Governance und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen der Räume Comoé und Tai
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2242.8
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Steffen Mueller steffen.mueller@giz.de
- Partnerländer: Côte d'Ivoire
Zusammenfassung
- Ziele:
Akteure d. gefördert. WSK setzen einkommensst. u. für die Biodiv. unbedenkli. u. ökol. nachh. Innovationen ein. Die Parkverwaltung OIPR und die Anrainerbev. haben den Schutz, die Nachhaltigk. der Ökosyst.leist.u.die reglem.wirtsch.Nutz.der N-Parks Tai und Comoé u.Anrainerzo.verb.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministère de l' Agriculture et du Développement Rural (MINADER) Landwirtschaftsministerium
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:36 300 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 8 500 000Euro
Vorgänger-Projekt
2014.2492.8
Entwicklung der Natur- und Wirtschaftsräume Tai und Comoé in der Côte d´Ivoire
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 11.06.2010 - 28.02.2026 - Aktuelles Projekt:01.02.2020 - 28.02.2026
Sonstige Beteiligte
- ARGE GFA Consulting Group GmbH-unique
- ARGE HEAT GmbH - GFA Consulting
- Dorsch Impact GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Desertifikationsbekämpfung
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31120 Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Landwirtschaft bestimmt die wirtschaftliche Entwicklung der Côte d’Ivoire. Zwei Drittel der ivorischen Bevölkerung sind direkt von ihr abhängig. Jedoch führte die drastische Ausweitung der Anbauflächen für Exportkulturen dazu, dass heute 80 Prozent der ivorischen Wälder als zerstört gelten.
Gefährdet davon sind auch die Nationalparks Taï und Comoé, die beide zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, sowie das Naturreservat Bossématié. Insbesondere die fortschreitende Land-, Vieh- und Fischereiwirtschaft der im Umland der Parks lebenden Bevölkerung überlastet die natürlichen Ressourcen und bedroht die einmalige Artenvielfalt der Schutzgebiete.
Bisher sind die staatlichen und zivilgesellschaftlichen Institutionen nicht ausreichend befähigt, die langfristige Nutzung der Naturressourcen integrativ und kooperativ zu gestalten und so die Nationalsparks und Naturreservate dauerhaft zu schützen.
Ziel
Die integrierte Steuerung, um natürliche Ressourcen langfristig und umweltfreundlich zu nutzen, die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern und das Schutzgebietsmanagement auszubauen, ist verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt:
- steigert die Kompetenzen der Naturschutzbehörde, um die Steuerung der Schutzgebiete zu verbessern und sie effizienter zu managen.
- fördert eine langfristige und umweltfreundliche Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in ausgewählten Gebieten. Gleichzeitig steigert es die landwirtschaftliche Produktivität von Kleinbäuerinnen und -bauern durch neue Anbaumethoden und geeignetes Saatgut.
- führt ein Agroforstsystem ein, um ausgelaugte Böden zu regenerieren, ihre landwirtschaftliche Produktivität wiederherzustellen und gleichzeitig den Klimawandel zu bekämpfen.
Dafür arbeitet das Projekt sowohl mit staatlichen Organisationen wie der Naturschutzbehörde (OIPR) und den land- und forstwirtschaftlichen Beratungsdiensten als auch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen.
Dabei wird das Projekt von der Europäische Union (EU) kofinanziert.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Agriculture is a determining factor in the economic development of Côte d’Ivoire. Two thirds of the Ivorian population are directly dependent on it. However, the drastic expansion of arable land for export crops has led to 80 per cent of forests now being considered as destroyed.
The Taï and Comoé national parks, both of which are UNESCO World Heritage Sites, and the Bossématié nature reserve are also at risk. In particular, the increasing agricultural, livestock and fishing activities of the population living in the areas surrounding the parks are overburdening the natural resources and threatening the unique biodiversity of the protected areas.
To date, state and civil society institutions have not been sufficiently empowered to organise the long-term use of natural resources in an integrative and cooperative manner and protect the national parks and nature reserves in the long term.
Objective
Integrated management to utilise natural resources in a long-term and environmentally friendly manner, increase agricultural productivity and expand protected area management is improved.
The project:
- Enhances the competences of the nature conservation authority in order to improve the governance of protected areas and manage them more efficiently.
- Promotes the long-term and environmentally friendly management of natural resources in selected areas. At the same time, it increases the agricultural productivity of smallholder farmers through new cultivation methods and suitable seeds.
- Is introducing an agroforestry system to regenerate depleted soils, restore their agricultural productivity and combat climate change at the same time.
To this end, the project works with government organisations such as the nature conservation authority and the agricultural and forestry advisory services, as well as with civil society organisations. Project activities are carried out by HEAT/GFA Consulting Group, AMBERO Consulting/AHT Group and GFA Consulting/Unique.
The project is cofinanced by the European Union.