Soziale und ökonomische Integration von Ex-Kombattanten und von Konflikt betroffenen Gruppen

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2200.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Der inklusive Zugang von Überlebenden sexualisierter und genderbasierter Gewalt (SGBV) zu Dienstleistungen, die an ihren Bedürfnissen ausgerichtet sind, ist in ausgewählten, von Konflikt betroffenen Regionen Äthiopiens verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Health

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.12.2018 - 08.07.2025
  • Aktuelles Projekt:19.12.2018 - 08.07.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15180 Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Frauen in Äthiopien sind benachteiligt, weil sie sich zumeist um Haus und Kinder kümmern müssen, während Männer studieren oder arbeiten gehen. Diese Rollenverteilung wird durch Gesetze und soziale Normen gedeckt. Der Zugang der Frauen zu Bildung, Einkommen und politischer Teilhabe ist dadurch erschwert.

Außerdem ist Gewalt gegen Frauen verbreitet. Durch den Bürgerkrieg im Norden des Landes hat sich die Lage verschärft. Vergewaltigungen, Missbrauch und Diskriminierung werden dort bewusst als Kriegswaffe eingesetzt.

Die äthiopische Regierung ist bestrebt, alle Überlebende solcher Gewalttaten umfassend zu versorgen. Dabei stehen jedoch nur bedingt die tatsächlichen Bedürfnisse der Frauen im Mittelpunkt, zudem mangelt es an Ausstattung und Ressourcen.

Ziel
In ausgewählten Regionen Äthiopiens haben Frauen, die Überlebende von sexueller und geschlechterbasierter Gewalt (Sexual and Gender-based Violence, SGBV) sind, einen besseren Zugang zu bedürfnisgerechter Unterstützung und Versorgungsleistungen.

Vorgehensweise
Das Projekt richtet sich an gewaltbetroffene Frauen, Frauenorganisationen, relevante Gesundheitseinrichtungen und die Gemeinden. Es umfasst folgende Maßnahmen:

1. Das Projekt organisiert medizinische Gebrauchsgüter und Schulungen, damit die Gesundheitseinrichtungen Frauen, die Überlebende von Gewalt sind, bedarfsgerecht medizinisch und psychologisch versorgen können.
2. In den Gemeinden arbeitet das Projekt mit lokalen Frauenorganisationen, Jugendlichen und einflussreichen Persönlichkeiten zusammen. Dabei sollen Gleichberechtigung gefördert, Traumata bearbeitet, Diskriminierung abgebaut, Gewalt vorbeugt und die Ausgrenzung von Frauen, die Überlebende von Gewalt sind, beendet werden.
3. Gewaltbetroffenen Frauen finanziert das Projekt zudem Ausstattungen und Weiterbildungen, damit sie sich ein Geschäft aufbauen und selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen können. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Women in Ethiopia are disadvantaged because they usually have to look after the house and children while men study or go to work. This distribution of roles is underpinned by laws and social norms, making it more difficult for women to access education, income and political participation.
In addition, violence against women is widespread. The civil war in the north of the country has exacerbated the situation. Rape, abuse and discrimination are being deliberately used as weapons of war there.
The Ethiopian Government is endeavouring to provide comprehensive care to all the survivors of this kind of violence. However, these efforts do not really focus on the women’s actual needs and there is a lack of equipment and resources.

Objective
In selected regions of Ethiopia, women who have survived sexual and gender-based violence (SGBV) have better access to needs-based support and care.

Approach
The project targets women affected by violence, women’s organisations, relevant health facilities and the communities. It comprises the following measures:
• The project organises medical goods and training sessions to enable the health facilities to provide medical care and psychological support that meets the needs of survivors of violence.
• In the communities, the project works with local women’s organisations, young people and influential public figures. It aims to promote gender equality, work on traumas, eliminate discrimination, prevent violence and end the exclusion of women who have survived violence.
• The project also funds equipment and training for women affected by violence so that they can set up a business and earn their own livelihood.