Sanierung des Flusses Ganges II

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2195.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
  • Ansprechpartner: Laura Sustersic 
  • Partnerländer: Indien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Verantwortliche Akteure auf nationaler Ebene sowie in ausgewählten Bundesstaaten und Distrikten wenden integrierte Ansätze zum Management von Flussgebieten unter Berücksichtigung europäischer Erfahrungen an

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Jal Shakti - (water)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 900 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 2 400 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2134.9

    Sanierung des Flusses Ganges - Phase III

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    09.09.2020 - 28.02.2027
  • Aktuelles Projekt:01.10.2020 - 29.02.2024

Sonstige Beteiligte

  • AHT GROUP GmbH
  • GOPA Tech GmbH
  • Sydro Consult GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Ganges ist ökologisch, wirtschaftlich und kulturell einer der wichtigsten Flüsse Indiens. Sein Einzugsgebiet, einschließlich des Hauptlaufs und der Nebenflüsse, ist Trinkwasserquelle und Lebensgrundlage für rund 500 Millionen Menschen, mehr als 40 Prozent der indischen Bevölkerung. Es liefert mehr als ein Drittel des Oberflächenwassers Indiens und umfasst die größte bewässerte Fläche des Landes.
Der Ganges und seine Nebenflüsse leiden unter verschiedenen Stressfaktoren wie Verschmutzung durch nicht oder unzureichend behandelte Haushalts- und Industrieabwässer, Pestizide und Düngemittel. Weitere Faktoren sind die unkontrollierte Müllentsorgung und der wachsende Wasserbedarf für Trinkwasser, industriellen Verbrauch und Bewässerung. Erschwerend kommt noch der Klimawandel hinzu.
Seit Jahrzehnten werden große Anstrengungen zur Sanierung des Ganges unternommen. Diese haben seit 2014 mit dem Start von „Namami Gange", einem von der National Mission for Clean Ganga durchgeführten Vorzeigeprogramm der indischen Regierung, an Dynamik gewonnen.

Ziel
Verantwortliche Akteure auf nationaler Ebene und in ausgewählten indischen Bundesstaaten und Distrikten wenden integrierte Ansätze an, die das Flussgebietsmanagement entlang des Ganges verbessern.

Vorgehensweise
Das Vorhaben berät die National Mission for Clean Ganga auf strategischer und operativer Ebene zum effektiven Management des Gangesgebiets.
Zusammen mit den Partnern werden Managementpläne für die Einzugsgebiete der Flüsse Ramganga und Tapi sowie Pläne zum Schutz des Ganges auf Distriktebene erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Durchführung und Überwachung klar definierter Maßnahmen zur Bewältigung der dringendsten Probleme im jeweiligen Gebiet. Durch praktische Leitfäden und Unterstützung der Kompetenzentwicklung bei lokalen Akteuren wird die Ausweitung auf andere Flussgebiete und Distrikte gefördert.
Mit EU-Kofinanzierung unterstützt das Vorhaben die Umsetzung und Fortentwicklung der Wasserpartnerschaft EU-Indien.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
The Ganga is ecologically, economically and culturally one of the most important rivers in India. The Ganga Basin, including its main stem and tributaries, is a source of drinking water and livelihood for around 500 million people, more than 40 per cent of India’s population. The basin provides over one-third of India’s surface water and includes the country’s largest irrigated area.
The Ganga and its tributaries suffer from different stress factors like pollution from untreated/insufficiently treated sewage, industrial effluent, pesticides and fertilisers. Other factors include unregulated dumping of solid waste and growing water demands for drinking water, industrial consumption, and irrigation. Climate change also adds further stress to the situation.
A lot of effort has gone into rejuvenating the Ganga in the last decades. Since 2014, these efforts have gained momentum with the launch of the ‘Namami Gange’ programme, a flagship programme of the Indian government that is implemented by the National Mission for Clean Ganga.

Objective
Responsible actors at national level and in selected Indian states and districts apply integrated approaches that are improving river basin management along the Ganga.

Approach
The project advises the National Mission for Clean Ganga at strategic and operational level to effectively manage the Ganga Basin.
In cooperation with its partners, the project works on the development of Ramganga and Tapi River Basin Management Plans as well as Ganga Protection Plans at district level. These focus on implementing and monitoring clearly defined actions that address the most pressing issues in the respective area. Practical guiding documents and support in developing the relevant capabilities among local actor promote upscaling to other basins and districts.
With co-financing by the EU, the project supports the implementation and development of the India-EU Water Partnership.