Sektorvorhaben Internationale Digitalpolitik für nachhaltige Entwicklung

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2010.7
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G100 Wirtschaft, Soziales, Digitalisierung
  • Ansprechpartner: Dr. Ulrike Pokorski da Cunha 
  • Partnerländer: Sektorvorhaben

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Eine gerechte digitale Zukunft für alle

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:48 678 370 Euro

Kombifinanzierung

  • CalCEF Innovations: 116 363Euro

  • Europäische Union (EU): 5 512 007Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2211.7

    Sektorprogramm Digitalisierung für Nachhaltige Entwicklung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    30.12.2014 - 30.11.2026
  • Aktuelles Projekt:01.07.2019 - 30.11.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-UR HG Ltd
  • ARGE Studio GOOD digital GmbH-bleech
  • Arge Studio GOOD digital GmbH-
  • Crolla Lowis GmbH
  • ekipa GmbH
  • neues handeln AG

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitehttps://www.bmz-digital.global/

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    22040 Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Digitalisierung kann helfen, weltweite Krisen zu bewältigen: Zum Beispiel lassen sich größere Krankheitsausbrüche digital verfolgen und Staaten können ihre Bevölkerung schnell über digitale Leistungen versorgen. Künstliche Intelligenz kann zudem im Klimawandel unterstützen, Dürren oder Extremwetter rechtzeitig zu erkennen. Zugleich bringen digitale Technologien Risiken mit sich. Der ungleiche Zugang hängt Länder, Regionen und gesellschaftliche Gruppen ab. Ohne ausreichende digitale Infrastruktur, Kompetenzen und politische Regulierung drohen sich Ungleichheiten zu vertiefen. Hinzu kommen globale Herausforderungen wie Überwachung, Ressourcenverbrauch, Desinformation und Datenmissbrauch.

Ziel

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) berücksichtigt in der deutschen Entwicklungspolitik Chancen und Risiken der Digitalisierung. Es arbeitet dabei nach den Zielen für nachhaltige Entwicklung und dem Digitalpakt (Global Digital Compact) der Vereinten Nationen

Vorgehensweise

Das Vorhaben berät das BMZ fachlich, fertigt strategische Analysen an und vernetzt es international. So begleitet es beispielsweise dabei, deutsche entwicklungspolitische Anliegen in Plattformen wie den europäischen Digital for Development (D4D) Hub oder das Internet Governance Forum (IGF) einzubringen. Das Vorhaben berät das BMZ zudem darin, den digitalen Wandel in seiner Entwicklungspolitik zu verankern. Hierfür entwickelt es praxisnahe Angebote, die das BMZ in allen Bereichen einsetzen kann. Um den Austausch zu Chancen und Risiken digitaler Technologien zu fördern, bringt das Vorhaben Entscheidungsträger*innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Es organisiert den Dialog bei Veranstaltungen wie der Hamburg Sustainability Conference (HSC). Auf diese Weise entwickelt das BMZ mit internationalen Partnern beispielsweise Leitlinien für künstliche Intelligenz zur Bewältigung globaler Herausforderungen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content

Digitalisation can help overcome global crises – for example, large-scale outbreaks of disease can be digitally monitored and governments can deliver digital public services promptly. AI can also help in tackling climate change and in predicting drought or extreme weather. Yet digital technologies come with risks. Digital access varies by country, region and social group. Without adequate digital infrastructure, skills and policy regulation, there is the risk of a deepening digital divide. The problem is compounded by global challenges such as surveillance, resource consumption, disinformation and data misuse.

Objective

The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) takes the opportunities and risks of digitalisation into consideration in German development policy. Its work in this regard is guided by the Sustainable Development Goals (SDGs) and the UN Global Digital Compact.

Approach

The project advises BMZ on technical aspects, produces strategic analyses and helps BMZ network at international level. Among other things, it supports efforts to present German development policy issues on platforms such as the EU Digital for Development (D4D) Hub or the Internet Governance Forum. The project also advises BMZ on making the digital transformation an integral part of its development policy. In this regard it develops practice-based programmes that can be used by BMZ in all areas. To promote dialogue on the opportunities and risks of digital technologies, the project brings decision-makers together from different fields – politics, civil society, academia and industry. Dialogues are organised at events such as the Hamburg Sustainability Conference (HSC). BMZ thus teams up with its international partners to develop guidelines for using AI to overcome global challenges.