Sektorvorhaben Nachhaltigkeitsstandards und öffentlich-private Verantwortung
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2031.3
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.
Zusammenfassung
- Ziele:
Öffentliche und private Akteure übernehmen stärkere Verantwortung für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion entlang globaler Lieferketten.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:13 854 033 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2017.2002.8
Sektorvorhaben Nachhaltigkeitsstandards und öffentlich-private Verantwortung
Nachfolger-Projekt
2022.2011.9
SV Nachhaltige Lieferketten
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 21.11.2016 - 31.12.2029 - Aktuelles Projekt:01.07.2019 - 30.07.2022
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
nicht verfügbar
CRS-Schlüssel
25040 Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion sind ein Kernziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Die internationale Staatengemeinschaft und mit ihr die Bundesregierung haben sich verpflichtet, die Produktion und den Verbrauch von Produkten und Dienstleistungen nachhaltig zu gestalten. Um dies zu erreichen, müssen der Staat, die Wirtschaft und die Verbraucher*innen gemeinsam handeln.
Ziel
Öffentliche und private Handlungsträger*innen übernehmen mehr Verantwortung für einen nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion.
Vorgehensweise
Im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bearbeitet das Vorhaben vier Themenfelder:
— Unternehmerische Verantwortung
— Nachhaltige öffentliche Beschaffung
— Nachhaltigkeitsstandards und nachhaltiger Konsum
— Betrieb der Geschäftsstelle des Deutschen Global Compact Netzwerks (DGCN)
Das Vorhaben berät das BMZ zu aktuellen politischen Themen: wie dem deutschen Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP), den Möglichkeiten zur gesetzlichen Regulierung für mehr Nachhaltigkeit in weltweiten Lieferketten oder dem Stufenplan Textil für die nachhaltige öffentliche Beschaffung.
Das Verbraucherportal „Siegelklarheit " bewertet Siegel aus verschiedenen Produktgruppen auf ihre Aussagekraft hin. Verbraucher*innen erkennen so leichter, welches Siegel ihren Ansprüchen entspricht.
Der „Kompass Nachhaltigkeit" richtet sich an Beschaffer*innen in öffentlichen Stellen : wie Rathäuser oder Bundesministerien. Das Portal bietet wichtige Informationen für den nachhaltigen Einkauf – beispielsweise welche Gütezeichen für welche Nachhaltigkeitskriterien stehen.
Weitere Projekte sind ein Nachhaltigkeitskompass für kleine und mittlere Unternehmen („KMU-Kompass") und Kooperationen mit themenrelevanten Organisationen wie dem Business & Human Rights Resource Center (BHRRC ), dem International Trade Center (ITC ), der Diakonie und der International Social and Environmental Accreditation and Labelling Alliance (ISEAL Alliance).
Wirkung
— Das Portal „Kompass Nachhaltigkeit" ist erfolgreich weiterentwickelt und verbreitet worden. Ende 2018 wurde es an die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) als unabhängige Trägerorganisation übergeben.
— Das Portal „Siegelklarheit" erreicht eine stetig wachsende Gruppe an interessierten Nutzer*innen. Das Angebot erweitert sich kontinuierlich.
— Bei der Entwicklung des „KMU-Kompass" konnten Interessensvertreter*innen eingebunden werden. Das Vorhaben befragte Unternehmer*innen nach ihren Bedürfnissen und gewann sie für das Projekt.
— Die Mitgliederzahlen des DGCN steigen stetig. Das umfassende Informationsangebot erleichtert Mitgliedsorganisationen den Zugang zu Nachhaltigkeit: beispielsweise mittels Veranstaltungen zu den Themen Wirtschaft und Menschenrechte, Umwelt und Klima oder Korruptionsvorbeugung.
— Die Geschäftsstelle des DGCN veranstaltet regelmäßige Lern- und Gesprächsforen. Damit stärkt sie den Austausch und die Zusammenarbeit im Bereich Nachhaltigkeit zwischen den über 550 Teilnehmenden des DGCN. Vertreten sind 500 Unternehmen verschiedener Größe und etwa 60 Handlungsträger*innen der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Sustainable consumption und sustainable production are key objectives of the 2030 Agenda for sustainable development. The international community including the German Government have committed themselves to making the production and consumption of products and services sustainable. To achieve this, government, industry and consumers must act together.
Objetive
Public and private stakeholders take on more responsibility in ensuring sustainable production and consumption.
Approach
On behalf of the German Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the project addresses four thematic areas:
— corporate responsibility
— sustainable public procurement
— sustainability standards and sustainable consumption
— peration of the Secretariat of the Global Compact Network Germany (DGCN)
The project advises BMZ on current political topics such as the German National Action Plan on Business and Human Rights (NAP), possibilities for implementing legally binding measures to achieve more sustainability in global supply chains, as well as the step-by-step plan for the sustainable public procurement of textiles.
The consumer portal Siegelklarheit benchmarks sustainability standards (labels) from different product groups in terms of credibility and content. This makes it easier for consumers to discern which standards meets their requirements.
The Sustainability Compass addresses procurement officers working in the public sector, such as in town halls or federal ministries. The portal provides important information on sustainable procurement, for example on which quality labels correspond to which sustainability criteria.
Other projects include a Sustainability Compass for small and medium-sized enterprises (SME Compass) and cooperation with relevant organisations such as the Business & Human Rights Resource Center (BHRRC), the International Trade Center (ITC), the Diakonie and the International Social and Environmental Accreditation and Labelling Alliance (ISEAL Alliance).
Results
— The Sustainability Compass website underwent further development and distribution. At the end of 2018, responsibility for the portal was handed over to the independent organisation Service Agency Communities in One World (SKEW).
— The Siegelklarheit portal reaches an ever-expanding group of interested users; content continues to be expanded.
— Stakeholders were successfully involved in the development of the SME Compass. The project surveyed companies about their needs and brought them on board for the project.
— The number of members in DGCN continues to climb. The broad range of information makes it easier for members to learn more about sustainability, for example, through events held on topics such as business and human rights; the environment and climate; and the prevention of corruption.
— The DGCN Secretariat organises regular learning and discussion forums. In this way, it strengthens knowledge-sharing and cooperation in the field of sustainability between the more than 550 participants in the DGCN. 500 companies of various sizes and some 60 stakeholders from civil society, science and politics are represented.