert, sondern auch liberalere, transparentere und günstigere Bedingungen für Unternehmer*innen geschaffen.

Mit der Entwicklungsstrategie „Usbekistan-2030" setzt die usbekische Regierung den Übergang zu einer marktorientierten Wirtschaft fort. Sie legt dabei den Schwerpunkt darauf, ökologisch zu wirtschaften, die Landwirtschaft intensiv zu entwickeln, internationale Standards einzuhalten und alle Regionen sozioökomisch zu planen – mit weniger Einfluss der Zentralregierung.

Ziel
Die lokale wirtschaftliche Entwicklung wird in den Regionen Usbekistans vorangetrieben.

Vorgehensweise
Das Projekt:
baut bewährte und innovative Ansätze aus, um Beschäftigung und Einkommen in Landwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Informationstechnik (IT) zu schaffen, unter anderem durch die Unterstützung von IT-Schulen, die gezielte Förderung von jungen Frauen und den schrittweisen Aufbau eines Genossenschaftswesens, das bäuerlichen Familien ein höheres Einkommen ermöglicht;
trägt dazu bei, neue Technologien und Strukturen in Produktion, Verarbeitung, Logistik, Marketing, Zertifizierung und Exportförderung einzuführen;
fördert die Kompetenzen von lokalen Handlungsträger*innen der Zivilgesellschaft, des Unternehmertums und der staatlichen Institutionen, integrierte regionale Entwicklungspläne in öffentlich-privaten Dialogen zu erarbeiten und umzusetzen sowie zu wirtschaftspolitischen Reformvorschlägen beizutragen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Since gaining independence in 1991, Uzbekistan has implemented significant structural reforms and become Central Asia’s most dynamic country. The transformation has had a positive impact on the economy, politics and society.

After the adoption of the national action strategy for 2017 to 2021, reforms have accelerated once again. The country has not only significantly improved its investment climate, it has also created more liberal, transparent and favourable conditions for entrepreneurs.

With the Uzbekistan 2030 development strategy, Uzbekistan’s government is continuing the transition to a market-orientated economy. The focus is on a green economy, intensive development of agriculture, compliance with international standards and socio-economic planning in all regions – with less influence from central government.

Objective
Local economic development is being driven forward in the regions of Uzbekistan.

Approach
The project: Expands proven and innovative approaches to create employment and incomes in agriculture, tourism, skilled crafts and information technology (IT); for example by supporting IT schools, the targeted promotion of young women and the gradual development of a cooperative system that enables farming families to earn higher incomes
Contributes to implementing new technologies and structures in production, processing, logistics, marketing, certification and export promotion
Promotes the skills of local actors from civil society, entrepreneurship and state institutions to develop and implement integrated regional development plans in public-private dialogues and contribute to economic policy reform proposals