Alternative Ansätze zur finanziellen Inklusion von KMU in den Palästinensischen Gebieten

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2230.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3A00 Naher und Mittlerer Osten 2
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Palästinensische Gebiete

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung beschäftigungswirksamer und innovationsorientierter KMU und Start-ups sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of National Economy (MNE)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:7 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2023.2103.2

    Alternative Ansätze zur finanziellen Inklusion von KMU (AFIN II)

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.12.2019 - 31.05.2027
  • Aktuelles Projekt:01.11.2019 - 30.06.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    24010 Finanzsektorpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In den Palästinensischen Gebieten haben 99 Prozent aller Unternehmen weniger als 20 Beschäftigte. Diese kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) schaffen Jobs und Einkommen, haben jedoch nur unzureichenden Zugang zu Finanzierung.
Das hat unterschiedliche Gründe: Auf der Nachfrageseite fehlen Wissen und Vertrauen in Finanzprodukte und deren Anbieter. Auf der Angebotsseite wiederum gibt es aufgrund fehlender Regularien kaum Alternativen zum Bankkredit, wie beispielsweise anteilsbasiertes Crowdfunding. Für Gründer*innen und KMU ist es dadurch schwieriger und teurer, an Finanzierung zu kommen.
Um das Potenzial innovativer Finanzdienstleister, sogenannter Fintechs, für die breite Bevölkerung zu nutzen, haben Regierung, Regulierer und private Unternehmen sich im Jahr 2018 auf eine nationale Strategie zur finanziellen Inklusion verständigt.
Ziel
Die Rahmenbedingungen für Finanzdienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet in drei Handlungsfeldern, um die finanzielle Inklusion von KMU und Existenzgründungen zu verbessern:
1. Es stellt Informationen für Unternehmen und Existenzgründer*innen zur Verfügung. Dazu unterstützt es die palästinensischen Finanzbehörden, Social-Media-Beiträge, Trainings und andere Formate zu Finanzthemen zu entwickeln. Daran beteiligt sind Multiplikatoren wie Influencer*innen, Inkubatoren, Akzeleratoren und Akademiker*innen.
2. Das Projekt verbessert die Rahmenbedingungen für neue Fintech-Angebote und schafft somit Anreize für Innovationen. Dazu berät es die Regulierungsbehörden und bildet sie im Bereich Innovationen und Markteinführungen fort. Seit 2021 arbeitet das Projekt auch mit der Weltbank zusammen.
3. Das Projekt unterstützt den Austausch zwischen Wirtschaft, staatlichen Stellen und Zivilgesellschaft sowie umsetzungsfähige Konzepte und Markteinführungen. Hierfür bietet das Projekt die Plattformen und Mentorenprogramme, Rechtsberatung, Studien und andere Maßnahmen an.
Das Projekt führt zudem Aktivitäten durch, die sich gezielt an Unternehmerinnen, Gründerinnen und Freiberuflerinnen sowie Geschäftsführerinnen von KKMU richten.


 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
In the Palestinian territories, 99 per cent of all companies have fewer than 20 employees. These small and medium-sized enterprises (SMEs) create jobs and income, but they have insufficient access to financing.
There are various reasons for this. On the demand side, there is a lack of knowledge about and confidence in financial products and their providers. On the supply side, there are almost no alternatives to bank loans, such as share-based crowdfunding, due to a lack of regulations. For start-ups and SMEs, it is therefore more difficult and expensive to obtain financing.
To utilise the potential of innovative financial services, known as fintech, for the wider population, the government, regulators and private companies agreed a national strategy for financial inclusion in 2018.
Objective
The framework conditions for financial services for small and medium-sized enterprises and start-ups have improved.
Approach
The project works in three fields of activity to improve the financial inclusion of SMEs and start-up companies:
1. It provides information for companies and start-ups. It supports the Palestinian financial authorities in developing social media posts, training courses and other formats on financial topics. This involves multipliers such as influencers, incubators, accelerators and academics.
2. The project improves the framework conditions for new fintech services, thus creating incentives for innovation. It advises the regulatory authorities and provides them with further training on innovations and rollouts. The project has also been working with the World Bank since 2021.
3. The project promotes dialogue between the private sector, state agencies and civil society, and supports viable concepts and rollouts. The project provides platforms and mentoring programmes, legal advice, studies and other measures.
The project also undertakes activities aimed particularly at women entrepreneurs, business founders, freelancers and managers of MSMEs.