Gesundheitssystemstärkung und Epidemieprävention
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2094.1
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Sierra Leone
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Gesundheitssystem in Sierra Leone ist besser auf die Gesundheitsbedarfe der Bevölkerung ausgerichtet.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Health and Sanitation
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 908 551 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2015.2219.2
Gesundheitssystemstärkung und Epidemieprävention
Nachfolger-Projekt
2021.2291.9
Gesundheitssystemstärkung und Epidemieprävention
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 31.05.2016 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 17.01.2024
Sonstige Beteiligte
- Arge EPOS-Stiching Cordaid
- Arge GOPA Worldwide Consultants-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen
Projektbeschreibung (DE)
Gesundheitssystemstärkung und Epidemieprävention:
Ein widerstandsfähiges Gesundheitssystem in Kambia, Kailahun und Pujehun aufbauen
Ausgangssituation
Sierra Leone gehört zu den Ländern, in denen Mütter und Neugeborene überdurchschnittlich oft sterben. Denn die Qualität der Gesundheitsleistungen ist nicht ausreichend, was unter anderem an nicht genügend ausgebildetem Personal liegt. Gleichzeitig brechen regelmäßig Krankheiten aus, die von Tier zu Mensch übertragen werden.
Ziel
Das sierra-leonische Gesundheitssystem ist in den Distrikten Kambia, Kailahun und Pujehun besser auf die Bedarfe von ausgewählten Bevölkerungsgruppen ausgerichtet.
Vorgehensweise
In Kambia, Kailahun und Pujehun baut das Vorhaben die Kompetenzen von Dienstleistenden aus. Dafür entwickelt es gemeinsam mit dem sierra-leonischen Gesundheitsministerium geschlechtersensible Trainingspläne in den Distrikten und schult das Gesundheitspersonal in den Bereichen geburtshilfliche und Neugeborenen-Notfallversorgung, Digitales und One Health. Ein Betreuungsprogramm, bei denen Personal aus zwei Hebammenschulen Gesundheitspersonal in den Einrichtungen berät, ergänzt die Schulungen zu geburtshilflicher und Neugeborenen-
Notfallversorgung.
Gleichzeitig etabliert das Vorhaben Betreuungsbesuche in Gesundheits-einrichtungen und Mechanismen, mit denen die Bevölkerung Rückmeldung über die Qualität der Einrichtungen geben kann. Das erhöht die Qualität der Gesundheitsdienste.
Darüber hinaus fördert das Vorhaben den One-Health-Ansatz in den drei Distrikten. Damit arbeiten Verantwortliche aus den Bereichen menschliche Gesundheit, Tiergesundheit und Umwelt strukturiert zusammen, um Epidemien effektiver zu kontrollieren.
Stand: März 2024
Projektbeschreibung (EN)
Strengthening the health system and epidemic prevention:
Building resilient health care systems in Kambia, Kailahun and Pujehun
Context
In Sierra Leone, the mortality rate of mothers and newborns is higher than average. The quality of health care services is inadequate, which is partly due to insufficiently trained staff. At the same time, disease outbreaks that are transmitted from animals to human occur regularly.
Objective
Sierra Leone’s health care system is better aligned with the needs of selected population groups in the districts of Kambia, Kailahun and Pujehun.
Approach
In Kambia, Kailahun and Pujehun, the project is developing the capacities of service providers. Together with Sierra Leone’s Ministry of Health and Sanitation, it is developing gender-sensitive training measures in the districts and training health care staff in emergency obstetric and newborn care, digital skills and One Health. A support programme, in which staff from two midwifery collages advise health care staff at the facilities, supplements the training courses in emergency obstetric and newborn care.
At the same time, the project is establishing supervisory visits to health care facilities and mechanisms with which the population can provide feedback on the quality of the facilities. This increases the quality of the health care services.
The project also promotes the One Health approach in the three districts. This allows professionals in human health, animal health and the environment to work together in a structured way to control epidemics more effectively.
Last update: March 2024