Unterstützung der Sozio-ökonomischen Resilienz benachteiligter Jugendlicher

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2071.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Kamerun

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die ökonomische und soziale Resilienz vulnerabler Jugendlicher in den drei Nordregionen Kameruns ist verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de l'Economie, de la Planification et de l'Aménagement du Territoire

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 026 975 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2127.5

    Sozio-ökonomische Resilienz benachteiligter Jugendlicher in Nord-Kamerun

Nachfolger-Projekt

  • 2021.2066.5

    Unterstützung der sozioökonomischen Resilienz benachteiligter Jugendlicher im Norden von Kamerun

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.10.2016 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 30.01.2023

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Katastrophenrisikomanagement

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    11330 Berufliche Bildung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Das Einsatzgebiet des Projektes besteht aus 17 Gemeinden in drei Regionen im nördlichen Kamerun (Adamawa, North and Far North). Die Bevölkerung ist konfrontiert mit wirtschaftlichen Krisen, Konflikten und Unsicherheit. Die Instabilität von staatlichen Einrichtungen und eine schwache Privatwirtschaft sowie die Auswirkungen des Klimawandels spitzen die Situation noch weiter zu und führen zu einem hohen Maß an Unterbeschäftigung. Besonders junge Frauen und Männer sind davon betroffen. Teile der Region Far North werden nach wie vor von nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen wie Boko Haram angegriffen. Hier ist die Situation noch besorgniserregender, denn gewalttätige terroristische und kriminelle Gruppen machen sich die verzweifelte Lage zu Nutzen und rekrutieren junge Menschen, die der Situation ausgeliefert sind. Außerdem sind die Grenzregionen durch Krisen in den Nachbarländern Zentralafrikanische Republik, Tschad und Nigeria instabil.

Ziel
Besonders schutzbedürftige junge Menschen in Kamerun verfügen über bessere Fertigkeiten für den Arbeitsmarkt und ihre wirtschaftliche Lage hat sich verbessert. Junge Unternehmensgründer*innen mit vielversprechenden Geschäftsideen u. Talent erhalten zusätzliche Unterstützung. Dies trägt zu einer höheren Teilhabe junger Menschen an der sozialen sowie Wirtschaftsentwicklung bei. Bessere Resilienz führt zu einer lanfristigen Entwicklung der Regionen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben „Unterstützung der sozio-ökonomischen Resilienz benachteiligter Jugendlicher im Norden von Kamerun" wird zusammen mit dem kamerunischen Ministerium für Jugend und staatsbürgerliche Bildung (Ministère de la Jeunesse et de L’Education Civique, MINJEC) umgesetzt. Das Vorhaben verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, für den es auf zwei sich ergänzenden Feldern aktiv ist: Einerseits fördert es die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen und schafft neue Arbeitsplätze, in dem es kleine Betriebe mit jungen Eigentümer*innen unterstützt. Andererseits sorgt es für die soziopolitische Teilhabe junger Menschen und ihrer Organisationen für eine inklusive langfristige Entwicklung. Wie auch in den vorherigen Phasen konzentriert sich das Vorhaben auf Partnerschaften mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen und der lokalen Verwaltung. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The three Northern regions of Cameroon are facing economic shocks, conflicts and insecurity. These are further complicated by fragile state institutions, a very weak private sector as well as climate change. Underemployment is an obstacle – especially for young men and women. Their situation remains even more worrying in parts of the Far-North region, which is still under attack by Jihadist armed groups. Vulnerable youth is targeted by both violent terror groups and criminals who want to take advantage of their desperate condition. What is more, instability resulting from conflicts in the neighboring countries affects the border zones.

Objective
Stability and peace-building efforts are being promoted in Northern Cameroon by improving the socio-economic resilience of the young adult target group.

Approach
The project is an initiative within the Cameroonian-German development cooperation. It is implemented in partnership with the Ministry of Youth and Civil Education (MINJEC) and was set up against the background of the high security challenges, violence and radicalisation experienced among youth in Northern Cameroon since 2013. In line with its holistic approach, PARSE II is active in the following areas for the sake of conflict prevention:

• enhancing vocational training offers at local level
• improving the employability of vulnerable youth
• providing for a better economic situation for targeted youth, and
• improving cooperation between youth and municipalities.

PARSE II works in partnership with a good number of organisations from civil society and local government to fulfil these goals.