Gute Regierungsführung im Bereich öffentlicher Finanzen
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2032.1
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Rutha Abraha rutha.abraha@giz.de
- Partnerländer: Sektorvorhaben
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Gestaltungsfähigkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ist im Bereich Good Financial Governance (GFG) erhöht.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Kein politischer Träger
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:28 681 973 Euro
Kombifinanzierung
Bill & Melinda Gates Foundation: 679 207Euro
Europäische Union (EU): 4 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
2016.2014.5
Gute Regierungsführung im Bereich öffentlicher Finanzen
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 12.02.2003 - 30.11.2025 - Aktuelles Projekt:01.12.2019 - 30.11.2025
Sonstige Beteiligte
- Agentur Ressmann e.K.
- ICON-Institut Sustain GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15114 Mobilisierung von Eigeneinnahmen
Projektbeschreibung (DE)
• Ausgangssituation
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) verfolgt den Ansatz der guten finanziellen Regierungsführung (Good Financial Governance, GFG). Dahinter steht die Überzeugung, dass ein funktionierendes öffentliches Finanzsystem die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung fördert.
Der Ansatz sieht vor, dass Partnerländer eigenständig Mehreinnahmen erzielen sowie ihren Haushalt transparent, effizient und fair gestalten. So können öffentliche Mittel für das Gemeinwohl eingesetzt und Armut reduziert werden. Zudem verbessert es die Rechtsstaatlichkeit, fördert das Vertrauen der Bürger*innen in den Staat und erhöht die Bereitschaft, Steuern zu zahlen.
• Ziel
Kooperationsländer erzielen höhere Einnahmen und setzen die öffentlichen Mittel für das Gemeinwohl ein. Die Rechtstaatlichkeit hat sich verbessert, Bürger*innen haben ein höheres Vertrauen in den Staat und sind zunehmend bereit, Steuern zu zahlen.
• Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei, zu guter finanzieller Regierungsführung beizutragen. Dazu arbeitet es in vier Bereichen:
Es leistet Hintergrundrecherchen und Analysen, erarbeitet Sachstände zu ausgewählten Fachthemen sowie Prozessen und organisiert Fachveranstaltungen. Dadurch kann das BMZ-Positionen für die deutsche EZ ausarbeiten.
Das Vorhaben entwickelt und testet zudem neue praxisorientierte Instrumente, beispielsweise um geschlechterspezifische Ungleichheiten in öffentlichen Haushalten zu analysieren.
Ferner bereitet es Wirkungsnachweise für die politische Kommunikation auf und entwickelt Lern- und Austauschformate.
Ein Bestandteil des Vorhabens ist außerdem der Internationale Steuerpakt (International Tax Compact, ITC). Er fungiert als Netzwerk und Sekretariat für drei internationale Initiativen zu Steuern und Entwicklung: die Addis Tax Initiative, das Network of Tax Organisations und den Domestic Revenue Mobilization (DRM) Innovation Fund.
Die Bill and Melinda Gates Foundation sowie die Europäische Union unterstützen das Vorhaben mit finanziellen Mitteln.
Projektbeschreibung (EN)
• Content
German development cooperation (DC) pursues a good financial governance (GFG) approach. This is based on the belief that a functional public financial system promotes economic, social and ecological development.
The approach envisages that partner countries generate additional revenue independently and structure their budgets transparently, efficiently and fairly. This allows public funds to be used for the common good and reduces poverty. It also improves the rule of law, promotes citizens’ trust in the state and increases their willingness to pay taxes.
• Objective
Partner countries generate higher revenues and use public funds for the common good. The rule of law has improved, citizens have greater trust in the state and are increasingly willing to pay taxes.
• Approach
The project supports the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) in helping achieve good financial governance. To do so, it works in four areas:
It carries out background research and analyses, prepares status reports on selected specialist topics and processes and organises specialist events. This enables BMZ to determine German development cooperation’s position.
The project also develops and tests new practical instruments, for example to analyse gender-specific inequalities in public budgets.
It also documents impact on political communication and develops learning and exchange formats.
The International Tax Compact (ITC) is also part of the project. It acts as a network and secretariat for three international initiatives on tax and development: the Addis Tax Initiative, the Network of Tax Organisations and the Domestic Revenue Mobilisation (DRM) Innovation Fund.
The Bill and Melinda Gates Foundation and the European Union are supporting the project with financial resources.