Gesundheitssystemstärkung und Epidemie-Prävention

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2077.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Liberia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das Überwachungs- und Reak-tionssystem für Krankheiten, insbesondere solcher mit Epidemie-Potenzial, ist in den Partnerbezirken verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Health

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 773 631 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.2174.9

    Post-Ebola Gesundheitssystemstärkung und Epidemie-Prävention

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.05.2016 - 02.02.2024
  • Aktuelles Projekt:01.09.2020 - 02.02.2024

Sonstige Beteiligte

  • Health Focus GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    12191 Medizinische Dienste

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Das liberianische Gesundheitssystem steht vor mehreren systemischen Herausforderungen. Seine Kernkompetenzen, Infektionskrankheiten zu erkennen und darauf zu reagieren, haben sich seit dem Ebola-Ausbruch 2015/16 verbessert. Jedoch ist das System nach wie vor nicht in der Lage, akute Krankheitsausbrüche effektiv zu verhindern oder mit wirksamen Gegenmaßnahmen schnell einzudämmen. Es fehlt an Infrastruktur, angemessener Krankheitsüberwachung und Datenverarbeitung zur Identifizierung von Erstfällen. In den meisten Laboren ist die diagnostische Ausstattung als auch die Zahl der qualifizierten Mitarbeiter*innen begrenzt. Die Notfallversorgung ist auf allen Ebenen des Systems fragil, und es mangelt an Koordination und funktionierender Kommunikation.
Vor diesem Hintergrund kooperiert das Gesundheitsministerium (MOH) der Republik Liberia mit dem Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit Liberias (NPHIL). Sie haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um das Risiko von Epidemien zu verringern und den Zugang zu sicheren und hochwertigen Gesundheitsdiensten zu verbessern. Das übergeordnete Ziel ist die Bereitstellung einer angemessenen allgemeinen Gesundheitsversorgung.

Ziel
Das Überwachungs- und Reaktionssystem für Krankheiten, vor allem solche mit epidemischem Potenzial, verbessert sich in den Partnerbezirken.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das MOH und das NPHIL auf nationaler Ebene und ist daneben vor allem in drei Bezirken im Südosten Liberias, dem entlegensten und ärmsten Teil des Landes, aktiv. Dabei konzentriert es sich in erster Linie auf die Verbesserung ausgewählter Kernkompetenzen des Gesundheitssystems in drei Hauptbereichen:
- Labore – Verbesserung der Strukturen und Kompetenzen für qualitätsgesicherte Labordiagnostik, besonders für Krankheiten mit epidemischem Potenzial
- Krankheitsüberwachung und -reaktion – Verbesserung des Systems zur Meldung meldepflichtiger Krankheiten, einschließlich Reaktion auf COVID-19
- Entwicklung der personellen Ressourcen – gleichstellungsorientierte Entwicklung der personellen Ressourcen mit Schwerpunkt auf Epidemieprävention und -reaktion

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The Liberian healthcare system faces various systemic challenges. Its core abilities to detect and respond to infectious diseases have been improved since the 2015-16 Ebola outbreak. However, the system is not yet able to effectively prevent acute outbreaks of disease or to quickly contain them with effective countermeasures. The system lacks infrastructure, adequate disease surveillance and data processing to identify initial cases. In addition, most laboratories have poor diagnostic facilities with a limited number of skilled staff. Emergency care is fragile at all levels of the system, and it also lacks coordination and functioning communication.

Against this background, the Ministry of Health (MOH) of the Republic of Liberia is cooperating with the National Public Health Institute on Liberia (NPHIL). They have set ambitious targets to reduce the risk of epidemics and improve access to secure and high-quality health services. The overarching aim is to provide adequate general health care.

Objective
The surveillance and response system for diseases, especially those with epidemic potential, is improving in the partner counties.

Approach
As well as supporting the MOH and the NPHIL at national level, the project operates mainly in three counties in the south-east of Liberia, the most remote and poorest area of the country. The project concentrates primarily on improving selected core capacities within the health system in three main areas:

Laboratories – improving capacities to provide quality-assured laboratory diagnostics, especially for diseases with epidemic potential
Disease surveillance and response – improving the system for reporting notifiable diseases, including COVID-19 response
Human resource development – developing gender-balanced human resources with a focus on epidemic prevention and respons