Globale Allianzen für soziale Sicherung ll
Projektdetails
- Projektnummer:2018.6254.9
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G110 Gesundheit, Bildung, Soziales
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Brasilien, Chile, Indonesien, Indien, Malawi, Mexiko, Peru, Philippinen, Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Nationale und internationale Reformprozesse orientieren sich verstärkt an universeller sozialer Sicherung im Sinne der Agenda 2030.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:8 402 141 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2013.6252.4
Globale Allianzen für soziale Sicherung
Nachfolger-Projekt
2020.2163.2
Innovation und Lernen in der sozialen Sicherung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.10.2013 - 28.02.2027 - Aktuelles Projekt:01.04.2018 - 26.01.2022
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
16010 Soziale Sicherung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Mit der Agenda 2030 und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs) wurde ein für alle Länder gültiger Rahmen zur Armutsbekämpfung geschaffen. Vor diesem Hintergrund kommt sozialen Sicherungssystemen eine wichtige Rolle zu, da sie die Bevölkerung vor sozialen, wirtschaftlichen und umweltbedingten Risiken schützen. Wenn diese Systeme wirksam eingesetzt werden, beteiligen sie alle Bevölkerungsschichten am Wirtschaftswachstum, tragen zum Abbau von Ungleichheiten bei und unterstützen so eine nachhaltige und inklusive gesellschaftliche Entwicklung. Daher haben zahlreiche Länder den Auf- und Ausbau universeller sozialer Sicherungssysteme in ihren nationalen Entwicklungsstrategien und -plänen verankert. Das Ziel besteht letztlich darin, allen Menschen unabhängig von ihrem Alter Einkommenssicherheit und Unterstützungsleistungen zu bieten. Trotz dieser Fortschritte haben 73 Prozent der Weltbevölkerung nur teilweise oder gar keinen Zugang zu umfassenden sozialen Sicherungssystemen. Viele Entwicklungs- und Schwellenländer wollen ihre Anstrengungen stärker an den Prinzipien der Agenda 2030 und ihrem Hauptziel ausrichten: der Förderung des allgemeinen Wohlstands durch globale Partnerschaften, die auf der Achtung der Menschenwürde beruhen.
Ziel
Nationale und internationale Reformprozesse orientieren sich verstärkt an universeller sozialer Sicherung im Sinne der Agenda 2030.
Vorgehensweise
Das Vorhaben greift die Grundsätze der Agenda 2030 (Universalität, Unteilbarkeit, niemanden zurücklassen, Partizipation und Rechenschaftspflicht) auf und handelt in Übereinstimmung mit der Global Partnership for Universal Social Protection to Achieve the Sustainable Development Goals (USP2030). Im Rahmen des Vorhabens werden der Erfahrungsaustausch, das gegenseitige Lernen und die politische Beteiligung von bzw. zwischen nationalen Partnern und globalen Akteuren zu Themen der sozialen Sicherung gefördert. Es hilft den Ländern dabei, sich in USP2030 einzubringen und fördert so ihre Beteiligung auf globaler Ebene. Ferner werden sie dabei unterstützt, die Erfahrungen und das Wissen anderer Länder zu nutzen und die entsprechenden Erkenntnisse in politische Maßnahmen umzusetzen. Dabei übernimmt das Vorhaben eine Mittlerrolle und fördert geeignete Austauschformate und -plattformen, die gemeinsam mit den Partnern entwickelt werden. Dazu gehören persönliche und virtuelle Formate wie Online-Communities, Fachveranstaltungen und -konferenzen, Workshops, Lernforen, Livestreams und Webinare zu verschiedenen Aspekten der sozialen Sicherung, unter anderem zur adaptiven sozialen Sicherung, der Identifizierung und Registrierung von Begünstigten, Programmen zur Förderung frühkindlicher Entwicklung und der Inklusion in den Arbeitsmarkt.
Das Vorhaben verfolgt einen Multi-Stakeholder-Ansatz und bezieht verschiedene Akteure in die Umsetzung seiner Tätigkeit ein. Die Hauptpartner des Vorhabens sind die nationalen Ministerien und Entwicklungsagenturen der teilnehmenden Länder Mexiko, Südafrika, Indonesien, Chile, Peru, Brasilien, Malawi, Indien, Vietnam, die Philippinen sowie weitere Länder wie Argentinien und China. Das Vorhaben arbeitet außerdem eng mit bilateralen, regionalen und globalen Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, regionalen Organisationen wie der United Nations Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC) und der Afrikanischen Union (AU) sowie internationalen Partnern wie der Global Practice Social Protection and Jobs der Weltbankgruppe und dem International Policy Centre for Inclusive Growth (IPC-IG) zusammen. Dafür nutzt das Vorhaben die Plattform www.socialprotection.org.
Wirkung
Das Vorhaben hat in einem Initialworkshop seine Partner zusammengebracht, um gemeinsam relevante Themen, Methoden und Akteure zu definieren. Auf Basis dessen und in kontinuierlichem Austausch mit den Partnern werden über die Laufzeit des Vorhabens Lern- und Austauschveranstaltungen durchgeführt.
Die Kooperation des Vorhabens mit der Partnership for Economic Inclusion ermöglicht dem Vorhaben, nationale Wirkungen in einer Vielzahl von Ländern zu erreichen, die Economic Inclusion Programme implementieren oder ausweiten wollen.
Durch mit den Partner initiierte und durchgeführte Innovations-Hubs bringt das Vorhaben Länder zu konkreten Fragestellungen der sozialen Sicherung zusammen, um gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The 2030 Agenda and Sustainable Development Goals (SDGs) create a framework for all countries to combat poverty. Within this background, social protection systems have an important role to play, since they aim to protect the population against social, economic and natural risks. In addition, effective social protection systems promote the active participation of all population groups in economic growth processes, contribute to the reduction of inequalities and thus support sustainable and inclusive social development. Numerous countries have therefore incorporated the establishment and expansion of universal social protection systems into their national development strategies and plans to ultimately ensure income security and support to all people across the life cycle. Despite this progress, 73 per cent of the world's population have only partial or no access to comprehensive social protection systems. Many developing and emerging countries want to align their efforts more closely with the principles of the 2030 Agenda and its underlying goal of promoting prosperity for all through global partnerships based on human dignity.
Objective
National and international reform processes are increasingly oriented towards universal social protection in accordance with the 2030 Agenda.
Approach
The programme takes up the principles of the 2030 Agenda (universality, indivisibility, leaving no one behind, participation and accountability) and acts in accordance with the Global Partnership for Universal Social Protection 2030 to achieve the Sustainable Development Goals (USP2030). It supports the exchange of experiences, mutual learning and political participation of and between national partners and global actors on social protection topics. It supports countries in joining USP2030 for participating on the global political level as well as the design and utilisation of the countries' experience and knowledge and the integration of the results into national policy processes. Here, it acts as an intermediary, promoting adequate exchange formats and platforms, which are jointly developed with the partners. These include face-to-face and virtual formats such as online communities, specialist events and conferences, workshops, learning forums, live streams and webinars on different aspects of social protection, including adaptive social protection, beneficiary identification and registration, early childhood development, and economic inclusion.
The programme follows a multi-stakeholder approach and involves various actors in the implementation of its activities. The main partners of the programme are national ministries and development agencies of the participating countries Mexico, South Africa, Indonesia, Chile, Peru, Brazil, Malawi, India, Viet Nam, Philippines and further countries such as Argentina and China. The programme also works closely together with bilateral, regional and global German development cooperation projects, regional organisations such as the United Nations Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC) and the African Union (AU), as well as international partners such as the World Bank Group's Global Practice Social Protection and Jobs and the International Policy Centre for Inclusive Growth (IPC-IG) on the platform www.socialprotection.
Impact
In an Initial Workshop, the programme gathered its partners to jointly define relevant topics, methods and actors. Based on this and in continuous exchange with the partners, learning and exchange events will be conducted over the duration of the project.
The cooperation of the programme with the Partnership for Economic Inclusion enables the programme to achieve national impacts in a large number of countries that want to implement or expand Economic Inclusion Programmes.
Through innovation hubs planned and implemented together with the partners, the programme brings countries together on concrete issues of social protection in order to work together on possible solutions.