Programm Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2241.0
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Ghana
Zusammenfassung
- Ziele:
Jugendliche Arbeitssuchende, Auszubildende, Arbeitskräfte und Inhaber- und Inhaberinnen von KKMU sind in ausgewählten Sektoren zunehmend be darfsgerecht aus- und weitergebildet.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Finance
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:42 111 176 Euro
Kombifinanzierung
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO): 1 923 500Euro
Europäische Union (EU): 2 440 176Euro
Vorgänger-Projekt
2015.2090.7
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Nachfolger-Projekt
2021.2274.5
Unterstützung des Privat- und Finanzsektorförderung in Ghana
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 28.09.2006 - 31.12.2025 - Aktuelles Projekt:03.09.2019 - 30.01.2023
Sonstige Beteiligte
- ARGE GFA-Planco
- Arge AFC-GOPA-GOPA Worldwide-CDC
- Arge PLanco Consulting GmbH-GOPA
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitewww.giz.de
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
24040 Informelle und halbformelle Finanzintermediäre
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Die wirtschaftliche Entwicklung Ghanas seit Mitte der 1990er Jahre zählt zu den Erfolgen in Subsahara-Afrika. Jedoch sind Einkommen und Vermögen sehr ungleich verteilt. Zudem sind etwa 80 bis 85 Prozent der Menschen im informellen Bereich beschäftigt. Für viele erschwert unzureichende Qualifizierung den Zugang zu Beschäftigung.
Darüber hinaus durchlief die Finanzbranche von 2017 bis 2019 eine Krise und verlor viel Vertrauen in der Bevölkerung. Viele kleinere und mittlere Unternehmen können kaum auf Finanzleistungen zugreifen. Bankgeschäfte per Handy abzuwickeln (engl.: Mobile Money) gewinnt zwar an Bedeutung, dies setzt allerdings eine Netzanbindung voraus. Weil diese fehlt oder sich Menschen diese nicht leisten können, sind digitale Dienstleistungen insbesondere im ländlichen Raum kaum verfügbar.
Viele junge Menschen sehen daher in Ghana geringe Chancen für sich. Sie sind als potenzielle Migrant*innen zu betrachten.
Ziel:
Die Voraussetzungen für menschenwürdige, produktive Beschäftigung sind verbessert.
Vorgehensweise:
Das Vorhaben arbeitet zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft im städtischen und ländlichen Raum.
In Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung AFC stabilisiert das Vorhaben die Finanzbranche: es unterstützt die Regulierungsbehörden und entwickelt Finanzprodukte. Dadurch erhalten kleinere und mittlere Unternehmen leichter Zugang zu Finanzleistungen.
Gleichzeitig verbessert das Vorhaben Bildungsinstitutionen, entwickelt Lehrpläne und veranstaltet Lehrkräftetrainings. Die Absolvent*innen haben dadurch bessere Jobchancen. Die Europäische Union und das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft kofinanzieren das Engagement in der Bildung und das Vorhaben kooperiert in diesem Bereich mit der Unternehmensberatung PLANCO im Konsortium mit GOPA Infra.
Ein Training für Gründer*innen verbunden mit einer Basisausstattung bietet potenziellen Migrant*innen eine Alternative zur Auswanderung. Ferner schafft das Digitalzentrum Ghana durch die Zusammenarbeit mit Innovationsakteur*innen und lokalen Büros digitale Angebote für den ländlichen Raum.
Stand: Juli 2021
Projektbeschreibung (EN)
Ausgangsituation:
Ghana’s economic development since the mid-1990s is a success story for sub-Saharan Africa. However, income and assets are very unevenly distributed. Furthermore, around 80 to 85 per cent of the population work in the informal sector. Many people find it difficult to secure employment due to their lack of qualifications.
The financial sector also went through a crisis from 2017 to 2019 and lost a lot of the population’s trust. Many small and medium-sized enterprises are barely able to access financial services. Although handling bank transactions via a mobile phone (known as mobile money) is gaining in significance, this requires an internet connection. Because this is lacking or people cannot afford it, digital services are hardly available, especially in rural regions.
As a result, many young people do not see any opportunities for themselves in Ghana and must be considered as potential migrants.
Ziel:
The conditions for humane, productive employment have improved.
Vorgehensweise:
The project works between the public and private sectors in both rural and urban regions.
Together with the management consultancy AFC, the project is stabilising the financial sector. It supports the regulatory authorities and develops financial products. This enables smaller and medium-sized enterprises to access financial services more easily.
The project’s activities also include improving training providers, developing curricula and organising teacher training courses. As a result, graduates have better employment opportunities. The European Union and the Swiss State Secretariat for Economic Affairs are cofinancing the engagement in the technical and vocational education and training sector, and the project is also cooperating with the management consultancy PLANCO in a consortium with GOPA Infra in this area.
Training for entrepreneurs combined with basic equipment gives potential migrants an alternative to emigrating. Furthermore, the Digital Transformation Centre Ghana works together with innovation actors and local offices to provide digital services for rural regions.
Last updated: July 2021