Berufliche Bildung und Jugendbeschäftigung IV
Développement économique durable
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2101.4
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Togo
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Dienstleistungsangebot zur Steigerung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit entspricht quantitativ und qualitativ besser dem Bedarf der Wirtschaft.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Planministerium (Ministère de la planification du développement et de la coopération)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:8 892 407 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2016.2100.2
Berufliche Bildung und Jugendbeschäftigung III
Nachfolger-Projekt
2022.2015.0
Ausbildung und Beschäftigungsförderung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 24.10.2012 - 31.03.2027 - Aktuelles Projekt:07.10.2020 - 30.11.2023
Sonstige Beteiligte
- GOPA Worldwide Consultants GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
16020 Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Wirtschaft Togos entwickelt sich nur langsam. Berufliche Perspektiven haben junge Menschen kaum, da es nur wenig Industrie und damit verbundene Beschäftigung gibt. So arbeiten etwa zwei Drittel der Bevölkerung in der Landwirtschaft.
Gleichzeitig sind Aus- und Weiterbildungsangebote häufig veraltet und entsprechen nicht den Bedarfen der Privatwirtschaft. Dies verschafft der beruflichen Bildung einen schlechten Ruf, obwohl qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht werden. Überdies mangelt es an finanzieller und technischer Unterstützung für Menschen, die sich selbstständig machen wollen. Frauen und Menschen mit Behinderungen haben es besonders schwer.
Weiterhin sind die vorhandenen Ansätze in der Jugendbeschäftigung nicht gut aufeinander abgestimmt. Die Regierung Togos räumt dem Thema angesichts der hohen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Relevanz zwar eine hohe Priorität ein. Dies spiegelt sich jedoch in der Mittelzuteilung bislang nicht wider.
Die togoische Regierung will das veraltete Berufsbildungssystem zu einem modernen dual-kooperativen System umbauen. Es soll damit den Bedürfnissen der Privatwirtschaft besser entsprechen.
Ziel
Die Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten sind besonders von jungen Menschen in ausgewählten Entwicklungszonen Togos verbessert.
Vorgehensweise
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Togo. Das Vorhaben zielt darauf ab, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklungsgebiete im ganzen Land einzurichten. Dafür unterstützt es zum einen die Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen durch eine eingehende Analyse. Zum anderen nutzt das Vorhaben den Ansatz „Bildung und Geschäftsentwicklung" (Formation et Développement des Affaires, FoDA). Damit geht es auch auf die Bedürfnisse junger Frauen und Männer mit geringer oder fehlender Schulbildung sowie auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein.
Dafür sind die berufliche Orientierung sowie Aus- und Weiterbildung zentrale Punkte. So wurde ein speziell auf Togo angepasstes, dual-kooperatives Berufsbildungssystem entwickelt. Es wird durch ein Angebot an technischen Kurzzeitqualifizierungen ergänzt. Alle Modelle fokussieren sich auf lokale Steuerungsstrukturen. Sie beziehen sowohl staatliche Strukturen als auch Handwerkskammern, Schulen, sowie Lehrlinge und Eltern ein. Das Vorhaben unterstützt beispielsweise das zuständige Ministerium dabei, Lehrpläne und eine Qualitätskontrolle zu entwickeln.
Das Vorhaben fördert darüber hinaus den Dialog zwischen Politik, Privatwirtschaft und Akteur*innen der Umsetzung zu Aus- und Weiterbildung. Außerdem identifiziert es Ausbildungsberufe, die vor allem junge Frauen sowie Menschen mit Behinderungen ansprechen. Diese Gesellschaftsgruppen sind besonders häufig von Bildungsangeboten ausgeschlossen und dadurch von extremer Armut betroffen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Togo’s economy is developing at a slow pace. Young people have few job prospects, as there is little industry and related employment. Consequently, some two-thirds of the population work in agriculture.
At the same time, training programmes are frequently outdated and do not meet the needs of the private sector. This gives vocational education a bad reputation, despite the need for skilled workers. Moreover, there is a lack of financial and technical support for people who wish to start their own business. The situation is especially difficult for women and people with disabilities.
Existing youth employment measures are also not well coordinated. Although Togo’s Government gives high priority to the issue given its huge economic, social and political relevance, so far this has not been reflected in the allocation of funds.
The Togolese Government wishes to transform the outdated technical and vocational education system into a modern, dual cooperative system that is more closely aligned with the needs of the private sector.
Objective
For young people in particular, the opportunities for training, employment and generating income are improved in selected development areas in Togo.
Approach
The Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH is supporting Togo on behalf of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). The project aims to set up sustainable economic development areas throughout the country and to this end is fostering the development of small and medium-sized enterprises by providing in-depth analysis. Secondly, the project uses the ‘Training and Business Development’ tool (Formation et Développement des Affaires, FoDA), which also addresses the needs of young men and women with little or no schooling and people with physical disabilities.
Career guidance and training are key aspects of the project’s activities. For example, a dual cooperative vocational training system has been developed specifically for Togo, complemented by a range of short-term technical training courses. All the models are centred on local steering structures, and involve government structures as well as chambers of crafts, schools, apprentices and parents. For example, the project is helping the ministry develop curricula and a quality control system.
In addition, the project is promoting dialogue between policymakers, the private sector and the stakeholders who provide training measures. It also identifies skilled occupations that could appeal particularly to young women and people with disabilities. These social groups are especially frequently excluded from educational opportunities and therefore affected by extreme poverty.