Stärkung der Dürreresilienz der pastoralen und agropastoralen Bevölkerung in den äthiopischen ariden und semiariden
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2033.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Michael Bartels mike.bartels@giz.de
- Partnerländer: Äthiopien
Zusammenfassung
- Ziele:
Auf operativer, institutioneller und fachlicher Ebene ist die nachhaltige und produktive Bewirtschaftung der Trockentäler und angrenzenden Flächen von pastoralen und agro-pastoralen Gemeinschaften im äthiopischen Tiefland verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Agriculture and Rural Development
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:17 200 000 Euro
Kombifinanzierung
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 5 200 000Euro
Vorgänger-Projekt
2017.2150.5
Stärkung der Dürreresilienz d. pastoralen u. agropastoralen Bevölkerung i.d. äthiopischen ariden u. semi-ariden Gebieten
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 10.04.2015 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.10.2022 - 31.12.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Desertifikationsbekämpfung
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Hauptziel
CRS-Schlüssel
31130 Landwirtschaftliche Landressourcen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Projektbeschreibung Ausgangssituation
Der Lebensunterhalt von mehr als 15 Millionen Menschen im ariden und semiariden Tiefland der Regionen Afar, Somali, Oromia und Südäthiopien hängt von Viehzucht und Ackerbau ab. Das schnelle Bevölkerungswachstum und der Klimawandel gefährden diesen Lebensunterhalt jedoch zunehmend. Überweidung und Extremwetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen beschleunigen die Zerstörung von Land. Dies führt dazu, dass Böden erodieren und die Pflanzenvielfalt zurückgeht. Die Grabenerosion in trockenen Tälern verstärkt diese Auswirkungen noch, was zu einem Verlust an biologischer Vielfalt sowie zur Sedimentation von Gewässern, zu Überschwemmungen und Schäden an der Infrastruktur führt. Insgesamt bedrohen diese Herausforderungen die landwirtschaftlichen Erträge und das Wohlergehen der lokalen Gemeinschaften.
Ziel
Die langfristige und produktive Bewirtschaftung trockener Täler und angrenzender Flächen durch Viehzüchter*innen und agropastorale Gemeinschaften im äthiopischen Tiefland wurde sowohl operativ als auch institutionell und technisch verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt seine äthiopischen Partner durch verschiedene Maßnahmen, indem es:
* institutionelle, fachliche und durchführende Kompetenzen für eine umweltfreundliche und produktive Bewirtschaftung von Trockentälern und angrenzenden Flächen verbessert;
* den „Ansatz zur Rehabilitation und produktiven Nutzung von Trockentälern" (Dry Valley Rehabilitation and Productive Use, DVRPU) anwendet, neue Technologien einführt sowie lokale Gemeinschaften in die Planung und Umsetzung von Maßnahmen einbezieht;
* Bewirtschaftungsmodelle der DVRPU-Herangehensweise verfeinert, sodass Partnerinstitutionen diese eigenständig anwenden können.
Die Maßnahmen in der Region Somali werden von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit kofinanziert. Sie beziehen Binnenvertriebene und die Gleichberechtigung der Geschlechter in besonderem Maße ein.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Over 15 million people in the arid and semi-arid lowlands of Afar, Somali, Oromia, and South Ethiopia rely on livestock farming and some crop production. However, rapid population growth and climate change increase pressure on their livelihoods. Overgrazing and extreme weather events, such as droughts and floods, drive land degradation, causing soil erosion and loss of vegetation. In addition, gulley erosion in dry valleys worsens these impacts, leading to biodiversity loss, sedimentation of water bodies, flooding, and damage to infrastructure. Together, these challenges threaten land productivity and the well-being of local communities.
Objective
The sustainable and productive management of dry valleys and adjacent land by pastoralist and agro-pastoralist communities in the Ethiopian lowlands is enhanced at the operational, institutional and technical levels.
Approach
The project supports Ethiopian partners through several measures. It:
* Improves institutional, technical, and operational capacities for eco-friendly and productive management of dry valleys and adjacent land;
* Applies the Dry Valley Rehabilitation and Productive Use (DVRPU) approach, introducing new technologies and involving local communities in planning and implementation;
* Refines management models of the DVRPU approach so partner institutions can apply them independently.
Measures in the Somali Region are co-financed by the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC), with an additional focus on internally displaced persons (IDPs) and promoting gender equality.