Verbesserung der Qualität und Attraktivität der Berufsbildung im Libanon
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2208.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Dr. Richard Epstein richard.epstein@giz.de
- Partnerländer: Libanon
Zusammenfassung
- Ziele:
Die berufliche Aus- und Weiterbildung in Sektoren mit nachhaltigen Beschäftigungspotentialen entspricht zunehmend den Bedarfen der libanesis
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Libanesisches Bildungsministerium
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:13 300 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 3 500 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 01.10.2021 - 31.05.2027 - Aktuelles Projekt:01.10.2021 - 31.05.2027
Sonstige Beteiligte
- GOPA Worldwide Consultants GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11330 Berufliche Bildung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Seit dem Ende des Bürgerkriegs beschränkt sich die Berufsbildung im Libanon fast ausschließlich auf eine schulische Ausbildung mit begrenzter Praxiserfahrung. Sie orientiert sich wenig am Arbeitsmarkt und der Privatwirtschaft. Dadurch arbeiten viele Absolvent*innen nicht in den Berufen, für die sie ausgebildet wurden und bleiben nach ihrem Abschluss häufig arbeitslos.
Den libanesischen Arbeitsmarkt prägen eine niedrige Beschäftigungsquote und viele ausländische Arbeitskräfte. Zudem fehlt es an Schulungsmöglichkeiten für Geflüchtete, die Wirtschaft beteiligt sich unregelmäßig an beruflicher Bildung, öffentliche Investitionen reichen nicht aus und veraltete Einrichtungen beeinträchtigen die Qualität der Ausbildungsprogramme.
Ziel
Die berufliche Aus- und Weiterbildung in Berufen mit langfristigen Beschäftigungspotenzialen ist verbessert und entspricht den Bedarfen der libanesischen Wirtschaft. Gleichzeitig sind die Beschäftigungsmöglichkeiten für marginalisierte Gruppen gesteigert.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt die Generaldirektion für Berufliche Bildung und einzelne Arbeitgeber*innen dabei, bedarfsorientierte berufliche Aus- und Weiterbildungen auszubauen. Hierfür agiert das Projekt in folgenden Handlungsfeldern:
•Es baut die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Berufsbildungseinrichtungen und der Privatwirtschaft aus, indem es Schulbeiräte einrichtet.• Es fördert Fortbildungen für Schulpersonal.
•Es integriert digitale Unterrichtseinheiten, die einen ununterbrochenen Zugang zur Bildung gewährleisten.
•Es verbessert, abgestimmt mit der Privatwirtschaft, praxisorientierte Berufsbildungsprogramme in der Wartung von Produktionsmaschinen, der Gesundheitsinspektion, der Lebensmittelsicherheit sowie anderen Berufsfeldern mit guten Beschäftigungsaussichten.
•Es verbessert die Qualität von betrieblichen Schulungen für Mitarbeiter*innen sowie von praxisorientiertem Lernen in Betrieben für ausgewählten Berufsfeldern.
Stand
Februar 2025
Projektbeschreibung (EN)
Content
Since the end of the civil war in Lebanon, its vocational education and training has been limited almost exclusively to classroom training with limited practical experience. The training is not sufficiently geared towards the labour market and the private sector, resulting in many trainees not working in the occupations for which they were trained and remaining unemployed after completing their training.
The Lebanese labour market is characterised by a low employment rate and a large foreign workforce. There is also a lack of training opportunities for displaced persons, an inconsistent contribution from the private sector to vocational education and training, insufficient public investment and outdated facilities that impact the quality of training programmes.
Objective
Vocational education and training in occupations with long-term employment potential has been improved and is meeting the needs of the Lebanese economy. Employment opportunities for marginalised groups have also increased.
Approach
The project supports the Directorate for Vocational Education and Training and individual employers in expanding demand-oriented vocational education and training. The project has the following fields of activity:
•Developing cooperation between state vocational training institutions and the private sector by setting up school advisory boards.
•Promoting training for school staff.
•Integrating digital teaching units that ensure uninterrupted access to education.
•In coordination with the private sector, improving practice-based vocational training programmes in production machine maintenance, health inspection, food safety and other occupational fields with good employment prospects.
•Improving the quality of in-company training for employees and work-based learning in companies in selected occupations.
Status
February 2025